Was nervt euch im Job?

ich kannte einen privaten älteren Herrn, der hatte eine Radiusfraktur, er kam selber mit dem Auto und machte sich Sorgen um seinen Hund im Auto

als er nach vier Wochen entlassen wurde, hatte man in jede seiner Körperöffnungen geschaut.....
er hatte im KH einen Apo geschossen......

er starb nach 2 Wochen zuhause.......
Solche Ereignisse lassen sich aber nicht verhindern. Den Schlaganfall hätte er auch zu Hause erleiden können, aber was hätte das an der Prognose geändert?
 
Ich mach den Beruf an sich sehr gerne, aber es gibt so viele Sachen, die mich nerven:

-keine Pausen, Essen, wenn überhaupt, nur nebenbei
-ganz selten pünklich Feierabend
-dokumentationsarbeit (bürokram) wird immer mehr,arbeit am patienten immer weniger
-ständig aus dem frei geholt werden
-das telefon und die klingel
-angehörige
...

nur um mal einiges zu nennen...

... aber welcher job ist schon perfekt!
 
Ich bin zwar erst seid letztes Jahr Exam. aber mich nerven:
- Überstunden in der Spätschicht (weil Ärzte meinen um 19 Uhr Anordungen zu treffen)
-Ärzte die dich anzicken wenn du eine Frage hast
-Ärzte die wie eine Furie in der Übergabe auftauchen und rumnörgeln weil wir ihr die iv Medis nicht Vorbereitet haben...
- Ärzte die meinen sie müssten in der Übergabe unsere Kurven haben um Anordungen zu treffen und dann sauer abzischen wenn wir nein sagen
- Ärzte die nach 2 Stunden Funken immer noch nicht ihren allerwertesten auf Station brigen können....

-Patienten die meinen sie müssten alle 5 minunten klingeln obwohl diese Mobil sind und sich ihr Wasser selber holen können
- Die viel zu vielen Ops die geplannt wurden
- Die umschieberrei auf Station wenn unbedingt ein Männer oder Frauen Zimmer aufgemacht werden muss

Die ständigen lästerrein auf Station
usw...

Aber ich muss sagen mir macht es trozdem Spaß ;-)
Man muss nur wissen wie man damit umgeht ...
 
Ich mach den Beruf an sich sehr gerne, aber es gibt so viele Sachen, die mich nerven:

-keine Pausen, Essen, wenn überhaupt, nur nebenbei
-ganz selten pünklich Feierabend

schlechte Arbeitseinteilung, vor allem in einem Schichtsystem. Bei uns klappts in der Regel mit Pause und pünktlich Feierabend und wir haben auch keine Personalschwämme.

-dokumentationsarbeit (bürokram) wird immer mehr,arbeit am patienten immer weniger
damit verdient aber das Krankenhaus Geld, Geld von dem Du bezahlt wirst.

-ständig aus dem frei geholt werden
...

und warum lässt Du Dich aus dem Frei holen und sagst nicht nein??
 
Mich nervt es am allermeisten das Patienten die in einem Alter von 99 Jahren noch mit digitalis und am besten noch Arterenol vollgepumpt werden müssen das sie nur ja 105 werden.
Ab einem gewissen Alter ist ein Mensch einfach nur fertig das sollten die Herren Ärzte auch mal kapieren.
Getreu nach dem Motto:
Was ist der unterschied an einem Pitbull und nem Notarzt .........
Der Pitbull lässt irgendwann los!
 
- Mich nerven ständig meckernde Kollegen!!! :dudu: (fängt an bei : die umkleide is zu klein,der kaffee schmeckt heute nicht,welcher Idiot hat schon wieder so viel Medikamente bestellt usw usw usw ) da könnt ich abk*****

- mich nervt es wenn ich keine vernünftige Übergabe bekomme und die hälfte (meistens das wichtigste) vergessen wird

- mich nervt,dass wir im Frühdienst immer so viele CCT´s fahren müssen (das könnte man auch mal gut im Spätdienst machen)


- und was mich noch nervt sind Patienten die klingeln, und wenn man hingeht hört man nur "Uuuups,ich hab den falschen Knopf gedrückt" :rocken:
 
