Was wird aus unseren Kindern? Bericht zur Kindergesundheit

Dieses Thema im Forum "Fachliches zur Kinderkrankenpflege" wurde erstellt von nadl.b, 17.05.2007.

  1. nadl.b

    nadl.b Stammgast

    Registriert seit:
    02.09.2006
    Beiträge:
    276
    Zustimmungen:
    3
    Beruf:
    Kinderkrankenschwester
    Ort:
    Elmstein-Pfalz
    Akt. Einsatzbereich:
    interdisziplinäre Kinderintensivstation
    Hallo!

    Ich bin der Meinung, dass dieser Artikel bezüglich einer Studie, anlass zur Diskussion über Erziehung von Kindern, aber auch darüber wie wir auf diese Entwicklung als Pflegende Einfluss nehmen können!

    Pressemitteilung
    Berlin, 16. Mai 2007
    Nr. 36


    Ulla Schmidt: Gesundheitliche Chancengleichheit von Kindesbeinen an fördern
    Bundesgesundheitsministerium und Robert Koch-Institut stellen Studie zur
    Kinder- und Jugendgesundheit vor

    Die Ergebnisse der bundesweiten Studie liefern einen breiten Überblick über
    den körperlichen und seelischen Gesundheitszustand von Kindern und
    Jugendlichen in Deutschland. Fast 18.000 Kinder und Jugendliche im Alter von
    0 bis 17 Jahren hat das Robert Koch-Institut für die international einmalige
    Untersuchung medizinisch untersucht und – teils über die Eltern – befragt.
    Angaben zum gesundheitsbezogenen Verhalten wie Ernährung, Bewegung, Drogen-
    und Alkoholkonsum ebenso wie zum Impfstatus und zum Vorsorgeverhalten
    ermöglichen erste Hinweise auf Risikofaktoren und besonders betroffene
    Gruppen. Erstmals wurden auch Heranwachsende mit Migrationshintergrund
    entsprechend ihres Bevölkerungsanteils an der Studie beteiligt.

    Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Die vorliegenden Ergebnisse
    zeigen: Im Großen und Ganzen geht es den Kindern in Deutschland gut. Die
    meisten Kinder sind sportlich aktiv, normalgewichtig und ausgeglichen. Doch
    leider gibt es auch das genaue Gegenteil. Dies gilt besonders für Kinder aus
    sozial benachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund. Hier
    gibt es häufiger einen ungesunden Lebensstil, ein erhöhtes Unfallrisiko und
    auch Vorsorgeuntersuchungen werden seltener besucht. Daran müssen unsere
    Präventionsangebote in erster Linie ansetzen. Der Aktionsplan Ernährung und
    Bewegung der Bundesregierung legt deshalb hier einen Schwerpunkt.“

    Insgesamt zeigt sich in der Studie eine Verschiebung von akuten hin zu
    chronischen Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Asthma oder Allergien und eine
    Zunahme psychischer Erkrankungen.

    So gelten 15% der Kinder als übergewichtig. Innerhalb der chronischen
    Krankheiten leiden Kinder und Jugendliche am häufigsten unter Bronchitis
    (13,3%), Neurodermitis (13,2%) und Heuschnupfen (10,7%).

    Die psychische Gesundheit wurde anhand eines Fragebogens untersucht, danach
    liegen bei 11,5% der Mädchen und bei 17,8% der Jungen
    Verhaltensauffälligkeiten bzw. emotionale Probleme vor. Ungünstiges
    Familienklima und niedriger sozioökonomischer Status sind die wichtigsten
    Risikofaktoren.

    Die bundesweite Untersuchung wurde vom Bundesministerium für Gesundheit
    initiiert und mit 9,36 Mio. Euro zum größten Teil finanziert.
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligte sich mit 2,5 Mio.
    Euro.

    Das Sonderheft des Bundesgesundheitsblattes zu den Ergebnissen des Kinder-
    und Jugendgesundheitssurveys ist über den Buchhandel erhältlich oder direkt
    beim Verlag (Springer-Verlag, Tel: 06221-345-4303, Fax: 06221-345-4229,
    SAG-journals@springer-sbm.com). Einige Presseexemplare können bei der
    Pressestelle des Robert Koch-Instituts angefordert werden.

    Weitere Informationen im Internet unter: KIGGS - die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - wird unseren Kindern Forum Datum
News Studie: Pflegeheim wird vielerorts zum Luxus Pressebereich 12.10.2016
News Wenn die Einkaufstasche zum Trainingsgerät wird - Neues AlltagsTrainingsProgramm für... Pressebereich 30.09.2016
News Gesundheitspolitik : Die Zeit wird knapp Pressebereich 31.08.2016
News Therapie: Hund wird in Geriatrie eingesetzt Pressebereich 16.06.2016
News CDU - Sprecherin : Pflegeberufsgesetz wird später starten Pressebereich 29.04.2016

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.