Mit 23 Jahren PDL?

Natürlich werden vorzugsweise Pädagogen genommen, aber davon gibt es nicht ausreichend. Ich habe schon an einer Schule unterrichtet und der einzige Abschluss der mich dafür qualifiziert hat, war meine Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung.
Ach so. Na gut, hab ich auch schon, ohne das Studium damals beendet zu haben.
Aber für die Schulen ist das nur ein Notbehelf, so lange sie nicht genügend passend qualifizierte Lehrkräfte finden.
Es öffnet mir also in dem Sinne das Feld der Pädagogik, dass ich nun noch besser qualifiziert bin und ich einen Bachelor nachweisen kann. Und in einigen Anzeigen von Pflegeschulen als Voraussetzung den Bachelor in Pflegemanagement angegeben haben. Wahrscheinlich weil ein Mangel an Pädagogen herrscht.
Das mag so sein (ich hab solche Anzeigen noch nicht gesehen), ist dann aber nur ein Notbehelf wie gesagt.
Normalerweise schreibt das Pflegeberufegesetz einen Master in Pflegepädagogik vor.
 
Natürlich werden vorzugsweise Pädagogen genommen, aber davon gibt es nicht ausreichend. Ich habe schon an einer Schule unterrichtet und der einzige Abschluss der mich dafür qualifiziert hat, war meine Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung.
Das kannst Du als Honorardozent für bestimmte Themen machen, aber für eine Festanstellung an einer Schule benötigst du meines Wissens einen pädagogischen Schwerpunkt.
 
Geht's auch ein bißchen weniger pauschal? Ich kenne etliche PDL-Assistenten, die die 20 schon eine geraume Weile hinter sich gelassen haben.

Ja, ein frischer Studienabgänger kann sich auf eine Trainee-Stelle oder ähnliches bewerben und dann innerhalb des Betriebes allmählich hocharbeiten. Wär schlimm, wenn es nicht so wäre. Allerdings geht es nicht immer so schnell wie von NuxVomica angedeutet. Es gibt nur eine begrenzte Menge von Leitungspositionen pro Betrieb, und da an den größeren Kliniken inzwischen schon viele der Stationsleitungen einen Bachelor in Pflegemanagement vorweisen können, gibt es innerbetrieblich manchen Konkurrenten, wenn dann mal eine Stelle frei wird.

Gerade wieder eine Person erlebt, der mit Ende 20 nach einer Trainee Stelle in einem großen Haus Pflegedirektor geworden ist.

Eine andere Person ist sogar noch vor dem 30 Geburtstag kaufmännischer Direktor in einem Haus in BaWü geworden.

Also, doch! Es geht häufig so schnell.

Menschen mit Erfahrung sind scheinbar in der "neuen Klinikwelt" nicht mehr gefragt.
 
Gerade wieder eine Person erlebt, der mit Ende 20 nach einer Trainee Stelle in einem großen Haus Pflegedirektor geworden ist.

Eine andere Person ist sogar noch vor dem 30 Geburtstag kaufmännischer Direktor in einem Haus in BaWü geworden.

Also, doch! Es geht häufig so schnell.

Menschen mit Erfahrung sind scheinbar in der "neuen Klinikwelt" nicht mehr gefragt.
Wer kaufm. Direktor wird, hat für gewöhnlich BWL, Gesundheitsökonomie oder ähnliches im Master studiert.
Sorry das ist doch ne ganz andere Nummer, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
 
Eine andere Person ist sogar noch vor dem 30 Geburtstag kaufmännischer Direktor in einem Haus in BaWü geworden.
Man müsste mal wissen, welchen beruflichen Hintergrund derjenige zuvor hatte?
Im übrigen kenne ich auch jemanden, der zuvor aus dem Pflegemanagement kam; er war PDL, dann Pflegedirektor, und wurde schließlich kaufmännischer Direktor in seinen Kliniken. Dabei hatte er noch nicht mal studiert, sondern war „nur“ weitergebildete PDL (nicht falsch verstehen - er war auf einer Akademie, das war bestimmt nicht schlecht, aber halt noch keine Hochschule).
Also sowas gibt’s auch, aber heutzutage wohl eher die Ausnahme, und jung war er da auch schon nicht mehr.
 

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