Hallo Imhotep,
wir arbeiten nach diesem Buch:
Pflegediagnosen und Maßnahmen von
Marilynn E. Doenges (Autor),
Mary Fr. Moorhouse (Autor),
Alice C. Geissler-Murr (Autor)
Das Programm, mit dem wir die PP erstellen ist quasi mit dem Inhalt des o.g. Buches "gefüttert".
Wir können sowohl die PD als auch passende Ziele, Maßnahmensettings und Maßnahmen per Mausklick auswählen - oder aber eigene Ziele und Maßnahmen als "Freitext" eingeben (letzteres macht oft mehr Sinn, da die Vorgaben sehr allgemein gehalten sind).
Zudem erarbeiten wir innerhalb einer AG Textbausteine für die verschiedenen Bereiche (Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie, Sucht, u.a.) die besser passen und nicht ganz so allgemein gehalten sind. Diese sind im Intranet der Klinik einsehbar und können bei Bedarf ins System kopiert werden.
Die Maßnahmen kann ich mit einem Zeitfenster eingeben (z. B: die Arzneivergabe mit den entsprechenden Uhrzeiten, oder ein regelmäßiges Pflegegespräch das tgl. im Spätdienst erfolgen soll).
Es gibt eine Ebene "Pflegedurchführung", dort erscheinen "Balken" so wie in einem Diagramm - nur horizontal (in der Länge der eingegebenen Uhrzeiten). Diese Balken brauche ich nach Durchführung der Maßnahme nur "abklicken" ( es ist innerhalb des Systems ersichtlich, wer was wann abgeklickt hat).
Puh - ich hoffe das war jetzt einigermaßen verständlich - ist schwierig so ohne Anschauungsmaterial...
Das Thema der Zusammenarbeit zwischen ärztlich- therapeutischen Mitarbeitern und Mitarbeitern der Pflege ist wohl in jedem Haus und wahrscheinlich sogar auf jeder Station unterschiedlich und auch besser in einem eigenen Thread aufgehoben

Ich habe in der Zusammenarbeit bisher überwiegend gute Erfahrungen gemacht ( ....Du wie´s klingt eher nicht...) darauf hat auch ein PC Programm keinen Einfluss, sondern die Bereitschaft/ Möglichkeit Dinge miteinander zu besprechen.
Innerhalb des KIS (Krankenhaus Informations Systems) mit dem wir arbeiten, hat jeder seinen eigenen Bereich zu dem er "aktiven" Zugang hat . Das gute ist jedoch, dass jeder alle Bereiche einsehen kann. So kann ich als Mitarbeiter der Pflege alle Einträge der anderen an der Behandlung beteiligten Mitarbeiter einsehen (Ergotherapie, Sozialdienst, Ärzte/ Therapeuten) - und umgekehrt.
Die Laboranforderungen werden in der Regel von den Ärzten eingegeben, aber ich breche mir keinen Zacken aus der Krone das auch schon mal zu machen - solange ich das Gefühl habe, die Zusammenarbeit ist in Bezug auf "Geben und Nehmen" ausgeglichen....
Man kann auch mehrere aufeinander folgende Laboranforderungen eingeben, wobei ich im Moment überfragt bin, ob es eine Möglichkeit gibt
" Dauerwünsche" einzugeben.
Viele Grüße MC