Arbeitszeiten vs. Familie: Kennt ihr das?

Dann bist du aber natürlich täglich arbeiten, 6 Tage die Woche, statt wie jetzt nur 3 Tage die Woche...


Ja genau... das ist natürlich auch ein Punkt den ich überlege... hat ja auch einige Vorteile einfach mal frei zu haben...
 
Ist mir trotzdem unverständlich, wie es sein kann, daß eine Klinik ihren MA weniger zahlt, als ein ambulanter Pflegedienst.
Alleine schon wenn ich mir überlege, daß man in der Klinik normalerweise sämtliche Schichten arbeitet, inklusive Nachtdienst...
Darf ich fragen, wer der Krankenhausträger ist? (Also privat, kirchlich, kommunal...)

Privat. Gut, die Zuschläge sind nicht schlecht. Es wird wahrscheinlich auch nicht extrem viel mehr sein.
Aber dort gibt es ziemlich gutes Geld für Bereitschaft und die Kirche steuert noch extra Gelder dazu wenn man Kinder hat...
und ich muss halt nicht mehr so oft tanken
 
Die Frage ist doch was hat für Dich Priorität und wie kannst Du am besten erreichen diese in Deinem Leben umzusetzen.
Danach die Optionen ausloten und entsprechend handeln. Hört sich einfach an, aber das Schwierigste ist sicher wirklich zu überlegen was Du willst. Danach die richtigen Optionen dafür wahr zu nehmen ist ein Kinderspiel, da Du sicher genügend Mglk. haben wirst.
 
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Ich bin auch grad auf der Suche, aber mehr in Richtung Nebenjob. Meine Kinder sind jetzt größer und brauchen mich nicht mehr so viel.
Ich würde echt gerne hören, was ihr so verdient? Wie ist euer Gehalt?
Im Krankenhausbereich?
In der ambulanten Pflege?
In Intensiv WGs,........
Los lasst uns kämpfen für mehr Gehalt.
Ich bekam 13 Euro angeboten im ambulanten und etwa minimal mehr bei Intensiv WG.
Die geringfügig Beschäftigten bekommen da grundsätzlich weniger? Ist euch das auch so bekannt? Mir war das neu. Aber ich bin ja auch erst am Anfang der Suche.
 
Tarif, AVR/TVÖD sollte üblich sein.
Nicht drunter gehen.
 
aber die erzählen bei geringfügig wäre es gerecht, weniger als die anderen zu verdienen?
 
aber die erzählen bei geringfügig wäre es gerecht, weniger als die anderen zu verdienen?
Als Neuzugang geringer zu verdienen, mit der Möglichkeit von Lohnerhöhungen nach einer bestimmten Zeit, könnte ich leben. Wäre ähnlich wie der Stufenaufstieg im TVÖD. Hat aber mit geringfügiger Tätigkeit nichts zu tun.

Grundgehalt oder Stundenlohn sollten nach Art der Tätigkeit, dafür benötigter Qualifikation und meinetwegen in geringem Maß auch von der Dauer der Zugehörigkeit im Betrieb abhängen.
 
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Ich bin auch grad auf der Suche, aber mehr in Richtung Nebenjob. Meine Kinder sind jetzt größer und brauchen mich nicht mehr so viel.
Ich würde echt gerne hören, was ihr so verdient? Wie ist euer Gehalt?
Im Krankenhausbereich?
In der ambulanten Pflege?
In Intensiv WGs,........
Los lasst uns kämpfen für mehr Gehalt.
Ich bekam 13 Euro angeboten im ambulanten und etwa minimal mehr bei Intensiv WG.
Die geringfügig Beschäftigten bekommen da grundsätzlich weniger? Ist euch das auch so bekannt? Mir war das neu. Aber ich bin ja auch erst am Anfang der Suche.
Was genau interessiert Dich? Brutto, nehm ich an? Was für Zuschläge hinzukommen, oder sonstige Besonderheiten?
Das mit den geringfügig Beschäftigten hab ich so nicht gehört, aber in meiner Firma gibt´s eh keine Tarife...
13 Euro pro Stunde kommt mir ziemlich mau vor.
 
ALsPutz.... äääh Haushaltshilfe bekommt man inzwischen 12 Euro ohne Wimpernzucken..... bei Aldi an der Kasse gibt es 16 - 17 Euro..... muss man mehr sagen?
 
aber die erzählen bei geringfügig wäre es gerecht, weniger als die anderen zu verdienen?

Warum wäre es das?

Nur weil du keine Steuern zahlen müsstest? Dafür hast du aber grundsätzlich weniger in der Tasche. Die Steuerprogression gibt es nicht umsonst ;)

Vergiss aber nicht deine Altersabsicherung. Geringfügige Beschäftigung mag dir jetzt zwar reichen. Aber wie siehts zur Rente aus?
 
