Unglücklich in der Ausbildung, nicht freiwillig dort

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Sosylos

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Dir muss das nicht Leid tun.
Auch wenn Du jetzt versuchst das Beste aus der Ausbildung heraus zu holen, glaube uns, Du wirst das nicht ohne fremde Hilfe schaffen.
 

haferkeks

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Ich arbeite auch gerade daran, einen Therapeuten zu finden. Und ich habe immer noch meine Selbsthilfegruppen zu denen ich gehe, die waren halt durch corona sehr lange geschlossen und das habe ich definitiv gemerkt.
 

malu68

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Für mich klingt das etwas "manisch - depressiv"...
du schreibt vom der Kehrtwende an deinem Tiefpunkt und klingst jetzt fast euphorisch....
Ich bin - so sehr ich es dir gönne - skeptisch, wie lange diese Euphorie anhält.
Der Beruf ist toll, die Bedingungen sind megabescheiden.... die Frage ist nur, wann dir das das nächste Mal auffällt und wie du damit umgehst.
 

haferkeks

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Euphorisch bin ich keinesfalls, mir sind doch die Bedingungen in der Pflege viel zu klar. Aber ich sträube mich nicht mehr und lasse mich darauf ein. Ich bin einfach nicht mehr so negativ und hoffe, dass ich endlich bereit bin, auch unangenehme und schwierige Situationen durchzuziehen. Denn nur wenn ich diese Eigenschaften trainiere und beherrsche, kann ich meine langfristigen Ziele erreichen!
 

FLORA.BLEIBT

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Die Bedingungen als Arzt sind nicht besser..
 
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malu68

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Die Bedingungen als Arzt sind nicht besser..
DA hast du vollkommen Recht.
Wenn ich sehe, wie die Assistenzärzte durchgenudelt werden.... die haben auch Arbeitszeiten jenseits von Gut und Böse...Dienste werden nur zu 49 (oder waren es 51%?)vergütet, der Rest gilt als Bereitschaft.... :gruebel: und word natürlich nicht bezahlt.....stramm stehen vor OA und CA...
 

FLORA.BLEIBT

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Wer es freiwillig mitmacht....
 

malu68

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Wer es freiwillig mitmacht....
Klar, recht hast du. Das ist die Sache mit dem Idealismus.... aber es ging ja darum, dass die TE meinte, als Ärztin ginge es ihr besser. Damit wollte ich nur deinen Satz unterstreichen.....:hicks:
 

Martin H.

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Die Bedingungen als Arzt sind nicht besser..
Das sehe ich nicht so.
Die haben zwar auch harte Arbeitsbedingungen, verdienen aber wenigstens anständig und haben vor allem eine deutlich bessere Personalbesetzung als die Pflege.
Aber was das Allerwichtigste ist:
Die Mediziner haben wenigstens eine Perspektive: Entweder Karriere als Ober- und Chefarzt, oder Spezialisierung mit eigener Praxis bzw. dort als Angestellter. Wem das alles zu stressig ist, der kann ans Gesundheitsamt etc. gehen, oder er geht in die Leiharbeit.
Die Pflege hat zwar - angeblich - auch so viele Möglichkeiten, die sich dann aber bei näherem Hinsehen als Bullshit entpuppen: Ich kann zwar freilich noch so viele Weiterbildungen machen, da werden aber die Allerwenigsten vom AG anerkannt und „bringen“ auch was (finanziell). Und dann soll man all die „Sondersachen“, z. B. Praxisanleitung einfach nebenher erbringen. :knockin:
Versuchen dann Pflegekräfte, sich in die wenigen wirklich noch guten Nischen zu flüchten, so tut die Politik alles, um das unmöglich zu machen.

Dieses System hat eben zurecht fertig und kann so nicht weitergehen.
 

Lillebrit

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Und wenn ich meine Stärken ausleben kann! Ich habe einen ziemlich wachen Geist, eine schnelle Auffassungsgabe, bin sehr fit in Kommunikation und kann gut organisieren, planen und strukturieren.
Dann werde Lehrerein oder Rechtsanwältin :-)
 
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malu68

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Die haben zwar auch harte Arbeitsbedingungen, verdienen aber wenigstens anständig und haben vor allem eine deutlich bessere Personalbesetzung als die Pflege.
Wenn du die unbezahlten Bereitschafts- Dienststunden mit einrechnest, relativiert sich der Stundenlohn auch wieder.
 

haferkeks

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Ich schwanke tatsächlich zwischen Jura und Medizin, nur habe ich mich jahrelang auf die Medizin fokussiert. Ich sehe definitiv die Bedingungen der Ärzte im Krankenhaus, aber wie Martin zurecht sagt, gibt es genug Aufstiegsmöglichkeiten oder alternativen und das Gehalt ist eben besser. Weniger stressig ist der Beruf keinesfalls! Übrigens macht mir die Ausbildung mittlerweile echt Spaß! Mein erster Einsatz auf der Urologie ist in zwei Wochen schon wieder vorbei, insgesamt zehn Wochen und ich habe echt viel gelernt!! Wenn man viel nachfragt und fleißig ist, kann man richtig was mitnehmen! Ich bin ja gespannt, wie es jetzt in der Schule sein wird. Der erste Theorieblock war ja durch corona völlig anders als geplant, auch für die Lehrer. Aber ab dem 20.08 soll es ganz normal sein! Echt gut. Und ich freue mich ehrlich gesagt auf die weiteren Einsätze :-) Und was in drei Jahren ist werde ich dann sehen!
 

