Ich bin absolut unglücklich

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von Tobi^, 22.11.2011.

  1. Tobi^

    Tobi^ Junior-Mitglied

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    Hallo liebe Leute.

    Seit knapp 1 1/2 Monaten bin ich nun examiniert und arbeite demnach ja auch richtig.
    Ich habe in meinem Ausbildungskrankenhaus auf der Chirurgie angefangen und halt kaum Einarbeitungszeit...

    Irgendwo ist es mir solangsam zuviel und logischerweise mach ich auch noch Fehler.

    Das ist denke ich auch nicht weiter wild, weil ich gewillt bin weiterzulernen und mich besser zu verhalten aber schlimm ist dass ich mittlerweile glaube die Station denkt ich wäre ein schlechter Pfleger und noch viel schlimmer: Ich denke es auch...

    Ich hab bisher nur mit einer Kollegin drüber geredet und die sagt ich solle mir einfach mehr Zeit geben aber solangsam nagt das ganze an meiner Psyche.

    War's eine schlechte Idee an meinem Ausbildungskrankenhaus anzufangen? Ich weiß nicht mehr weiter und würde am liebsten alles hinschmeißen...

    Wie ergings euch am Anfang?
    Habt ihr mir irgendwelche Ratschläge?
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Sprich mit Deinen Kollegen, dem Praxisanleiter und / oder der Stationsleitung. Möglicherweise (wahrscheinlich) sehen sie Dich anders als Du selbst.

    Im Augenblick denkst Du nur, dass die Kollegen Dich für einen schlechten Pfleger halten. Du hast keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass es tatsächlich so ist; die einzige Rückmeldung, die Du eingefordert hast, war positiv.

    Du bist erst seit sechs Wochen examiniert. Ich brauche immer um die sechs Monate, um mich in einem neuen Feld wirklich sicher zu fühlen. Das Lernen hört nach dem Examen nicht auf, ganz im Gegenteil. Erst durch Berufserfahrung wirst Du wirkliche Sicherheit entwickeln können.

    Du müsstest doch in der Ausbildung die Stufen der Pflegekompetenz nach Patricia Benner kennengelernt haben. Nach Benner dauert es Jahre, bis man die Neulingsstufe hinter sich gelassen hat. Wieso willst Du das in wenigen Wochen schaffen?
     
  3. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Ich denke, daß der Unterschied von einem Schüler zur vollexaminierten Kraft gravierend ist und daß Du dir wirklich etwas länger Zeit geben solltest, bis Du das alles beherrschst.
    Bei unseren Schülern habe ich immer den Eindruck, daß die zwar ihre Aufgaben beherrschen, aber daß sie das Gesamtpaket nicht kennenlernen.Leider schon gar nicht mit den kurzen Einsätzen, die heutzutage üblich sind.
    Es ist also vollkommen normal, daß Du eine Zeitlang benötigst, bis alles was es an Eventualitäten gibt perfekt sitzt.
    Man hat sein Examen und merkt, bekommt als erstes den Eindruck, daß man überhaupt nichts weiß.

    Ich würde das von einer frischexaminierten Kraft überhaupt noch nicht erwarten und ich denke auch, daß Deine Kollegen das nicht wirklich erwarten.
    Es ist halt allgemein ärgerlich, wenn etwas daneben geht oder schief läuft.
    Das muß nicht heißen, daß die Kollegen Dir das nicht zubilligen.

    Ärgerlich werde ich höchstens, bei den frischen ****, die alles besser können, alles besser wissen und dann kommt dabei Schrott heraus.

    Wenn man sieht, daß der Kollege sich interessiert und daß er dazu lernt, daß er selbstkritisch ist, dann ist das schon ein sehr guter Anfang.

    Bei sehr schwierigen Kollegen habe ich im Laufe der Jahre gelernt, daß das mit der Zeit ganz tolle Kollegen werden können, die man später sehr schätzt.
    Heute kann ich über vieles Lachen, was mich früher gestört hätte an einem schwieriegeren Kollegen.
    Mit der Zeit arbeitet man als Team so daß es paßt.
    Schade ist, daß das mit einem Rotationssystem, daß es heutzutage oft gibt, gar nicht mehr so sehr ins Gewicht fällt, daß genau das was man als Schwäche bei einem Kollegen wahrnimmt, späterhin eine Stärke ist, die dem gesamten Team zu Gute kommt.
    Auch wenn zb. mal eine " Kratzbürste" dabei ist, dann stellt man fest: Ist der Beißer weg, dann geht es bei manchen drunter und drüber, und die Kratzbürste hatte eine sehr wichtige Funktion, die wertvoll war.

