Minijob in einer Intensiv-WG neben der Ausbildung?

Moonchaser

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Hi ihr Lieben,

ich habe wieder mal eine Frage. Bevor manch einer die Hände über dem Kopf zusammen schlägt - ja, ich habe die Suchfunktion benutzt, aber festgestellt, dass alle Beiträge einige Jahre alt sind. Ich möchte lediglich sicher gehen, dass die Informationen, die ich habe, so stimmig sind.

Ich bin aktuell in der Ausbildung zur Pflegefachfrau (seit 01.04.2020) und absolviere im Zuge dieser einen Einsatz bei einer Intensiv- und Beatmungs-WG. Dieser Einsatz ist nun leider bald vorbei, und da ich recht herzlich aufgenommen worden bin und mich insgesamt wohl fühle - vom Lernfaktor ganz zu schweigen -, stellt sich bei mir die Wehmut ein. Das hat offenbar die Geschäftsleitung der besagten WG mitbekommen und mir heute ein Angebot gemacht: Ich könnte neben der Ausbildung einen Minijob in der WG annehmen, als Pflegeassistentin (also ungelernte KPH), die Dienste würden sich am Dienstplan meiner Haupttätigkeit orientieren.
Meines Wissens ist eine 450-Euro-Tätigkeit neben einer Hauptbeschäftigung erlaubt und steuerfrei, sofern mein Träger dieser zustimmt. Bei besagter Stelle würde das maximal 4-5 Dienste im Monat ausmachen.

Haltet ihr das für realistisch, bzw gibt es tatsächlich einen Nachteil bei der ganzen Sache, der mir noch nicht so aufgefallen ist? Wenn ich die Dienste um Klausurphasen herum planen darf und bei langen Schichtstrecken an meinen weiteren Einsatzorten keine Dienste in der WG leiste, dürfte sich das Ganze nicht in die Quere kommen. 450 Euro zusätzlich kann ich gut gebrauchen.

Meinungen / Faktoren, die ich nicht berücksichtigt habe?

Gruß
Moon
 

-Claudia-

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Wenn Deine Schule als Hauptarbeitgeber nichts dagegen hat - probier es doch aus.
 
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Neuromaus

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Evtl. eine zusätzliche zeitliche Belastung. In der Regel hat man mit Schichtdienst, Schule, Lernen etc. genug zu tun. Aber wenn du sagst, die 4-5 Dienste im Monat schaffst du schon, kannst du es ja versuchen (vorausgesetzt der Haupt-AG stimmt zu). Achte nur darauf, dass du aus dem Vertrag gut rauskommst, wenn du merkst, dass es zu viel ist (Kündigungsfrist beachten).
 
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Moonchaser

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Evtl. eine zusätzliche zeitliche Belastung. In der Regel hat man mit Schichtdienst, Schule, Lernen etc. genug zu tun. Aber wenn du sagst, die 4-5 Dienste im Monat schaffst du schon, kannst du es ja versuchen (vorausgesetzt der Haupt-AG stimmt zu). Achte nur darauf, dass du aus dem Vertrag gut rauskommst, wenn du merkst, dass es zu viel ist (Kündigungsfrist beachten).
Kündigungsfrist ist ein gutes Stichwort! Die soll lt. WG 4 Wochen betragen, wäre also nicht allzu happig. Ich denke, im Moment (noch keine Zwischenprüfung oder Examensvorbereitung) müsste ein bisschen extra Arbeit drin sein! Und die Schichten (früh oder spät) dürfte ich mir aussuchen. Nachtschichten sind nach dem neuen Ausbildungsgesetz sowieso fürs Erste tabu.

Wenn Deine Schule als Hauptarbeitgeber nichts dagegen hat - probier es doch aus.
Das war auch mein Gedanke... zu verlieren habe ich ja eigentlich nichts. Im schlimmsten Fall läuft es nicht so wie erhofft - dann mache ich den Nebenjob nur für einen Monat und steige wieder aus.
 

Sosylos

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Und die Schichten (früh oder spät) dürfte ich mir aussuchen. Nachtschichten sind nach dem neuen Ausbildungsgesetz sowieso fürs Erste tabu.

Du bist dann als ungelernte Hilfskraft eingestellt und nicht als Azubis. Somit waren auch Nachtschichten rechtlich kein Problem.

Und kläre im Vorfeld ganz klar, was du darfst und was nicht. Viele Dinge, die du in der Schule gelernt hast, darfst du als Hilfskraft nicht durchführen.
 

Moonchaser

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Du bist dann als ungelernte Hilfskraft eingestellt und nicht als Azubis. Somit waren auch Nachtschichten rechtlich kein Problem.

Und kläre im Vorfeld ganz klar, was du darfst und was nicht. Viele Dinge, die du in der Schule gelernt hast, darfst du als Hilfskraft nicht durchführen.
Guter Hinweis, darüber habe ich nicht nachgedacht. Dann könnten sie mir grundsätzlich Nachtschichten vorschlagen.
Denke, sie würden mich noch mal separat einarbeiten, einfach um klar zu machen, was ich darf. Wäre sicher trotzdem lehrreich, einfach wegen der Nähe zum Thema. Und ggf ist der Fokus auf anderen Aufgaben, die aber langfristig trotzdem wichtig sind?
 

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