Hallo
hatte neulich Mitarbeitergespräch mit Gehaltsverhandlung. (Ende der Probezeit)
Mein Chef schlug eine geringfügige mtl. Erhöhung vor, da er mich (fairerweise

) gerne nach TVöD bezahlen würde (wir sind ne Privatklinik

) und zusätzlich am Jahresende einen Bonus, den er am erreichten CMI festmacht. (1000€ pro +0,1 CMI)
Er hat aus seiner TVöD Tabelle (welche er für hochkomplex hielt) dann 2600€ abgelesen und erhöhte diesen Betrag großzügigerweise auf 2750€.
Also hab ich ihm mal den TVöD erklärt und darum gebeten, wenn schon nach TVöD, dann bitte sämtliche Bestandteile eines TVöD Arbeitsvertrages berücksichtigen und einkalkulieren, dazu gehört meine Qualifikation, VWL, Ballungsraumzulage, Funktionszulage, halbjährliche Steigerungsrate, 13 Monatsgehälter, 38,5 Stunden Woche,.........

Als staatliche examinierter Krankenpfleger mit "Fachweiterbildung"

werde ich in Entgelstufe E9a bei Stufe 3 eingegliedert. Im Durchschnitt würde ich somit in den nächsten drei Jahren 3200€ mtl verdienen .....
im öffentlichen Dienst 
Diesen Betrag konnte ich ihm somit als MINIMUM verkaufen.
Das mit dem CMI habe ich ihm auch mal erklärt

ICH habe nur sekundär Einfluss auf den CMI, primär gestalten den die Operature, die entscheiden, was und wieviel sie bei uns operieren.
Davon will ich mein Gehalt nun wirklich nicht abhängig machen.
Da ich weiß, dass 0,1 CMI bei uns 640.000€
mehr am Jahresende in der Kasse bedeuten würden, finde ich 1000€ brutto für mich ja schon fast lächerlich

Aber das habe ich ihm natürlich nicht gesagt, auch nicht welchem €-Betrag die CMI Steigerung entsprechen würde...will den guten Mann ja nicht verwirren
Also habe ich es ihm natürlich frei gestellt, ob er mir am Jahresende einen Bonus zahlen möchte, jedoch können wir das am Jahresende verhandeln, ebenso die Höhe.
Pssst....meine Jahreskalkulation ergab eine Steigerung um 0,3 Punkte