- unleserliche Pflegeberichte
- leere Handschuhpackungen wenn man sie dringend braucht
- Bewohner die klingeln und nach dem Abendessen fragen, obwohl sie seit Jahren da sind und wissen, um welche Uhrzeit es kommt
 
hallo

@ Claudia ich habe das Gefühl, wenn dieser ältere Herr nach Reposition normal nach Hause gegangen wäre, also ca. nach 2-3 Tagen zu der Zeit, dann hätte er noch lustige Jahre mit Gattin und Hund verbracht ......

so war er privat, wurde wegen tralalalala in die Innere transferiert und dort bekam er natürlich dringend erforderlich Gastro, Colo, TEE usw im Rahmen dieser ganzen Klamotten hat er einen Apo geschossen ......

natürlich weiß ich es nicht, aber mein Bauch sagt mir ........ hätten wir ihn doch einfach nur mit Radiusfraktur nach Haus geschickt ......

einem Kassenpatienten wäre das nicht passiert .......

es ist nicht immer eine Gnade ein P-Patient zu sein

und das Geld so sehr auch die Krankenwelt regiert finde ich ziemlich Sch......

viele grüsse
Bully
 
hallo Zusammen,
mich nervt Zur Zeit das totale Chaos in unserem Pflegedienst.Unsere PDL seit einem Halben Jahr gekündigt.nun bin ich ,die vorher ,nur, eine kleine Krankenschwester war,für alles verantwortlich.Soll die PDL ersetzen-mache nebenbei die Ausbildung dazu.Kümmere mich aber auch um Touren-und Dienstpläne,das sog. Tagesgeschäft,nehme Patienten auf ,springe für kranke Mitarbeiter ein,mich ins neue Medifox-programm einfuchsen,die Dokumentation auf Vordermann bringen,erstelle ein neues Handbuch,Hygiene ebenso.Dazu nerven ständig die Mitarbeiter,die Dieses nicht wollen oder Jenes nicht können...Ich kann bald nicht mehr. Und zum krönenden Abschluß jeden Donnerstag einen externen QB,der mir jedes mal erzählt,wovon ich eigentlich noch nicht ne Ahnung habe..Dieser Job macht keinen Spaß mehr.Ich denke heute mit grauen schon wieder an morgen und was dann wieder alles los ist:knockin: Am Besten-ich steh gar nicht erst auf,dann ist alles gut:mrgreen:
 
Heute nacht?


:wut::megaphon: ALLES UND JEDER !






(sorry für OT, aber das mußte jetzt sein!)
 
-Angehörige, die kommen und erst mal von mir wissen wollen wie's Papa, Mama und Co geht - bevor sie nach demjenigen gesehen haben (der es ihnen hätte sagen können)
- Angehörige die kommen und fragen wie's der Mutter/dem Vater geht - ohne zu sagen wie die Mutter/der Vater heisst - obwohl sie mich noch nie gesehen haben
- Angehörige die anrufen und als 1. die Diagnose wissen möchten, nicht WIE es dem Patienten geht
- ein Angehöriger der wissen möcht ob die Mutter "daran" sterben könnte
"daran" - ist ein kleiner Hirninfarkt mit einer leichtgradigen Beinschwäche - sonst gar nix
-Angehörige, die trotz Warnschild - Achtung Schluckstörung-trotz Schaubild richtige Sitzposition beim Essen/trinken dem Patienten im liegen Flüssigkeiten einflößen - ohne vorher Rücksprache zu halten, danach dann antworten - ist doch gar nix passiert:eek1:
-Besucher, die beim Rundgang/ Pflegearbeiten in Strömen ins Zimmer platzen, anklopfen - fehlanzeige, entschuldigen fehlanzeige, rückzug antreten - fehlanzeige
-Besucher die Pat. xy suchen, der seit Tage entlassen ist
-Besucher, die einen Herrn x suchen, der auf diesem Stockwerk (6 Stationen) liegen soll

