Was ist dran an steigendem CO2-Gehalt im Blut unter Masken?

Fearn

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Um Gottes Willen , Claudia.... Natürlich sind die nicht tödlich...

Das gesamte OP Personal und das Personal der Infektionsstation wäre mittlerweile ausgestorben. ;).

Aber wir werden uns damit noch längere Zeit arrangieren müssen, und nur genervt davon herumlaufen ist evtl. nicht nötig.... Wenn man eine Zitrone erhält, sollte man versuchen Limonade daraus zu machen und sich das tragen so einfach und bequem, aber auch so effektiv wie möglich zu machen.
Es nutzt ja nix....Ist eben so,..

Manch einem hilft es z.b. sich eine zusätzliche Halterung für Ohrgummis zu besorgen oder zu basteln, die das Gummiband hinter dem
Kopf schließt... und sicherlich gibt es noch weitere mögliche Erleichterungen, die den Nutzen der Masken nicht schaden, sondern die Wirkung unterstützen und dem Träger das Tragen erleichtert, möglichst ohne viel an den gestellten Masken der Kliniken manipulieren zu müssen. Das
wäre ja auch contraproduktiv.

Sicherlich gibt es da noch etliche Möglichkeiten, die wir überhaupt noch nicht kennen oder aber auch einige, die man besser überhaupt nicht versuchen sollte.

Liebe Grüße Fearn
 

-Claudia-

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Um Gottes Willen , Claudia.... Natürlich sind die nicht tödlich...

Das gesamte OP Personal und das Personal der Infektionsstation wäre mittlerweile ausgestorben. ;).
Exactly - aber genau das wurde doch wiederholt sogar von manchen Mediziner behauptet!

und sicherlich gibt es noch weitere mögliche Erleichterungen, die den Nutzen der Masken nicht schaden, sondern die Wirkung unterstützen und dem Träger das Tragen erleichtert,

Ich hab neulich eine Art lockeren Buff gesehen (das sind diese schlauchförmigen Dinger, die z.B. von Radfahrern um Kopf und Hals getragen werden), der oben eingefasst war und Ohrschlaufen hatte. Damit konnte man ihn vom Hals her über Mund und Nase ziehen und festhaken. Für die Arbeit am Krankenbett aus Hygienegründen wahrscheinlich nicht so günstig, fürs Einkaufen oder eine Fahrt in den Öffis vielleicht ganz praktisch.
 
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matras

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Zum besseren Sitz der MNS kann versucht werden beim herunterrutschen die oberen Gummibändchen gegenüber den unteren etwas zu straffen oder beim hochrutschen umgekehrt unten zu straffen.
 
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Fearn

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Exactly - aber genau das wurde doch wiederholt sogar von manchen Mediziner behauptet!
:-)das wundert mich eigentlich nicht, weil die Herrschaften sich ja sehr gerne widersprechen... oops ... sorry.

Aber mal ehrlich, das wäre in China, wo die Menschen auch vor Corona andauernd mit Masken durch die Gegend gelaufen sind, sicherlich irgendwem mal aufgefallen. Die würden ganz sicherlich ihr Überbevölkerungsproblem mit Masken, statt mit Ein-Kind-Politik lösen...

Ich kann mir auch vorstellen, dass besonders junge Menschen, die Masken " uncool" , oder unschön finden. Da würde ich mir wünschen: Sie wären einfach kreativer. Es spricht ja nichts dagegen, dass eine Alltagsmaske nicht schön, lustig oder modern sein kann.

Von mir aus kann die auch aussehen wie Darth Vader.... Es wäre viel spannender und fröhlicher, wenn man diese Masken mit etwas mehr Humor und Kreativität draußen sehen würde.. auch wenn man sich dabei zunächst doof vorkommt.

Wir sind ja nicht die " Queen" und stehen damit am nächsten Tag in der Zeitung. ..... und wenn schon....

Solange sie funktioniert....und das zum Masken tragen motiviert. Die Maske muss ja nicht immer negativ belegt sein....

