Nach 15 Jahren nochmal eine Ausbildung zur Krankenschwester

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von NataschaD, 06.06.2015.

  1. NataschaD

    NataschaD Newbie

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    Hallo liebe Leute,

    ich habe vor 15 Jahren eine Krankenpflegeausbildung gemacht und sie nach einem Jahr schweren Herzens abgebrochen. Ich war damals emotional noch nicht reif genug, um mit Tod und schwerer Krankheit zurecht zu kommen. Nun wächst jedoch der Wunsch danach nochmal die Krankenpflegeausbildung zu machen. In den letzten 15 Jahren habe ich sehr viel gemacht und mich persönlich und natürlich auch emotional weiterentwickelt. Theman, mit denen ich damals nicht klar kam, sehe ich heute von einer ganz anderen Perspektive, so dass ich mir das wirklich zutraue.

    Ich werde mich auf jeden Fall bewerben. Es würde mich aber interessieren, ob jemand unter euch ist, der vielleicht in einer ähnlichen Situation war oder ist. Vielleicht könnt ihr mir ein paar Tipps und Anregungen geben.

    Vielen Dank :-)

    Natascha
     
  2. himalaya

    himalaya Newbie

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    Schwesternhelferin u. Rettungssani a.D. :(
    Hallo Natascha,