-Kabelsalat - sowieso, ja es ist schon erstaunlich wieviel wirrwarr Monitorkabel und Patientenrufanlage machen können, wo's überall hängen kann...
-fehlende Artikel auf dem Bestellschein für's Zentrallager (alles was gelistet ist, kann per Strichcode eingescannt werden) alles was fehlt - per E-Mail, extra,
sowie die Resistenz der dafür zuständigen diese fehlende Artikel auf dem Bestellschein zu ergänzen
-3-5 MRT Fahrten nach Dienstschluss des Begleitdienstes (18-21:00) - weil - die stationären immer erst am Schluss gemacht werden und das 2. Gerät ja auch immer laufen muss - ausser die VIP's, die sind weitgehend bis mittags dran.
-das Telefon generell, welches häufig im 5-Minuten-Rhythmus klingelt und ich permanent meine Arbeit unterbrechen muss
-das Unverständnis von intern anrufenden, die annehmen man kenne ja alle 34 Patienten persönlich und wisse ob sie auf der Station sind und auch, selbstverständlich ob sie für dies oder das aufgeklärt sind und entsprechend vorbereitet sind
- Zugänge während der Übergabezeit, mittags UND abends
-Besucherregelung in der Stroke an die sich keiner hält
-Medikamentenverordnung anhand des mitgebrachten Zettels des Patienten, ohne die Med's auf hausübliche Präparate umzusetzen, trotz 2er PC-Programme
-Kollegen die wissentlich diese Med.'s dann auch so in die Kurve eintragen
- Pat. in der Stroke, der die Ausschlusskriterien erfüllt und trotzdem verkabelt werden muss (selbstverständlich NICHT die Pat. die die Überwachung benötigen, das wär ja gerechtfertigt)
-eher entsetzen, dass es immer noch Hausärzte gibt, die Menschen mit Anzeichen eines Hirninfarktes wieder nach Hause schicken
- sowie Menschen die trotz ordentlicher Symptome nach Tagen ins KH kommen, weil sie gedacht haben - geht schon wieder weg
-die Apotheke, die ständig Med.'s aus der Hausliste ändert und ich sie dann nicht finde weil sie komplett anders heißen oder völlig anders aussehen ohne den Hinweis darauf - der erst vieeeeel später schriftlich kommt
-die Apotheke die statt Schachtel Größe N1 N2 oder N3 schickt, welche zig mal so groß ist, obwohl der Schrank eh schon überfüllt ist
-Medikamentenschachtel viel zu groß für die paar wenigen Tabletten darin
-der Arzt der nur Symptome feststellt ohne eine vorläufige Diagnose zu erstellen und dann im Verlauf auch keine Diagnose aufgeschrieben wird
-ein neuer Wahlleistung+1 Bett - Patient, der in die Stroke kommt und mir sagt - ich bin aber Privatpatient und habe 1-Bett-anspruch, weil's ihm keiner g'sagt hat, dass die Stroke IMMER 2-Bett-Zimmer sind - oder weil er mir damit seinen Status aufzeigen möcht :eek1:
- Kranke, die am Flur liegen müssen, weil mal wieder alles vollläuft (die ärztliche Planung schliefläuft)
-Privatpatient der in die Stroke kommt, weil sonst nirgendwo sonst ein Bett frei ist und bevor der dann am Flur landet, was ja gar nicht geht.......
-Ärzte,die Angehörige am Flur aufklären, ohne dass der Kranke unter Betreuung steht, ohne dass der Kranke vorher gefragt wurde, ohne dass der Patient dabei ist und ohne dass der Patient davon irgendwas mitbekommt :cry:
-Angehörige die Aufklärung einfordern ohne dass sie dazu berechtigt sind

ups, da ist aber ganz schön was zusammengekommen :mrgreen:
 
@ amezaliwa : arbeiten wir vllt auf der gleichen Stroke...ich kenne das alles nur zu gut :rofl:
vorallem die Besuchszeiten die nicht eingehalten werden UND bei uns gibts die Regelung nicht mehr als 2Angehörige von einem Patienten und bitte vorher bei uns im dienstzimmer melden.... und wenn dann 6Angehörige in die Zimmer "schleichen"...da könnt ich zur furie werden....
 