Lillebrit

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Ich bin ja gespannt, wie es jetzt in der Schule sein wird. Der erste Theorieblock war ja durch corona völlig anders als geplant, auch für die Lehrer. Aber ab dem 20.08 soll es ganz normal sein! Echt gut.
Abwarten....ich persönlich rechne im Herbst/Winter mit massiven Einschränkungen im Schulbetrieb ;)
 

Onkel Etsch

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Wenn du die unbezahlten Bereitschafts- Dienststunden mit einrechnest, relativiert sich der Stundenlohn auch wieder.
Das kommt aber auf die jeweilige Klinik an. Die Stufe der Vergütung ist z.B. in "meiner" Klinik von Abteilung zu Abteilung anders. Die Chirurgen haben sicherlich nachts mehr zu tun als Kinder- und Jugendpsychiater oder Nuklearmediziner

Als Arzt muss man durch die 5/6 Jahre Facharztausbildung durch. Die Karrierechancen sind gut und in vielen Fachrichtungen kann man auch sehr gut das Krankenhaus verlassen. Nicht nur als Hausarzt.
Und man kann auch ganz ohne Patientenkontakt arbeiten, oder 9-5 beim Gesundheitsamt oder in der Lehre, oder als Lehrkraft an einer Schule für Heilmirtelerbringer oder in der Unternehmensberatung.
Wer unbedingt Neurochirurgische an der uni werden will, der weiss, dass er unmenschliche Arbeitszeiten hat. Viele wollen sogar nicht weniger Arbeiten (gibt genug Umfragen und Studien dazu).
Die Abbruchquoten sind niedrig und die Leute wissen größtenteils, worauf sie sich einlassen.
 
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Onkel Etsch

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vom Wegräumen der Kaffeetasse mal ganz zu schweigen. die findet er am nâchsten Tag mit seinem namen drauf noch genau vor, wo er sie gelassen hat.
Das ist in meinen Augen extrem kleinkariert. Es geht dich schlicht und einfach nichts an, wo der seine Tasse hinstellt. Das mit dem Namen kommentiere ich nicht weiter
 
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Onkel Etsch

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Ich habe noch nie einem Arzt die Akte getragen. Hat auch noch nie jemand von mir verlangt
 

Martin H.

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Das ist in meinen Augen extrem kleinkariert. Es geht dich schlicht und einfach nichts an, wo der seine Tasse hinstellt.
Das sehe ich anders, es kann nicht jeder seinen Saustall hinterlassen wie‘s ihm grade passt. Denn sonst vermüllt nämlich binnen kürzester Zeit die Station. Leider scheinen manche Ärzte immer noch die Ansicht zu vertreten, WIR wären dafür zuständig, hinter ihnen herzuräumen. :schraube:Insofern gebe ich @DieFranzösin recht.


Im übrigen stand hier vorhin noch ein anderer Text... :deal::weissnix:
 
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DieFranzösin

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@Martin H. Ich hab Etsch auf "Ignorieren" gesetzt, weil mich der Kerl nervt. Wir essen und trinken schon deshalb in den "Boxen" der Patienten nichts, weil die Dialysepatienten Restriktionen unterliegen und wir ihnen das nicht zumuten, vom hygienischen Standpunkt mal ganz zu schweigen. Wenn Etsch zuhause gern Kaffeetassen ungespült rumstehen lässt, ist das sein Problem. Auf Arbeit am Krankenbett No-Go.

Off Topic, klar.
 
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Onkel Etsch

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Das sehe ich anders, es kann nicht jeder seinen Saustall hinterlassen wie‘s ihm grade passt. Denn sonst vermüllt nämlich binnen kürzester Zeit die Station. Leider scheinen manche Ärzte immer noch die Ansicht zu vertreten, WIR wären dafür zuständig, hinter ihnen herzuräumen. :schraube:Insofern gebe ich @DieFranzösin recht.


Im übrigen stand hier vorhin noch ein anderer Text... :deal::weissnix:
Es werden mal wieder meine Beiträge zensiert, deshalb hier nochmal die entschäfte Version. Meine persönliche Meinung ist aber, dass es so ziemlich das kindischste und peinlichste ist, den Namen auf eine Kaffeetasse zu schreiben. Ich habe das in mehreren Jahrzehnten Berufstätigkeit nicht erlebt, dass ein Arzt sowas von mir verlangt hätte. Finde so ein Verhalten einfach nur extremst peinlich. Es gibt auch Ärzte die die Tassen des Pflegepersonals wegräumen. Und was hat die Kaffeetasse des Arztes im Schwesternzimmer zu suchen? Genausowenig wie die Schwester nix im Arztzimmer zu suchen hat Da darf sich die Kollegin nicht wundern, wenn sie von oben herab behandelt wird. Under Klinikoberarzt würde der ne Ansage machen
 
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