    Das ist ein Thema das mich auch sehr interessiert. Habe vor knapp 20 Jahren einen Lehrgang zur Schwesternhelferin absolviert,um noch waehrend des letzten Schuljahres herauszufinden,ob ein Medizinstudium das Richtige fuer mich waere. Habe das damals bei den Johannitern abends und am WE gemacht und konnte dann nahtlos durch den Einstieg in den KatSchutz ebenfalls am WE und in den Ferien den Rettungssani nebst noetigen Praktikas in einer zumindest im Ausbildungsbereich super Klinik machen (dort wo ich auf anderer Station fuer die Schwesternhelferin auch mein Praktikum machte in den Pfingstferien u.wurde ohne zu zoegern auch fuer das Sanipraktikum in der Anaesthesie/OP/Intensiv u Notfallambulanz auf eigenen Wunsch in den kompletten Sommerferien "eingestellt" und absolvierte wenn ich keinen WE -Dienst hatte Freitag,Samstag und/oder Sonntag um meine fuer die Abschlusspruefung verlangten RTW/KTW-Schichten zu leisten,da gleich im September meine Pruefung anstand.Ach ich irre mich,das alles war im vorletzten Schuljahr. Ein Medizinstudium waere mein Traum gewesen,doch klappte das aus (noch) privaten Gruenden leider leider nicht. Ein essentieller Grund war mein aus Krankheitsgruenden zerschossenes Abitur,man unterstellte mir damals leider ich habe simuliert.....seit ein paar Jahren ist klar,ich habe niemals simuliert und tu es auch heute nicht und ich habe seit 19 Jahren einen echt super Doc,der mir zwar aus meinem Teufelskreis 4 genetische,staerkste Schmerzen verursachende Blutenzymdefekte (bin gebuertige Inderin und wurde klein Adoptiert aber eher als Prestigeobjekt als mit der Motivation mich wie ein eigenes Kind zu lieben und mir ein "besseres" Leben zu ermoeglichen. Kurzum ich ging bis zum Auszug mit etwas ueber 20 durch die Hoelle. Blieb im KatSchutz,auf dem KTW als Verantwortliche u auf dem RTW meist als 3.an Bord,manchmal auch als Fahrerin,als "geeignete Person" und durfte u konnte aber auch richtig viel. Waere gern hauptamtlich eingestiegen....aber Amors Pfeil traf mich ausgerechnet mein Ausbilder "musste" es sein und somit konnte ich nicht eingestellt werden und zur "Konkurrenz" durfte ich auch nicht. Sind inzwischen auch verheiratet und haben einen 12-jaehrigen Sohn. Ich machte nach der Schule eine kaufmaennische Lehre und Fremdsprachenkorrespondentin,hatte super Jobs bei Daimler,Porsche u Bosch u als Sohnemann 4 Monate war begann und absolvierte ich ein Fernstudium zum Bachelor aber das damals noch moegliche Diplom packte ich dann mit Baby,Partner,geldmaessig notwendigem Fulltimejob plus Existenzgruendung und kaum Schlaf nicht und somit fehlt mir fuer ein Medicusstudium leider die Allgemeine Hochschulreife. Ein Hintertuerchen,welches ich mir durch meine sehr hohe Affinitaet zur Medizin schon durch meine schwere Erkrankungen und meinem Wunsch stets up to date zu sein und natuerlich durch meinen Mann der seit 1983 Rettungsdienstler/RA und seit einigen Jahren nun schon NEF-Fahrer ist,schon trauen wuerde,zu oeffnen.....ich weiss,der einzige Weg wuerde ueber eine Krankenpflegeausbildung fuehren,aber da ich die Materie Medizin einfach so sehr liebe und ich mich nach wie vor dazu echt "berufen" fuehle,wuerde ich die Pflegeausbildung,und das nicht nur als Mittel zum Zweck,sondern auch als Passion im positiven Sinn,hinnehmen. Bittekorrigiert mich,sollte ich bzgl "Zulassungsmoeglichkeiten" falsch liegen. Ein grosses Hindernis wird vermutlich meine multiple Erkrankung sein,mit der ich leider Btm-Opiatpflichtig bin. Habe 100er Fenta-Matrix kleben und fuer Durchbruchschmerzen Morphin Merck 2% Loesung p.o. plus wenn garnichts mehr geht Morphinampullen mit 1 ml/20 mg zur s.c.Applikation. Alternative waere nun eine MO-Pumpe. Seht ihr einen Hoffnungsschimmer fuer mich mit dieser Problematik einen Ausbildungsplatz zu bekommen oder habe ich wg des hohen Btm-Medibedarfs evtl sogar sowas wie ein generelles "Berufsverbot" weil man Angst haben muesste ich wuerde mir verbotenerweise Zugang zum Btm-Tresor verschaffen? Ich bin echt super und ausreichend versorgt. Kenne mich aber bzgl der Gesetzeslage nicht aus. Allerdings bin ich mir sicher,dass ich es auf diesem Weg entgegen jeglicher Vermutung schaffdn wuerde,aus meinem "Krankheitstief" zu kommen und auf Umwegen doch nochmal zurueck ins Bdrufsleben ohne EU Rente beantragen zu muessen. Ein Officejob mit millionenschweren Zahlen kommt fuer mich nicht in Frage. Ich will keinen Rekord brechen im Geldverdienen sondern aktiv mit und fuer Menschen arbeiten,denen es aehnlich oder schlechter geht als mir. Dass dieser Beruf kein Zuckerschlecken ist koerperlich,das weiss ich,ist ja kein Neuland fuer mich. Psychisch wage ich zu behaupten,dass der Beruf mir Kraft gibt und dass ich selbst als "betroffener" Mensch auch ganz bestimmt einfuehlsam auf Patienten eingehen kann,sofern das leider allgemein knappe Zeibudget es zulaesst,aber die medizinischen Berufe mit Naehe zum Patienten sind mein Traum und meine Berufung und kein noch so lukrativer Managerjob. Ich will die Zeit nicht missen,auch sie war eine wertvolle Erfahrung,aber "daheim" bin ich in der Medizin.

    Liebe Natascha,und an DICH ein von Herzen kommendes "Sorry" dafuer dass ich die Frechheit besitze eine never ending story unter deinen Thread zu setzen...aber im Grunde suchen wir ja beide Antworten auf nahezu identische Fragen ;).

    Allen ANDEREN: danke fuer eure Geduld des kompletten Lesens :-).

    Liebe Gruesse aus dem Schwobalaendle :-)

    Himalaya
     
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