Hallo,

ich kann mich euch nur anschließen, aber was mich am meisten nervt:
Das Alpha-Tier Verhalten von Chefärzten!!:motzen:

Sonnige Grüße aus OWL
Bernd
 
Labor-, Röntgen- oder was auch immer für Hauspersonal, die bei uns auf Station anrufen, weil sie Dr. xy suchen... und dann auch noch beleidigt sind, wenn man sie auf den Pieper des gesuchten Dr verweist. :boxen:

Angehörige, die etwas zu Opa Siegbert oder Tante Hiltrud wissen wollen, während man am Bettplatz eines anderen Pat. steht und Pflegehandlungen durchführt.

Angehörige, die wissen wollen, was denn der "Mann da neben Opa" hat. :sbaseballs:
 
@amezaliva:rofl:mir hat ganz gut getan mal selbst auf"der anderen Seite"zu stehen,(meine Mutter ist chron krank,mein Vater ziemlich elendig an einer Leberzirrhose gestorben)seitdem kann ich über viele Dinge schmunzeln und etwas reflektieren,wie man sich als Angehöriger fühlt.Du glaubst ja garnicht,wie herablassend sich manche Ärzte/innen oder Pflerger/innen Angehörigen gegenüber verhalten können.:boxen:Das ändert sich leider erst schlagartig,wenn sie mitkriegen,daß Du selbst aus dem Pflegebereich kommst.:wut:
Manchen Ärzten ist garnicht bewusst,welchen Bockmist sie da bauen,sprech sie daraufeinfach mal an!!
 
- Die Zwangsnebentätigkeiten wie MP-Beauftragter
- Jetzt kurz vor den Feiertagen: sekundäre Fehlbelegung.
 
Was mich total auf die Palme bringt:
Wenn Angehörige oder Patienten mich "Doktor" nennen,
auf meine Korrektur, dass ich Krankenpfleger bin, sie aber dann noch sagen "ach, Sie sind doch so professionell, Sie könnten doch viel besser Arzt sein..."
Dann kann ich schon mal richtig stinkig werden :angry:
 
Hallo,

also mich nerven ganz arg Kollegen, die immer nur am maulen und meckern sind. Egal um was es geht. Wenn auf Station (30 Betten) 2 Pflegefälle liegen, sind sie schon am maulen. Wenn sie mal 5 Tage am STück arbeiten müssen, maulen sie. Wenn sie mal 5 Minuten länger arbeiten müssen oder in einem Bereich sind, in dem etwas mehr zu tun ist wie in den anderen Bereichen. Wir haben wirklich ein paar Dauermeckerer. Und das geht mir richtig aufn Keks. Ich hab denen mal einen alten Dienstplan von meinem alten Arbeitgeber gezeigt, 14 Tage arbeiten 1 Tag frei dann 9 Tage arbeiten 2 Tage frei usw. Und hab dann gesagt sie sollen mal schauen, wie gut wir es hier eigentlich haben. Unser Stationsleiter lässt uns maximal 6 Tage am Stück arbeiten, die Teilzeitkräfte sogar nur 3-4.
Dann nerven mich noch Mitarbeiter, hauptsächlich Ärzte, die die Pause des Pflegepersonals nicht respektieren. Wir teilen uns immer auf, die eine hälfte von 12 bis halb 1, die andere von halb 1 bis 1. Und kaum sitzt man im Pausenraum, geht die Tür auf und irgendjemand will was unwichtiges von dir. Da kannst noch so oft sagen: Ich hab Pause, sag das jemand der draussen ist und keine Pause macht .... Das interessiert nicht. Aber weeehee du piepst einen Arzt an, während er in der Kantine sitzt und isst.....:evil1:
Naja und auch nicht ganz so toll sind Patienten die meinen, einen befummeln zu müssen. Manche sind echt der Meinung sie dürfen das, weil wir sind ja Krankenschwestern, die müssen sich alles gefallen lassen. Da werd ich dann aber auch ganz schnell sehr ungemütlich und bin auch schonmal zum Chefarzt deswegen gegangen, der in so einem Fall zum Glück komplett hinter uns steht. Er hat den Patien aufgefordert sich anständig zu benehmen, ansonsten wird er noch heute Entlassen.
 
8 Leute im Frühdienst ... aber immer der gleiche Depp rennt auf die Klingel! :kloppen:
 
Mitarbeiter für die man einspringen muss, weil sie "zufälliig" über die Feiertage krank werden oder kurz nach Einreichung der Kündigung einen gelben Schein abgeben :kloppen:
 

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