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also ich möchte geringfügig nebenbei arbeiten, deswegen bin ich grundsätzlich schon mal von meinem Hauptjob abgesichert, das ist auch wichtig , ganz klar!
Nur was mir einfach komisch erscheint, dass die geringfügig Beschäftigten deswegen weniger verdienen. Für mich auch total unlogisch, aber alle die ich gefragt habe( 3 ambulante PD, 2 WG ITS) machen das so. Deswegen die Frage, ist das so üblich?
 
Kenne ich nicht so. Hab neben dem Studium geringfügig nebenher gearbeitet und mir wurde überall ein guter Stundenlohn angeboten, genau wie bei den Vollzeit arbeitenden Kollegen.
 
ich bekomme in meinem Nebenjob auch den gleichen Stundenlohn und alle Zulagen wie der Rest der Truppe. Ich muß ihn nur nicht versteuern und Sozialabgaben zahlen. So komme ich recht schnell auf meinen 450 Euro im Monat. Muß nur 2-3 Schichten fahren.
 
aber die erzählen bei geringfügig wäre es gerecht, weniger als die anderen zu verdienen?

So ein Blödsinn.

Einige Vergleichswerte von Kollegen die nebenbei geringfügig arbeiten....ein Kollege bekommt für drei Tagschichten a 7,42 Std. 380 Euro im KH.
Ein Kollege arbeitet 24 Std. Nachtschicht (2x 12) und bekommt exakt 450 Euro bei d. häusl. Intensivpflege.
Eine Kollegin arbeitet 2 Nächte (10 Std./ Nacht) in einem Pflegeheim und bekommt 430 Euro.
Eine andere Kollegin bekommt für 2 Nächte im KH ( 10 Std. / Nacht) genau 450 Euro.
 
Herzlichen Dank für eure Antworten, schreibt gerne noch mehr Beispiele.
Ich bin auch der Meinung, dass das Blödsinn ist. Aber es scheint hier in unserer Gegend absolut legitim zu sein. Ich habe auch rumtelefoniert bei mehreren Pflegediensten. Ich finde das eine absolute Frechheit ehrlich gesagt. Ich habe meine Abzüge ja sowieso im TZ Job(und das nicht wenig mit 5-Steuerklasse). Und wenn jemand "nur" geringfügig arbeitet, will er sich dann doch vielleicht privat was für die Rente wegsparen, was ja auch sinnvoll wäre. Geht das überhaupt rechtlich, dass die Geringverdiener anders bezahlt werden?? Bei den Privaten vermutlich schon .........
 
Geht das überhaupt rechtlich, dass die Geringverdiener anders bezahlt werden?? Bei den Privaten vermutlich schon .........
Na klar, wenn es eh keinen Firmentarif gibt (so wie bei mir), dann handelt jeder selber sein Gehalt mit der Firma aus. Es kommt halt dann aufs Verhandlungsgeschick an. Und da kann es schon sein, daß der AG mit einem Geringverdiener halt einen geringeren Lohn aushandelt - wenn der sich drauf einläßt.
Aber Du hast meine Fragen weiter oben noch gar nicht beantwortet... :wink1:
 
Geht das überhaupt rechtlich, dass die Geringverdiener anders bezahlt werden?? Bei den Privaten vermutlich schon .........
Ist die Frage was ist anders?
Geht auch im öffentlichen Dienst - als Beispiel für tarifgebundene AG auch - kein Problem.
Kommt darauf an, als was ich denjenigen Einstelle.
Aushilfe im Pflegedienst o.ä. Wortschöpfungen, dann kann ich bezahlen was ich will, wenns der AN mitmacht und die Konkurrenzsituation es zulässt bzw. ab Mindestlohn.
Beim Vergleich auch immer Berücksichtigen
Brutto gleich netto bei 450€ weil der AG pauschal die Steuern abführt,
oder muss ich selbst versteuern, dann kann ich zumindest u.a. die Fahrtkosten absetzen.
Steuerklasse V - wenns nicht der AG versteuert - ja zunächst - aber nicht vergessen beim Steuerjahresausgleich werden alle Einkommenarten zusammengerechnet und dann bekomme ich in der Regel nen Teil wieder retour.
Kann also durchaus sein, dass am Ende der Rechnung doch bei zunächst als Beispiel 12€ nach Steuerjahresausgleich 13/14/15€ netto pro Stunde übrig bleiben.
 
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An Martin: oh sorry, Du meinst für was ich mich interessiere?
Grundsätzlich bin ich für alles offen.
Und: brutto ist ja gleich netto bei Geringverdiener, oder was meinst Du damit?
 

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