Pupillometer statt Taschenlampe?

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Neurologie / Neurochirurgie" wurde erstellt von flexi, 06.10.2004.

  1. flexi

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    19.8.2004, 15:03 Uhr
    Neues Pupillometer liefert Hinweise auf Hirnverletzungen
    Zur ersten ärztlichen Untersuchung von Unfallopfern gehört das Leuchten ins Auge. Am Zusammenziehen der Pupille kann der Fachmann mögliche Gehirnverletzungen erkennen. Um diese recht subjektive Diagnosemethode zu verbessern, haben britische Mediziner ein neuartiges Pupillometer entwickelt. Das Gerät kann die Daten mehrerer Patienten erfassen und durch wiederholte Messungen Veränderungen registrieren.

    Ein Forscherteam um den Medizintechniker Andrew Clark vom NHS Trust Newcastle upon Tyne hat die Messtechnik perfektioniert. Das Pupillometer besitzt eine Digitalkamera und eine kleine Lampe, die aus zwei bis drei Zentimetern Entfernung zum Auge des Patienten Lichtblitze aussendet. Die Reaktionen der Pupille werden innerhalb einer Sekunde von einem Bildverarbeitungsprogramm erkannt, gespeichert und interpretiert. Durch Mehrfachmessungen lassen sich geringste Veränderungen erkennen.

    Im Gegensatz zu vergleichbaren technischen Verfahren werde das Auge nicht berührt, sodass hygienisch unbedenkliche Reihenuntersuchungen mehrerer Personen direkt am Unfallort möglich seien, erklärten die Entwickler gegenüber dem Magazin "New Scientist". Die Bildverarbeitung kann zudem bei wiederholten Untersuchungen der selben Person Reflexionen auf dem Auge dazu nutzen, Schwankungen im Messabstand zu verrechnen.

    Das Pupillometer wird vom künftigen Hersteller "Medical Device Management" voraussichtlich auf der Fachmesse "Medica 2004" im November in Düsseldorf vorgestellt.

    Quelle: http://www.scienceticker.info/news/EpAkAkpypZhPvbMEas.shtml
     
  2. sisterNic

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  3. flexi

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    Hallo zusammen,
    hat denn irgend jemand praktische Erfahrungen mit so einem Gerät und könnte uns mal davon berichten??
     
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