- Registriert
- 11.06.2011
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- 3
- Ort
- Berlin
- Beruf
- Krankenschwester seit 1995
- Akt. Einsatzbereich
- Orthopädie/Unfallchirurgie
Hallo, ich habe da ein riesiges Problem.
Eine Patientin (26)auf meiner Station, hat sich massiv über mich bei der PDL beschwert.
Vorgeschichte: Die Patientin wohnt in meiner Straße,zwei Aufgänge weiter, man ist sich also schon mal begegnet, einmal gab es ein Zwischenfall auf der Straße (diese ist sehr eng) ich war im Auto auf dem raus,fast an der Kreuzung,sie fuhr rein und blieb aber nicht stehen sondern fuhr weiter Stück für Stück auf mich zu(sehr fordernd), sodas ich Rückwärts zurücksetzen mußte für ca.100 m um sie dann durchzulassen, mein erster Fehler, ich zeigte ihr einen Stinkefinger, da ich nicht aus dem Fenster brüllen wollte und meine fast 3 Jährige Tochter im Auto hatte.
der Anfang: die Patientin ( zu Besuch)war ein paar Wochen später in der Klinik und sprach mich im beisein einer Kollegin an ( wir hatten Feierabend und waren auf dem Weg nach Hause) ob ich die Frau gewesen sei, die ihr einen Stinkefinger zeigte, ich hätte es ohne ihre Frage nicht gewußt das sie es war, da ich kein Gesichtergedächtnis habe, und so genau, auch nicht hingesehen hatte, wußte nur,blond,lange Harre,Sonnenbrille und grinsend.
Geschichte: einen Monat später, lag sie nun auf meiner Station, ich hatte Spätdienst und sie war vom OP zurück, sie meldete sich mehrmal wegen Schmerzen, erhielt von Kollegen diverse Co-Med. trotz Vygon-Pumpe ( 4 Amp.Dipidolor auf 20ml Nacl - für 5 minütige Bolusgaben), diese wurde aber wohl nicht, trotz mehrfacher Aufklärung genutz, wir dürften ihr bei der nächsten Klingel dann mit Temgesic s.l. weiter helfen, die brachte ich ihr dann ins Zimmer, erklärte ihr die Einnahme und wiß nochmal auf die Vygon hin, die Patientin, setze dann ein fieses grinsen auf und meinte sinn gemäß"...ja.ja du mich auch..." ( Interpretation, meinerseits- nach Blick und Wortschatz), darauf hin mein zweiter Fehler, ich fragte "...fühlen sie sich von mir genervt?" daraufhin die gleiche Reaktion der Patientin und mein dritter Fehler "...na dann kann ich ja gehen" und das tat ich dann auch.
Im weiteren Dienstverlauf, bat ich meine Kollegin, dieses Zimmer zu übernehmen, da ich dort nicht mehr rein wollte um Konflikte jeglicher Art zu vermeiden.Das klappte auch prima, und ich bin der Patientin nicht mehr begegnet.
Am nächsten Tag kam ich zum Nachtdienst, und mir wurde ausgerichtet, das sich die Patientin bei der Stationsleitung beschwert hätte, und das ich sie am Bett mit " du *****" beschimpft haben soll, und das sie sich an die Geschäftsführung wenden wird.
Ich war wie vom Donner erschlagen, konnte es gar nicht glauben, und schrieb auch noch in dieser Nacht, eine Stellungnahme.
So, nun beschwerte sich die Pat. tatsächlich bei der PDL, aber nun mit einer anderen Geschichte, ich hätte also schon im Vorfeld (irgendwo im Krankenhausgelände)diese Bemerkung getätigt, mit der Drohung, das alles noch ein Nachspiel hätte, und mich nun als Krankenschwester gegenüber Schutzbefohlenen frischoperierten Patienten derart meine Position ausnütze, weder ihre Schmerzen beachte, sie sogar herunter spiele und sie ganz arrogant und wie den letzen Dreck behandelt hätte.
Nun hatte ich bereits diverse Gespräche, mit der OS und der PDL, man glaubte mir Gott sei Dank, da ich ja bereits seit 19 Jahren (inkl.Ausbildung) in der Klinik bin, und mich alle gut kennen und diesen Vorfall als Privatfehde gesehen haben.
Ich war erleichtert und ließ es dabei, nun zwei Wochen später meldete sich wieder die Patientin bei der PDL, erwartet von mir eine persönliche Entschuldigung, sonst würde sie die Krankenkassenvereinigung und die Hauptgeschäftsführung einschalten.
Meine PDL möchte nun, das ich etwas derartiges schreibe, und unproffessionalität am Patientenbett zugebe, damit endlich ruhe ist.
Nun bin ich zwar bereit derartiges zu tun, aber ohne irgendetwas zuzugeben, möchte zwar meine Ruhe haben, mich aber nicht wirklich entschuldigen, da die Anschuldigungen komplett gelogen sind, weiß nicht weiter. Möchte aber auch nicht der Klinik schaden, und möchte auch nicht ewig damit konfrontiert werden.
Möchte aber meiner PDL gegenüber meinen Guten Willen zeigen, ach ich weiß auch nicht, kann mich einer verstehen?
Wichtig ist noch, das alle Aktionen, Beschwerden etc. von der Mutter der Patientin kommen, und diese nun auch noch behauptet, stets als Zeugin dabei gewesen zu sein.