    Alles Gute für Deine Zukunft und ich würde mich freuen hier in 5-6 Monaten nocheinmal von Dir zu dem Thema zu lesen.

    Ich halte Dich nach Deinen Zeilen hier schon nicht für einen " schlechten" Pfleger und ich denke ich würde sehr gerne mit einem Pfleger arbeiten, der sich solche Gedanken macht.
    Herzlichst Fearn
     
  4. pflegede

    pflegede Junior-Mitglied

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    Mach dir gerade zu beginn nicht zu einen großen Kopf. man lernt halt nie aus und es dauert auch einfach bis Automatismen aufgebaut sind und ein Team eingespielt ist.

    Außerdem ist deine Einstellung weiter dazuzulernen sehr löblich und auch der richtige Ansatz!

    Sollte nach 0,5-1Jahr immer noch Probleme auftauchen, kannst du immer noch über eine Luftveränderung nachdenken. Aber gib der Sache erstmal Zeit sich zu entwickeln. :up:
     
  5. herzchen2508

    herzchen2508 Senior-Mitglied

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    Ich habe nach meinem Examen sehr schnell zweimal die Stationen gewechselt (das letzte mal "zwangsweise" von ITS auf die Stroke Unit weil da Personalmangel herrschte bzw. immernoch herrscht)
    In meinem jetzigen Team haben innerhalb der letzten 2 1/2Jahre 7(!!!) frisch examinierte Mädels angefangen (mich mit eingerechnet) .
    Es ging manchmal drunter und drüber, so dachte ich .
    Letzte Woche hab ich mich sogar noch mit meiner Kollegin unterhalten über dieses Thema und sie sagte "Es ist ein ungeheurer Segen,so viele junge Schwestern im Team zu haben. Wir denken nicht festgefahren wie manch "alte" Schwester,haben einen guten Rundum-Krankheitsblick und denken nicht nur neurologisch,haben einen guten Teamgedanken,sehen die Ärzte nicht als unsere Feinde sondern als unsere Kollegen. Sie sagt von jungen **** lernt man selbst als alter Hase noch sehr viel.
    Auf der anderen Seite stehen wir und ich habe sehr sehr viel von manch einem Kollegen gelernt und ich habe mich nie geschämt und tue es bis heute nicht wenn ich nachfragen muss,selbst wenn es etwas "einfaches" ist oder dann ein Spruch kommt ala "Du bist doch von Intensiv"

    Kopf hoch,aller Anfang ist schwer, egal ob Frischling oder alter Hase. :engel: Frag einfach nach,lass dich nicht unter Druck setzen,irgendwann hast du den Dreh raus . Wende dich an deine Kollegen wenn du Hilfe brauchst,ich bin sicher jeder wird gewillt sein,dir die einarbeitung ein Stück leichter zu machen :sdreiertanzs:
     
  6. Hypertone_Krise

    Hypertone_Krise Poweruser

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    Ich habe nach meinem Examen auf der Sation angefangen, wo ich zuletzt auch als Azubi gearbeitet habe. Damals fühlte ich mich dort wirklich gut aufgehoben...die Abläufe waren mir bereits vertraut und in die plötzliche Verantwortung bin ich auch relativ Problemlos hineingewachsen. Im Vergleich dazu fiel mir so mancher Neustart im Anschluss daran fiel fiel schwerer, nicht zuletzt , weil die administrativen Aufgaben immer umfangreicher wurden...der Zeidruck zunahm und ich einige Jahre auch nur in Teilzeit gearbeitet habe- da lässt dann die Routine eh auf sich warten.
    Ich stimme Claudia zu : Manchmal unterscheidet sich die Eigenwahrnehmung doch gravierend im Vergleich zu dem, wie die anderen Dich sehen. Dennoch würde ich zeitnah das Gespräch mit Eurer Stationsleiung suchen und ihr vermitteln, wie unsicher Du Dich fühlst. Ich empfehle Dir, Dir vorab bewusst zu machen, welche Defizite Du konkret bei Dir empfindest, aber auch, wo Du Deine Stärken siehst. Und traue Dich ruhig, sie zu bitten, Dir zu sagen, wie sie Dich einschätzt.

    Wünsche Dir Gelassenheit und Zuversicht.

    Uih- das sagte mir bisher noch gar nichts...Und wieder was dazu gelernt...:-)
     
  7. Tobi^

    Tobi^ Junior-Mitglied

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    Naja mein größtes Problem ist einfach dass ich in dem Krankenhaus gelernt habe, denke ich.