Liebe Grüße Fearn
 

Neuromaus

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Aber sie verursachen keine erkennbaren Schäden bzgl. eines steigenden CO2-Spiegels. Sie mögen nervig sein - tödlich sind sie nicht.
...zumindest nicht wegen eines erhöhten CO2-Spiegels (den hab ich sicher nicht, wenn wegen des schlechten Sitzes überall ungefiltert Luft rein und raus geht), höchstens wegen der Viren, die man sich einfängt, wenn man damit so gut wie ungeschützt über dem Patienten hängt, weil das Ding einfach nicht passt. Nein, das ist etwas übertrieben. Aber der Schutz ist einfach nicht gegeben, wenn der MNS überall offen ist. Da bin ich mit meiner selbstgenähten Alltagsmaske deutlich besser geschützt als mit einem geprüften Medizinprodukt. Ich habe es glaube ich schonmal erwähnt mit dieser Studie, die ich gelesen habe (finde den Link leider nicht mehr), in der nachgewiesen wurde, dass ein gut sitzender MNS ca. 75% der Aerosole abhält, ein schlecht sitzender dagegen nur ca. 38%. Finde ich ziemlich unverantwortlich, damit arbeiten zu müssen, sowohl für uns als Pflegekräfte als auch für die Patienten.
 
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-Claudia-

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Die chirurgischen Masken schützen Dich selbst auch bei korrektem Sitz kaum. Die abgehaltenen Aerosole stammen aus Deiner eigenen Atemluft. In der beschriebenen Situation ist eher der Patient in Gefahr.

(In den Augen der Maskengegner ist er das natürlich nicht, da ist ja die Maske böse und das Virus entweder harmlos oder gleich komplett erfunden.)

Ihr habt doch bestimmt einen Tacker auf dem Schreibtisch auf Station. Hast Du mal versucht, die Maske damit ein wenig Deiner Gesichtsgröße und -form anzupassen? Natürlich nicht, während Du sie trägst. :mryellow:
 
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Die chirurgischen Masken schützen Dich selbst auch bei korrektem Sitz kaum. Die abgehaltenen Aerosole stammen aus Deiner eigenen Atemluft. In der beschriebenen Situation ist eher der Patient in Gefahr.

(In den Augen der Maskengegner ist er das natürlich nicht, da ist ja die Maske böse und das Virus entweder harmlos oder gleich komplett erfunden.)

Ihr habt doch bestimmt einen Tacker auf dem Schreibtisch auf Station. Hast Du mal versucht, die Maske damit ein wenig Deiner Gesichtsgröße und -form anzupassen? Natürlich nicht, während Du sie trägst. :mryellow:
Wie kommst Du auf den schmalen Pfad? Die Masken schützen sehr effektiv und eine gut sitzende MNS ist besser als eine schlecht angepasste FFP2-Maske! 98% Rückhaltevermögen mag im ersten Moment nicht viel sein, aber die 2% Rest reicht eben in vielen Fällen für eine effektive Infektionsdosis nicht mehr aus!
 
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Wie kommst Du auf den schmalen Pfad?
Durch die Informationen des BfArM: BfArM - Empfehlungen des BfArM - Hinweise des BfArM zur Verwendung von Mund–Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP1, FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19)

Wenn die chirurgischen Masken auch den Träger schützen, um so besser, aber bisher hieß es auch aus seriösen Quellen, dass ich damit hauptsächlich mein Gegenüber schützen soll. Und der mich, wenn er ebenfalls eine Maske trägt.
 
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Ich benutze für selbstgenähte Alltagsmasken Bügel, die es zu kaufen gibt mit einer bestimmten Länge und Breite und die beschichtet sind.

Das war in den ersten Monaten kaum der Fall.
Es gab keine geeigneten Nasenbügel und der Gummibandmarkt war leergefegt.

Hier musste man oftmals zu seinen Bügeln aus getragenen Einmalmasken für seine eigenen Masken zurückgreifen, oder sich aus einem geeigneten Draht ein Paspelband nähen. Masken ohne eingenähten Nasendraht, eignen sich für Brillenträger nicht sehr.

Dabei bezieht man einen Bastel- oder Blumendraht mit einem geeigneten Stoff, näht dieses wie eine Kordel in ein Stoffband ein.
Der Metallstreifen eines Hefters bricht schneller und er rostet beim Waschen der Maske.

Anfangs konnte man die Nasenbügel aus den Einmalmasken benutzen, das geht heute nicht mehr, weil er nicht mehr als ein Verschlussclip, eines billigen Frischhaltebeutels ist, oftmals nur minimal länger.... Natürlich wurden die Drähte immer instabiler. Je dünner man den Draht auswalzt, desto mehr Bügel lassen sich daraus produzieren. Das ging leider zu Lasten der Qualität.