Was für ein Dilemma
Danke fürs lesen, und im vorraus schon für eure Ratschläge
Saurlygiel ( ist mein Name auf elbisch)
Eine Patientin (26)auf meiner Station, hat sich massiv über mich bei der PDL beschwert.
Vorgeschichte: Die Patientin wohnt in meiner Straße,zwei Aufgänge weiter, man ist sich also schon mal begegnet, einmal gab es ein Zwischenfall auf der Straße (diese ist sehr eng) ich war im Auto auf dem raus,fast an der Kreuzung,sie fuhr rein und blieb aber nicht stehen sondern fuhr weiter Stück für Stück auf mich zu(sehr fordernd), sodas ich Rückwärts zurücksetzen mußte für ca.100 m um sie dann durchzulassen, mein erster Fehler, ich zeigte ihr einen Stinkefinger, da ich nicht aus dem Fenster brüllen wollte und meine fast 3 Jährige Tochter im Auto hatte.
der Anfang: die Patientin ( zu Besuch)war ein paar Wochen später in der Klinik und sprach mich im beisein einer Kollegin an ( wir hatten Feierabend und waren auf dem Weg nach Hause) ob ich die Frau gewesen sei, die ihr einen Stinkefinger zeigte, ich hätte es ohne ihre Frage nicht gewußt das sie es war, da ich kein Gesichtergedächtnis habe, und so genau, auch nicht hingesehen hatte, wußte nur,blond,lange Harre,Sonnenbrille und grinsend.
Geschichte: einen Monat später, lag sie nun auf meiner Station, ich hatte Spätdienst und sie war vom OP zurück, sie meldete sich mehrmal wegen Schmerzen, erhielt von Kollegen diverse Co-Med. trotz Vygon-Pumpe ( 4 Amp.Dipidolor auf 20ml Nacl - für 5 minütige Bolusgaben), diese wurde aber wohl nicht, trotz mehrfacher Aufklärung genutz, wir dürften ihr bei der nächsten Klingel dann mit Temgesic s.l. weiter helfen, die brachte ich ihr dann ins Zimmer, erklärte ihr die Einnahme und wiß nochmal auf die Vygon hin, die Patientin, setze dann ein fieses grinsen auf und meinte sinn gemäß"...ja.ja du mich auch..." ( Interpretation, meinerseits- nach Blick und Wortschatz), darauf hin mein zweiter Fehler, ich fragte "...fühlen sie sich von mir genervt?" daraufhin die gleiche Reaktion der Patientin und mein dritter Fehler "...na dann kann ich ja gehen" und das tat ich dann auch.
Im weiteren Dienstverlauf, bat ich meine Kollegin, dieses Zimmer zu übernehmen, da ich dort nicht mehr rein wollte um Konflikte jeglicher Art zu vermeiden.Das klappte auch prima, und ich bin der Patientin nicht mehr begegnet.
Am nächsten Tag kam ich zum Nachtdienst, und mir wurde ausgerichtet, das sich die Patientin bei der Stationsleitung beschwert hätte, und das ich sie am Bett mit " du *****" beschimpft haben soll, und das sie sich an die Geschäftsführung wenden wird.
Ich war wie vom Donner erschlagen, konnte es gar nicht glauben, und schrieb auch noch in dieser Nacht, eine Stellungnahme.
So, nun beschwerte sich die Pat. tatsächlich bei der PDL, aber nun mit einer anderen Geschichte, ich hätte also schon im Vorfeld (irgendwo im Krankenhausgelände)diese Bemerkung getätigt, mit der Drohung, das alles noch ein Nachspiel hätte, und mich nun als Krankenschwester gegenüber Schutzbefohlenen frischoperierten Patienten derart meine Position ausnütze, weder ihre Schmerzen beachte, sie sogar herunter spiele und sie ganz arrogant und wie den letzen Dreck behandelt hätte.
Nun hatte ich bereits diverse Gespräche, mit der OS und der PDL, man glaubte mir Gott sei Dank, da ich ja bereits seit 19 Jahren (inkl.Ausbildung) in der Klinik bin, und mich alle gut kennen und diesen Vorfall als Privatfehde gesehen haben.
Ich war erleichtert und ließ es dabei, nun zwei Wochen später meldete sich wieder die Patientin bei der PDL, erwartet von mir eine persönliche Entschuldigung, sonst würde sie die Krankenkassenvereinigung und die Hauptgeschäftsführung einschalten.
Meine PDL möchte nun, das ich etwas derartiges schreibe, und unproffessionalität am Patientenbett zugebe, damit endlich ruhe ist.
Nun bin ich zwar bereit derartiges zu tun, aber ohne irgendetwas zuzugeben, möchte zwar meine Ruhe haben, mich aber nicht wirklich entschuldigen, da die Anschuldigungen komplett gelogen sind, weiß nicht weiter. Möchte aber auch nicht der Klinik schaden, und möchte auch nicht ewig damit konfrontiert werden.
Möchte aber meiner PDL gegenüber meinen Guten Willen zeigen, ach ich weiß auch nicht, kann mich einer verstehen?
Wichtig ist noch, das alle Aktionen, Beschwerden etc. von der Mutter der Patientin kommen, und diese nun auch noch behauptet, stets als Zeugin dabei gewesen zu sein.
Was für ein Dilemma
Danke fürs lesen, und im vorraus schon für eure Ratschläge
Saurlygiel ( ist mein Name auf elbisch)





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