Was nach Ausbildung?

arimax

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Hallo,

Ich bin 22 und zurzeit in der Altenpflege-Ausbildung. Jedoch merke ich immer mehr, vor allem im Krankheitslehre, Medilehre, Pflegeunterricht etc, dass ich sehr motiviert bin, viel Medizinisches lernen zu wollen. Mir macht die Arbeit Spaß, in der Praxis ist aber kaum etwas von der Theorie umsetzbar, man sieht "nichts" (Bsp.: Absaugen, (Tracheo)stoma, Port, ZVK, Infusionen sind Teil der Ausbildung, aber im Heim nicht da), es ist immer das selbe, was seine Vor- und Nachteile hat. Ich mag es, über längere Zeit Beziehungen aufzubauen, das Soziale (was leider oft verloren geht) am Job ist schön, jedoch fühle ich mich, als würde ich damit nicht wirklich weiter kommen im Leben.

Wenn ich das Examen habe, gibts nur noch die Pflegefachmann Ausbildung. Soll ich diese um 1 Jahr verkürzt hinten dran hängen oder wäre das Quatsch? Oder OTA/ATA? Vielleicht bin ich auch naiv und einfach vom Theorie/Praxis-Transfer gefrustet..was würdet ihr machen?

Ich habe eine allgemeine Hochschulreife und würde gerne, wenn ich eben was handfestes habe und eine gute Basis habe, Richtung Pflegewissenschaft/Management in einem Studium gehen.
 

Bumblebee2

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Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: ein Job in der ambulanten Intensivpflege. Wenn Du einen guten Arbeitgeber findest und verhandeln kannst, ist die Bezahlung gut und Du bist in der 1:1 Betreuung oder in einer WG.
Und Du kannst dort viel Behandlungspflege (Tracheostoma, absaugen, Verbände, etc.) anbringen.
Und berufsbegleitend ein Studium Pflegewissenschaft / Management.
 
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arimax

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Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: ein Job in der ambulanten Intensivpflege. Wenn Du einen guten Arbeitgeber findest und verhandeln kannst, ist die Bezahlung gut und Du bist in der 1:1 Betreuung oder in einer WG.
Und Du kannst dort viel Behandlungspflege (Tracheostoma, absaugen, Verbände, etc.) anbringen.
Und berufsbegleitend ein Studium Pflegewissenschaft / Management.
Ja die ambulante Intensivpflege finde ich sehr spannend, vor allem die 1:1 Betreuung. Ich will mein ambulantes Pflichtpraktikum dort machen, oder im Palliativdienst. Ich mag ja wie gesagt den Betreuungsaspekt und die kleinen Gespräche, die Biografiearbeit, aber gleichzeitig fühle ich mich vom Kopf her massiv unterfordert im routinierten, eingefahrenen Pflegeheimalltag. Ich mag den Aspekt "Langlieger", aber vom Altenheim möchte ich so schnell wie möglich weg.
 

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