Wenn Du die so eine Einmalmaske einmal auseinander nimmst, dann siehst Du den Unterschied: Er ist bei vielen Masken dünner und vor allem kürzer geworden, bricht leichter. Es lohnt sich nicht mehr so einen Nasendraht in eine MNS einzunähen... Wenn Du vorher mit der Maschinennadel auf den Nasendraht gekommen bist, brach die Nadelspitze ab. Jetzt durchtrennst Du den Nasendraht, wenn Dir das passiert.

Ich denke: die Hersteller werden angeben, dass die Drähte irgendeiner Normvorschrift entsprechen,.. Nun, so lange es für alles eine Normvorschrift gibt... "wie schön !" ;).
Nun gibt es ja wieder Nasenbügel und auch Gummiband zu kaufen. Das ist also eher nicht mehr nötig und es lohnt sich auch nicht. Natürlich sind die Bügel Einmalmaterial und sie sind auch nicht nachhaltig...
Im März war das selbe Teil, eher ein Wertstoff.


Die Nasenbügel aus Silikon zum Einlegen in die Maske, sind übrigens angekommen. Bei mir wirken gut gegen beschlagene Brillen.

Warscheinlich ist aber meine Psoriasis, die ich besonders auf den Schleimhäuten ( auch auf den Nasen- und Augenschleimhäuten habe,) etwas dass den Effekt des Maskentragens verstärkt. Das Problem muss nicht bei allen Trägern dasselbe sein. Ich merke dadurch einige Mängel an Masken intensiver. Nichts desto trotz... Die wird getragen.... Gereizte und trockene Schleimhäute sind anfällig für Infektionen.

Liebe Grüße Fearn
 
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Die Idee ist gut, das probier ich morgen mal aus.
Natürlich nicht, während Du sie trägst. :mryellow:
Oh, gut dass du das sagst, sonst hätte ich sie mir vielleicht noch ins Gesicht getackert. :knabber: Dann würde sie auf jeden Fall halten. :knabber:

Die Masken schützen sehr effektiv [...] 98% Rückhaltevermögen mag im ersten Moment nicht viel sein
Hast du eine Quelle für die 98%? Ich kenne nämlich nur die Studie mit den 75% für gut passend und 38% für schlecht passend (zu der ich wie gesagt auch leider die Quelle nicht mehr finde). Das wäre super.:daumen:

Ich benutze für selbstgenähte Alltagsmasken Bügel, die es zu kaufen gibt mit einer bestimmten Länge und Breite und die beschichtet sind. [...]Der Metallstreifen eines Hefters bricht schneller und er rostet beim Waschen der Maske.
Mit meinen Alltagsmasken gibt es keine Probleme. Die sitzen 1a, weil ich sie eben auf meine Gesichtsgröße angepasst genäht habe. Ich nehme die Hefterstreifen zum Waschen einfach raus, hab dafür eine Art "Tunnel" eingenäht. Meine Passform-Probleme beschränken sich auf die genormten medizinischen MNS, die ich aber wie gesagt bei der Arbeit nicht tragen darf.
 
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Gibte es eigentlich med. KinderMNS?
 

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Palas GmbH prüft Qualität von Schutzmasken


Eva-Maria Erler

16. Nov. 2020 (11:10)

Palas bietet Maskentests für Betreiber von Apotheken, Kliniken und Pflegeeinrichtungen, aber auch große Firmen oder andere Institutionen an.



Dass viele der sich Umlauf befindlichen Schutzmasken nicht ausreichend vor dem kleinen Coronavirus schützen, ist in den letzten Wochen häufig in den Medien berichtet und bewiesen worden. Die Palas GmbH bietet daher an, Maskentypen mit dem hochpräzisen Schutzmaskenprüfgerät PMFT 1000 M zu testen und qualitativ zu bewerten. Betreiber von Apotheken, Kliniken und Pflegeeinrichtungen, aber auch große Firmen oder andere Institutionen, die viele Masken für ihre Mitarbeiter und Kunden benötigen, können durch diese Qualitätsprüfung ihrer im Einsatz befindlichen Masken schnell und einfach testen lassen.