    Ich setze an mich selber Erwartungen die ich nicht halten kann, Grenzen die ich nicht erreichen kann und das nur weil ich meine Patienten richtig versorgen will...

    Was ich auch schlimm find ist, dass mir meine Fehler gesagt werden.
    Das hört sich irgendwie doof an aber ich meine hier keine groben Fehler, über die bin ich nach wie vor dankbar, wenn man sie mir sagt.

    Aber mich nervts einfach wenn ich vielleicht in der Patientenakte einen Strich vergessen habe und mir das vorgehalten wird, ich solle bitte mehr auf die Kurven achten...
    Dann übernehm ich die Kurven und mir fallen natürlich auch Fehler auf, die von der Pflegekraft gemacht wurden.
    Die kritisier ich natürlich nicht, den ich brech mir ja kein Bein ab wenn ich den Strich selber mach, spart mir Zeit und Nerven...

    Das schlimmste daran ist halt dass ich dann die Arbeit verlass und denk "Hab ich die Kurven richtig ausgefüllt? Sind alle Katheter geleert? Hab ich die Patienten richtig versorgt und keine Infusion falsch angeschlossen?"

    Das plagt mich meist den halben Tag, bis ich dann mal loslassen kann muss ich auch wieder schlafen gehen.
    Wenn ich Spät-Früh hab, schreck ich manchmal nachts auf und denk mir "Oh nein, du hast nach dem lagern vergessen Hr. Maier wieder ein Kopfkissen zu geben."
    Oder teils eben schlimme Sachen.
    Das macht mich psychisch einfach fertig und ich kanns nicht abstellen.

    Ich hab mir schon überlegt einfach in ein völlig neues Krankenhaus zu wechseln, wo ich einfach von Grund auf die Strukturen neu lernen muss und keinen Druck verspüre im Sinne von "Du musst in 2 Wochen die ganze Station allein schmeißen müssen."

    Oder einfach mal 1-2 Monate Pause, vielleicht kann ich einfach vom Prüfungsstress nicht loslassen und kann mich mit dem Leben als Examinierter noch nicht arrangieren.
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Dass man Dich auf Fehler hinweist, auch auf kleinere, kann ich verstehen. Das ging mir in der Anfangszeit genauso, und das muss sich auch jeder neue Mitarbeiter von mir gefallen lassen - er muss es lernen. Es ist viel leichter, sich von Anfang an die korrekte Arbeitsweise anzugewöhnen, als sich falsch Erlerntes wieder abzugewöhnen. Wenn Deine Fehler jetzt toleriert werden würden, täte man Dir damit keinen Gefallen. (Dein Fahrlehrer hat doch bestimmt auch von Anfang an alle Fehler bekrittelt und nicht erst nach einige Fahrstunden darauf hingewiesen, dass Rot Halt heißt, oder?)

    Den Druck, jetzt schon die Station zu schmeißen, machst Du doch selbst, nicht wahr? Von den Kollegen kommt diese Forderung nicht.

    Was würde sich nach dem Wechsel für Dich verbessern? Es kommt noch mehr Unbekanntes auf Dich zu, man wird Dich ebenso auf vergessene Striche in der Kurve ansprechen, und dass der Druck dadurch geringer wird, wage ich zu bezweifeln.

    Die Anfangszeit ist immer stressig. Meine Supervisorin machte mich mal darauf aufmerksam, dass man sich eher Sorgen machen müsse, wenn man da keine Ängste hätte - denn das wäre nicht normal. Durchhalten. Es wird besser.
     
  9. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    @Hypertone Krise:
    Du hast ja auch nicht vor wenigen Wochen Examen gemacht, oder? Das Modell wurde erst in den Neunzigern entwickelt, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt.

    (Ist aber ein sehr gutes Buch. Kannst ja mal nachforschen, ob's in einer Bibliothek in Deiner Nähe steht.)
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wenn es dir irgendwie gelingt, deine Anforderungen an dich zu senken, dann versuch es. Wenn nicht- dann such dir beizeiten eine professionelle Hilfe. Nix ist schlimmer als ein verschlepptes Burnout.

    Du bist übrigens net allein mit deinem Problem. Ich schätze das ca. 10-20% der Pflegekräfte mit ähnlichen Problemen, vor allem am Anfang ihrer Berufslaufbahn, zu kämpfen haben. Vielen gelingt das Umschwenken, sich distanzieren von ihren überzogenen Idealen ... aber leider schaffen es net alle. Aber auch für diese gibt es Hilfe... wenn sie sie denn annehmen können/wollen.

