-Angehörige, die kommen und erst mal von mir wissen wollen wie's Papa, Mama und Co geht - bevor sie nach demjenigen gesehen haben (der es ihnen hätte sagen können)
- Angehörige die kommen und fragen wie's der Mutter/dem Vater geht - ohne zu sagen wie die Mutter/der Vater heisst - obwohl sie mich noch nie gesehen haben
- Angehörige die anrufen und als 1. die Diagnose wissen möchten, nicht WIE es dem Patienten geht
- ein Angehöriger der wissen möcht ob die Mutter "daran" sterben könnte
"daran" - ist ein kleiner Hirninfarkt mit einer leichtgradigen Beinschwäche - sonst gar nix
-Angehörige, die trotz Warnschild - Achtung Schluckstörung-trotz Schaubild richtige Sitzposition beim Essen/trinken dem Patienten im liegen Flüssigkeiten einflößen - ohne vorher Rücksprache zu halten, danach dann antworten - ist doch gar nix passiert

-Besucher, die beim Rundgang/ Pflegearbeiten in Strömen ins Zimmer platzen, anklopfen - fehlanzeige, entschuldigen fehlanzeige, rückzug antreten - fehlanzeige
-Besucher die Pat. xy suchen, der seit Tage entlassen ist
-Besucher, die einen Herrn x suchen, der auf diesem Stockwerk (6 Stationen) liegen soll
-Kabelsalat - sowieso, ja es ist schon erstaunlich wieviel wirrwarr Monitorkabel und Patientenrufanlage machen können, wo's überall hängen kann...
-fehlende Artikel auf dem Bestellschein für's Zentrallager (alles was gelistet ist, kann per Strichcode eingescannt werden) alles was fehlt - per E-Mail, extra,
sowie die Resistenz der dafür zuständigen diese fehlende Artikel auf dem Bestellschein zu ergänzen
-3-5 MRT Fahrten nach Dienstschluss des Begleitdienstes (18-21:00) - weil - die stationären immer erst am Schluss gemacht werden und das 2. Gerät ja auch immer laufen muss - ausser die VIP's, die sind weitgehend bis mittags dran.
-das Telefon generell, welches häufig im 5-Minuten-Rhythmus klingelt und ich permanent meine Arbeit unterbrechen muss
-das Unverständnis von intern anrufenden, die annehmen man kenne ja alle 34 Patienten persönlich und wisse ob sie auf der Station sind und auch, selbstverständlich ob sie für dies oder das aufgeklärt sind und entsprechend vorbereitet sind
- Zugänge während der Übergabezeit, mittags UND abends
-Besucherregelung in der Stroke an die sich keiner hält
-Medikamentenverordnung anhand des mitgebrachten Zettels des Patienten, ohne die Med's auf hausübliche Präparate umzusetzen, trotz 2er PC-Programme
-Kollegen die wissentlich diese Med.'s dann auch so in die Kurve eintragen
- Pat. in der Stroke, der die Ausschlusskriterien erfüllt und trotzdem verkabelt werden muss (selbstverständlich NICHT die Pat. die die Überwachung benötigen, das wär ja gerechtfertigt)
-eher entsetzen, dass es immer noch Hausärzte gibt, die Menschen mit Anzeichen eines Hirninfarktes wieder nach Hause schicken
- sowie Menschen die trotz ordentlicher Symptome nach Tagen ins KH kommen, weil sie gedacht haben - geht schon wieder weg
-die Apotheke, die ständig Med.'s aus der Hausliste ändert und ich sie dann nicht finde weil sie komplett anders heißen oder völlig anders aussehen ohne den Hinweis darauf - der erst vieeeeel später schriftlich kommt
-die Apotheke die statt Schachtel Größe N1 N2 oder N3 schickt, welche zig mal so groß ist, obwohl der Schrank eh schon überfüllt ist
-Medikamentenschachtel viel zu groß für die paar wenigen Tabletten darin
-der Arzt der nur Symptome feststellt ohne eine vorläufige Diagnose zu erstellen und dann im Verlauf auch keine Diagnose aufgeschrieben wird
-ein neuer Wahlleistung+1 Bett - Patient, der in die Stroke kommt und mir sagt - ich bin aber Privatpatient und habe 1-Bett-anspruch, weil's ihm keiner g'sagt hat, dass die Stroke IMMER 2-Bett-Zimmer sind - oder weil er mir damit seinen Status aufzeigen möcht

- Kranke, die am Flur liegen müssen, weil mal wieder alles vollläuft (die ärztliche Planung schliefläuft)
-Privatpatient der in die Stroke kommt, weil sonst nirgendwo sonst ein Bett frei ist und bevor der dann am Flur landet, was ja gar nicht geht.......
-Ärzte,die Angehörige am Flur aufklären, ohne dass der Kranke unter Betreuung steht, ohne dass der Kranke vorher gefragt wurde, ohne dass der Patient dabei ist und ohne dass der Patient davon irgendwas mitbekommt

-Angehörige die Aufklärung einfordern ohne dass sie dazu berechtigt sind
ups, da ist aber ganz schön was zusammengekommen