Die Palas GmbH hat in den letzten Wochen als Experte für Aerosoltechnologie für verschiedenste TV-Sender und Redaktionen Masken getestet und bewertet (Auswahl s.u.). Seit Anfang des Jahres bietet das Unternehmen bereits Messungen zur Qualitätssicherung und Produktverbesserung als Dienstleitung für Hersteller, Importeure oder Händler von Schutzmasken an. Seitdem hat Palas insgesamt weit mehr als tausend Masken getestet.
Sämtliche Messungen ergaben ein einheitliches Bild: Zahlreiche Masken – ob FFP-2 oder FFP-3 – sind qualitativ unzureichend und es gibt vereinzelt Masken mit extrem schlechter Qualität. Das ist ein erschreckendes Ergebnis, denn die Endkunden nutzen die Masken, mit der Erwartung sich selbst und andere – möglicherweise Risikopatienten - zu schützen.
„Wir können und dürfen unsere bisherigen Ergebnisse leider aus Datenschutzgründen nicht bekannt geben. Einige Tests für das Fernsehen wurden auch anonymisiert durchgeführt. Aber wir möchten in der aktuellen Situation unsere Hilfe anbieten. Wir haben die nötige Expertise und vor allem die Geräte, um die erworbenen Masken präzise zu testen so das der Endkunde auch darauf vertrauen kann, dass seine Maske hält, was sie verspricht“, erklärt Dr. Weiß, CEO der Palas GmbH.
Ein weiteres Problem neben den qualitativ ungenügend hergestellten und teilweise gefälschten CE-gekennzeichneten Masken stellt zudem die Norm selbst dar, mit der die Masken in zertifizierten Prüfinstituten getestet werden. So sind FFP2-Masken eigentlich für gröbere Staubpartikel ausgelegt und nicht für kleinste Aerosole. Kleine Viruspartikel durchdringen die Masken nochmals wesentlich leichter, mit einer Penetration von weit mehr als 6%.
Um die Qualität der Masken den Endkunden erkennbar zu machen, führt das Karlsruher Unternehmen zudem ein Qualitätslabel ein. Dies zeigt – in Anlehnung zum Energieeffizienzlabel – sofort und eindeutig an, wie sicher die Masken sind.
Hier geht es zum Angebot.
Weiterführende Informationen zur Palas GmbH:



In den letzten Monaten hat sich Palas® vor allem mit Lösungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie einen Namen gemacht. Bereits im Juli 2020 hat das Unternehmen gemeinsam mit dem unabhängigen Prüfdienstleister TÜV NORD und der BASF ein neues Maskentestlabor auf dem Innovationscampus der BASF in Shanghai entwickelt, in dem Prüfmittel von Palas® Anwendung finden. Die Initiative unterstützt damit das Bundesministerium für Gesundheit bei der Beschaffung von Masken aus China für medizinische und nicht-medizinische Zwecke. Im Einsatz ist auch hier der PMFT 1000 .
Außerdem hat das Unternehmen in diesem Jahr zwei weitere Geräte entwickelt, die ebenfalls zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen können. Das Messsystem Infection Risk Monitor misst kleinste luftgetragene Partikel einschließlich virusbeladener Aerosolpartikel und informiert bei einer zu hohen Konzentration die Personen im Raum über diese Gefahr. Das Besondere an diesem Gerät: Es misst nicht nur die virusbeladenen Aerosoltröpfen, sondern auch die CO2-Konzentration in der Luft.
Und im September dieses Jahres stellte Palas® sein neues Exhalationsgerät vor, den Resp-Aer-Meter . Damit lassen sich Partikelgröße und -Anzahl in der Atemluft messen und mögliche Superemitter identifizieren.
 

matras

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Wenn die chirurgischen Masken auch den Träger schützen, um so besser, aber bisher hieß es auch aus seriösen Quellen, dass ich damit hauptsächlich mein Gegenüber schützen soll. Und der mich, wenn er ebenfalls eine Maske trägt.
Oups, das sind bei uns mit Zusatzbezeichnung (RII) da ist die Abscheidung tatsächlich besser. Ansonsten tatsächlich nur ~85%
 

matras

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Achtung die Palas-Werbung ist grob irreführend: es geht keinesfalls um einzelne Viren. Die dürfen auf Grund von Austrocknung inaktiv sein. Es geht immer um Aerosole oder respiratorische Tröpfchen! Die werden von den meisten zugelassenen Masken effektiv aufgehalten. Ausserdem ist der Dichtsitz der Masken auf dem Gesicht letztlich ausschlaggebend. Klar ist natürlich, dass derzeit leider sehr viele Plagiate auf dem Markt sind und sich dem Anwender nicht erschließt was gut oder schlecht ist!
 

