Sondenernährung im Wandel der Zeit - Fluch oder Segen?

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Sondenernährung im Wandel der Zeit - Fluch oder Segen?

Bis zu 30 Prozent der ins Krankenhaus eingelieferten Patienten sind mangelernährt. Eine konsequente ernährungstherapeutische Betreuung, bei der Sondenernährung eine wichtige Rolle spielt, könnte der Mangelernährung vorbeugen, Komplikationen vermeiden und damit sogar Kosten sparen. Andererseits darf der Mut zur Ablehnung nicht fehlen, wenn die Maßnahme nicht im Sinne des Patienten ist. Diese und aktuelle medizinische Fragen waren Thema eines wissenschaftlichen Symposiums am 1. und 2. Oktober 2004 in Offenbach/Main.
Bis zu 30 Prozent der ins Krankenhaus eingelieferten Patienten sind mangelernährt. Während des Aufenthalts verschärft sich die Situation oft noch - mit fatalen Folgen für die Patienten. Viele Komplikationen wären vermeidbar, wenn die Mangelernährung rechtzeitig erkannt und behandelt würde. Mangelernährte Patienten haben eine schlechtere Prognose und höhere Mortalität als normal ernährte, sagte Privatdozent Dr. med. Michael Keymling vom Klinikum Meiningen auf dem Symposium ''PEG im Wandel der Zeit - Fluch oder Segen'' in Offenbach.
Leider werde Mangelernährung oft nicht diagnostiziert und deshalb auch nicht behandelt. ''Der Ernährungszustand sollte deshalb bei Aufnahme in die Klinik immer kontrolliert werden - so selbstverständlich wie der Blutdruck'', forderte Keymling. Eine konsequente ernährungstherapeutische Betreuung, bei der die Sondenernährung eine wichtige Rolle spielt, kann einer Mangelernährung vorbeugen, Komplikationen vermeiden und damit sogar Kosten sparen.
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Quelle: www.sozialservice.de
 

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