Psoriasis-Arthritis

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Innere Medizin" wurde erstellt von SisterAndy, 27.02.2006.

  1. SisterAndy

    SisterAndy Newbie

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    Moin Moin!
    Hab da mal eine Frage an alle die im Bereich der Rheumatologie arbeiten.
    Das ist eine private, mich betreffende Frage, aber ich hoffe ich kann hier auch Hilfe bekommen??? (Oder hab ich die gar hier verkehrt reingestellt? Wenn ja tut es mir furchtbar leid, aber ich hab nichts anderes gefunden....).

    Wie weit verbreitet ist die Psoriasis-Arthritis??? Kommt die oft vor?
    Ich hab da erst durch Zufall von erfahren, das es sowas gibt und hab, da ich in einem total anderen Fachbereich arbeite, eigentlich null Ahnung von.
    Ich hab mal was im Internet darüber gelesen, und letzte Woche war ja in Visite ein Bericht darüber, den ich aber erst zu spät gesehen habe.

    Ich habe nämlich die Vermutung, das ich auch sowas habe.:(

    Seit 1995 habe ich die Psoriasis, und seit 1,5 Jahren Probleme mit meinen Gelenken, v.a. Daumengrund- und sattelgelenk, Diagnose beginnende Arthritis.
    Kann teilweise nicht mehr richtig schreiben oder den Stift halten, morgens beim Bettenmachen die Decken nicht richtig halten, sprich Probleme beim zugreifen.....
    Im Röntgen war auch schon ein verkleinerter Gelenkspalt erkennbar und ich habe Cortison ins Gelenk gespritzt bekommen und habe eine Daumenschiene verordnet bekommen (die aber teilweise bei der Arbeit mehr stört als nutzt, da ich dann z.B. Scheren mit der Hand nicht mehr so anfassen kann.
    Ich bin doch auch erst 33, da will ich doch noch keine Arthritis haben :( !


    Aber da ich keine Verbindung sah, hab ich weder der Orthopädin von der Psoriasis, noch der Dermatologin von der Arthritis. erzählt.

    Und nun beginnen die Beschwerden im rechten Vorfuß, v.a. wenn ich aufstehe, da muß ich teilweise humpeln, wenn ich im Gange bin geht es.

    Was für Therapien gibt es, was kann ich selber machen (Krankengymnastik?), um einer Verschlimmerung vorzubeugen? ich möchte nicht so gerne wieder Cortison bekommen und auch sonst nicht so gerne Medikamente nehmen.
    Von OP's habe ich erstmal genug da ich im Mai '05 Carpaltunnelsyndrom linke Hand und jetzt im Januar am Carpaltunnelsyndrom rechte Hand (intraoperativ war zusätzlich eine Fibromatose erkennbar, so daß diese gleich mitentfernt wurde...) operiert wurde. Das reicht für die nächsten Jahre.
    Oder kann mir jemand in Norddeutschland ganz tolle Ärzte empfehlen???

    Das wäre super und klasse, wenn ich Hilfe bekomme!! Denn ich möchte doch noch weiter 30 Jahre in der Pflege arbeiten und fit bleiben.....:daumen:

    Vielen Dank, Gruß an alle und ruhige Dienste!!! Andy
     
  2. Sr. Nicole

    Sr. Nicole Newbie

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    Siehe Vortrag TV !!

    Hallo !!

    Hoffe, du liest es noch rechtzeitig: heute Abend um 22 Uhr auf ZDV Doku vom St. Elisabeth Hospital in Meerbusch Rheumatologisches Krankenhaus. Und anschließend bei Kerner ein Gespräch mit dem Chefarzt der Rheumatologie - vielleicht können dir da schon Fragen mit beantwortet werden.


    Lieben Gruß Nicole
     
  3. heriion

    heriion Stammgast

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    ich finde es schade. niemand antwortet oder fragt nach dieser und/oder anderen rheumatoiden erkrankungen. doch bin ich der meinung das die vielen verschiedenen formen auch beachtunng finden müssen. welche meinung habt ihr zu den (wenigen?) therapieformen und wie beurteilt ihre wirkung im akuten zustand und/oder was meint ihr zu dauerbehandlungen die ein akuten zustand hinauszögern.

    ein regerer austausch wäre mir sehr genehm
    herion
     
  4. lexxus

    lexxus Newbie

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    Erzieherin, Pflegehelferin
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    Berlin
    hallo miteinander,

    ich bin neu hier im forum. zum einen bin ich pflegehelferin und hoffentlich bald medizinstudentin, zum anderen selbst rheumapatientin (wer es genau wissen will: rheumatoide arthritis und undiff.kollagenose).

    @andy: guck doch mal bei www.rheuma-online.de/phorum
    dort findest du ein forum, wo du alle frage bezüglich psa loswerden kannst.
    wenn du psa haben solltest ist es fraglich, ob du dir einen gefallen damit tust, auf eine basistherapie völlig zu verzichten. wichtig wäre zumindest, dass du dich regelmässig von einem internistischen rheumatologen untersuchen lässt, um krankheitsaktivität und verlauf im auge zu behalten.

    @herion: als rheumabetroffene stehe ich den behandlungsmöglichkeiten sehr zwiespältig gegenüber. einerseits habe ich eine vorstellung davon, was passiert, wenn ich mich nicht auf medis einlasse, andererseits sind diese alle nicht "ohne".
    man muss allerdings bei all den rheumaarten differenzieren: für die chronische polyarthritis (neuerdings rheumatoide arthritis) steht inzwischen eine recht große palette an basismedikamenten zur verfügung. meine persönliche kombi mit der kollagenose lässt diese palette leider massiv schrumpfen. nachdem ich jetzt 2 jahre lang medikamentös behandelt werde habe ich die einstellung, dass ich eine langfristige, niedrigdosierte prednisoloneinnahme einer dauerhaften basismedikation vorziehen würde. von homöopathischer behandlung/ naturheilkunde halte ich im bereich der rheumabehandlung gar nix, weil diese in vielen fällen zu einer massiven abzocke von eh schon verzweifelten menschen führt.

    liebe grüsse
    lexxus
     
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