    Ich überlege gerade, ob diese Kollegen net bereits in der Ausbildung auffallen durch ihr übermäßiges Engagement. Wehret den Anfängen würde ich denken. Aber ist das überhaupt möglich? Oder vermittelt die Ausbildung bereits net erreichbare Ideale?

    Elisabeth
     
  11. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Ich glaube, es gibt Menschen, die streben schon früh nach Perfektionismus und nehmen sich auch kleine Unzulänglichkeiten zu Herzen. Dieser Keim wird sicher nicht in der Ausbildung gelegt, sondern schon wesentlich früher. Und es ist schwer, sich von diesen übersteigerten Ansprüchen zu verabschieden. (Ich bin nämlich auch so ein Typ.)

    Wobei Du mit der Kritik an der Ausbildungsform vielleicht nicht ganz unrecht hast. Ich erinnere mich an eine Erfahrung als Drittjahresschülerin auf der Intensiv. Eine Pflegekraft bat den Kollegen, sie in das neue Beatmungsgerät einzuweisen, damit kenne sie sich noch nicht aus. Der Stationsarzt hörte das zufällig und bat, noch einen Augenblick zu warten; er sei auch noch nicht in das Gerät eingewiesen und wäre gern dabei. Und ich stand wahrscheinlich so da: 8O; weil ich zum ersten Mal in der Pflege miterlebte, dass da jemand offen zugeben konnte: "Das kann ich noch nicht", und offensichtlich kein Mensch ein Problem damit hatte.
     
  12. Tobi^

    Tobi^ Junior-Mitglied

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    Ich glaub ich neige auch etwas zum Perfektionismus...

    Ich hab mir jetzt überlegt doch nicht die Flinte ins Korn zu werfen, es ist beruhigend zu hören dass es anderen wohl genauso ging und geht und auch gehen wird.

    Ich werde jetzt einfach Wochenziele festlegen.
    Bei der Arbeit im Umgang mit den Kurven absichtlich etwas langsamer und dafür (hoffentlich) strukturierter arbeiten.

    Dann noch einen Tick mehr Wert auf die Teamarbeit legen, denn mit dem delegieren hab ich's leider auch nicht so.

    Mal schauen, vielleicht wirds ja doch noch was...
    Ob die Kollegen mit mir unzufrieden sind oder nicht, werd ich sicher auch noch direkt erfragen ansonsten nutz ich die nächste Zeit einfach dafür um mir selber in meiner Arbeit sicher zu werden und dann wird man sehen.

    Danke für die aufmunternden Worte :-)
     
  13. Hypertone_Krise

    Hypertone_Krise Poweruser

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    Warum entpfindest Du gerade das als so großen Nachteil?

    Und den Anspruch hättest Du in einer Dir fremden Klinik nicht?

    Ich will Dich weiß Gott nicht beunruhgen, aber das könnte Dir in jeder anderen Einrichtung auch passieren...leider findet das Versprechen respektive die Verpflichtung der sorgfältigen Einarbeitungen aufgrund von plötzlichen Personalengpässen oft nicht den erwünschten Niederschlag.
     
  14. herzchen2508

    herzchen2508 Senior-Mitglied

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    Habe auch in meinem Ausbildungshaus angefangen und empfand gerade das als Segen,ich kannte die Wege zu den Funktionsabteilungen und Stationen,kannte innerbetriebliche Abläufe,auch die Kommunikationswege zu unseren anderen Standorten.
    Das nimmt doch schon mal eine Menge Druck aus der Sache,weil man einiges einfach schon kennt und das nicht auch noch lernen muss.

    Wenn ich mir vorstelle,ich wäre aus einem anderen Haus in mein jetziges KH gekommen,dann herzlichen Glückwunsch....Haus der Maximalversorgung an 2Standorten (nur die beiden Akuthäuser,die Psychatrien noch nicht mit eingerechnet) 8O
     
  15. Alexis25

    Alexis25 Newbie

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    Hi tobi

    Ich denke dein Problem ist das du immer noch in dem Haus bist wo du geleert hast du hast gute Arbeit gemacht und die Kollegen haben ein Bild von dir das du jetzt "versagst" ist völlig natürlich.
    Kündige und fange neu an dann kannst du dein Fachwissen einsetzten :-)
     
  16. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Häh? Er hat als Schüler gute Arbeit geleistet, also ist es natürlich, dass er im eigenen Haus "versagt", und in einem anderen Haus wäre er besser? Versteh ich nicht.
     
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