Ubique

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Das habe ich so noch nie gelesen. Bei FFP2 Masken werden zulässige Leckagen bis >10% angegeben. Der Schutz ist bei symptomreichen Patienten also nicht unbedingt ausreichend.
Quelle:


Die Seite ist übrigens beliebig. So gut wie alle Seiten, die Masken behandeln, schreiben, dass FFP2 Masken hohe Leckagen haben und ob dieser China Schrott dem überhaupt gerecht werden kann, steht auf einem anderen Blatt. Die Masken, die wir haben, unterscheiden sind teilweise enorm obwohl überall FFP2 draufsteht.
 

-Claudia-

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Dass zum Teil minderwertige Masken auf den Markt gebracht wurden, habe ich ebenfalls gehört. Der Herkunftsort hat damit jedoch nichts zu tun. Was meinst Du, auf welchem Kontinent die Masken vor Corona produziert wurden?
 

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Achtung: Unbrauchbare Zertifikate für Atemschutzmasken

Die ESF weist darauf hin: Angesichts der großen Anzahl von Anfragen bitten wir Sie, zuerst den vollständigen Artikel zu lesen, bevor Sie sich an den ESF oder einen der nationalen Handelsverbände der PSA-Lieferanten wenden. Wenn Sie ein „Zertifikat“ für PSA haben, das eindeutig nicht von einer benannten Stelle für PSA stammt (dies bedeutet sicherlich alle Institute außerhalb der EU, der Schweiz oder der Türkei), besteht kein Zweifel daran, dass das Dokument keine gültige Rechtsgrundlage für die CE-Kennzeichnung ist.

Alle arbeiten sehr hart und mit den besten Absichten daran, den Beschäftigten im Gesundheitswesen und anderen am Kampf gegen die COVID-19-Krise beteiligten Personen die notwendige PSA zur Verfügung zu stellen.
In erster Instanz muss die EU-Konformitätserklärung (Document of Conformity) vorgelegt und überprüft werden. Für Produkte, die von ausserhalb der EU importiert werden (einschliesslich EFTA und andere Teilnehmer am Binnenmarkt), muss der Importeur sicherstellen, dass der Hersteller die Konformitätsbewertung gemäss der PSA-Verordnung (EU) 2016/425 durchgeführt hat. Im Falle von Zweifeln an der Konformitätserklärung oder wenn keine Konformitätserklärung vorliegt oder ein Import von ausserhalb der EU erfolgt, ist es sinnvoll oder sogar notwendig, die Zertifizierung zu überprüfen. Siehe die Artikel „ Was ist beim Import von PSA (z.B. FFP2-Masken) in die EU zu tun?” und „ Konformitätsbewertungsverfahren für PSA”. See also guidance document “ How to verify that medical devices and personal protective equipment can be lawfully placed on the EU market and thus purchased and used — also in the COVID-19 context” published by the EU Commission.
Schutzmasken (wie FFP2/FFP3) sind PSA der Kategorie III gemäß der Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen. Dies bedeutet, dass die Konformitätsbewertung eine Baumusterprüfung durch eine benannte Stelle umfasst, die zu einer „EU-Baumusterprüfbescheinigung” führt, sowie eine Produktionsüberwachung durch eine Benannte Stelle (Stichprobenkontrollen oder Systemaudit). Daraus ergibt sich die CE-Kennzeichnung mit der vierstelligen Nummer der für die Produktionsüberwachung zuständigen Benannten Stelle neben der CE-Kennzeichnung. Der Hersteller ist verpflichtet, die EU-Konformitätserklärung auszustellen, die zusammen mit der Gebrauchsanweisung der PSA beigefügt werden muss.
Angesichts der aktuellen Gesundheitskrise veröffentlichte die EU-Kommission die Empfehlung (EU) 2020/403 zur Konformitätsbewertung und Marktüberwachung. Diese erlaubt es den Mitgliedsstaaten, nur für krisenrelevante Produkte, die für die Dauer der Krise (von Behörden) für den Gesundheitssektor gekauft werden, flexibel zu sein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Produkte nicht den geltenden grundlegenden Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen entsprechen müssen, die in der PSA-Verordnung definiert sind, und schon gar nicht, dass sie nicht den behaupteten Schutz bieten müssen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Artikel „ Ausnahmen von den Konformitätsbewertungsregeln für PSA”.
PSA, die in die normale Vertriebskette gelangen, müssen jedoch immer noch vollständig mit der EU-Verordnung übereinstimmen.
 

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