Lernhilfe selbst gemacht!

Suse

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Ich hab mir zum Lernern fürs Examen einen Karteikasten mit Fragen gemacht. Auf die eine Seite formulierst du dir Fragen ( oder schreibst sie ab), gibst 3 Antworten vor und schreibst die Richtige auf die Rückseite. So lernst du gleich doppelt, beim Schreiben und Lesen der Karten. Außerdem fand ich sie ganz praktisch zum mitnehmen, da sie nicht so groß waren. Ich hoffe jemand von euch kann den Tip gebrauchen !
Tschö...Suse
 

Babsi

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Danke, wird bestimmt nützlich sein!

Gruß, Sudja
 
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Hi!
So einen ähnlichen Tip haben wir auch bekommen!
Morgen werde ich sehen ob es was gebracht hat!denn morgen schreibe ich meine erste Klausur über Haut und Körper pflegen, ankleiden!
Drückt mir die Daumen!
 

Karina

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Hallo,

ich habe nach diesem Karteikartenprinzip gelernt und ich kann es nur empfehlen. Es hat mir sehr geholfen, wir haben dann auch Lerngemeinschaften gebildet, wo jeder seine Karten mitgebracht hat und wir uns dann gegenseitig abgefragt haben.

Viel Spaß beim lernen

karina
 

Timo

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Hallo,

ich habe von dem Karteikasten-Prinzip in einem Buch über Lernpsychiologie von Christian Leitner gelesen.

Dort wird dieses System allerdings weiter ausgeprägt und verständlich beschrieben "warum diese Art des Lernens angewendet werden sollte".


Im (weit gekürzten) Überblick:
Nur ein Bruchteil der Informationen, die ein Mensch aufnimmt, "findet er wieder". Alle Informationen sind irgendwo "gespeichert", können allerdings nicht mehr aufgefunden werden (umgangssprachlich und nicht ganz richtig spricht man von "vergessen").
Dieses Defizit kann nur durch mehrfache Wiederholungen des (angenehmen) Lernens behoben werden.


Die "Karteibox" in der Übersicht (die Maße der Materialien weiss ich nicht mehr, kann man aber im Buch nachlesen) :wink: :

Beispiel: Ich möchte medizinische Fachbegriffe lernen. Ich lege mir einen Karteikasten an (z.B. aus Holz) in dem eine gewisse Anzahl von Fächern (ich kann mich erinnern, dass es etwa 5 Fächer gewesen sein müssten).
Die Fächer haben einer unterschiedliche Größe in ihrer Länge. Das erste Fach ist das kleinste, das fünfte Fach das Größte.
Nun legt man sich Karteikärtchen an (z.B. etwas stärkeres Papier) die man Vorderseitig mit der Frage/dem Begriff beschriftet und die Rückseite mit der Antwort.

So, jetzt haben wir uns viel (lohnenswerte) Arbeit gemacht und sagen wir 100 Karteikarten erstellt.

Wir nehmen vielleicht 10-20 Karteikarten und platzieren sie im ersten Fach. wir arbeiten sie ab... die richtig beantworteten kommen 1 Fach weiter, die falsch beantworteten bleiben in Fach 1 (oder kommen ein Fach zurück, wenn sie mindestens in Fach 2 liegen.)

so arbeiten wir nach und nach alle Karteikarten ab (nicht alle auf einmal und vor allen Dingen nicht mit dem Ziel, alle Karteikarten am ersten Tag in Fach fünf zu haben).

Wenn es dann alle (oder einige Karteikarten) in Fach 5 geschafft haben, haben wir sie mit einem Anlauf mindestens 4 x gelernt. Karteikarten, die es nicht stets ein Fach weiter geschafft haben, haben wir mehr wiederholt.

Das Ziel des Karteikastens ist es, alle Karteikarten in Fach 5 zu bekommen und sie ein letztes mal richtig zu beatworten, damit wir sie... entsorgen! (Denn was gelernt ist, sollte neue Informationen nicht durch ständige Nachkontrolle, ob der Stoff auch wirklich drin ist, von der Aufnahme abhalten).

Mehrfach wiederholtes Lernen sichert das "Wiederfinden" der Informationen und wenn wir das können, sollten wir nicht erneut nach Ihnen suchen, da wir sie bereits gefunden haben.


Ich selbst habe dieses Prinzip noch nicht in der Praxis erprobt (was ich jedoch mit dem Beginn meiner Krankenpflegeausbildung tuen werde), jedoch ist das Prinzip verständlich beschrieben und von Praktiken aus der Lernwissenschaft belegt.

Hiermit möchte ich also zugleich einen Lerntipp geben: "So lernt man lernen" v. Christian Leitner


Gruß, Timo
 

Honeymoon

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Ich kann diese Lernmethode nur empfehlen!
:D

Ich hab damit fürs Abi gelernt und auch für Klausuren, Vokabeln oder Fremdwörter gehen damit auch super leicht zu merken.
(Und die Methode ist so einfach und trotzdem so effektiv, dass ich sie jedem meiner Nachhilfeschüler weitergegeben habe!)


Was ich aber noch weiter empfehlen wollte:

Gedächtnistrainerin Uschi Eichinger:
Mega Memory Seminar bzw. Anti- Blackout System

*(Defekter) Link entfernt*
und
http://www.audimax.de/framepage1/news/F76DC880-B1BB-11D5-8C52-0040C7999F6B&CID=HQEVZCCFM376HBM&CID=HQEVZCCFM376HBM&Search=[url2]

Ich hab bei ihr einen Kurs gemacht und es ist so komisch, wenn man sich nach zwei Stunden schon locker 40 Dinge merken kann ohne dabei "knallhart" auswendiglernen zu müssen. Man glaubt es selber nicht :D
Und wenn man es nur für die Einkaufsliste benutzt... :wink:

Liebe Grüße,
Honeymoon
 

Sr.Michelle

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Also ich halte ja nicht so viel von dem ganzen Karteikartendingsbumsprinzip :-)
Ich hab mich immer mit einer Freundin hingesetzt und dann haben wir uns gegenseitig abgefragt. Da tauchen automatisch immer neue Frage im Zusammenhang mit einem Thema auf, die man dann gleich mitbearbeiten kann. So ist bei mir ne Menge hängengeblieben und ich hab ja dann auch tatsächlich am 11. 09. 2003 mein Examen bestanden. Funktioniert bestimmt nicht bei jedem, aber probierts doch mal aus.
LG Michelle :wink:
 

sepsi-hexi

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hallo, auch ich habe vor zehn jahren mit den karteikarten gelernt und erfolgreich mein examen gemacht. man kann diese methode einfach nur empfehlen. man kann sie überall mitnehmen, einfach nur praktisch.
gruß sepsi-hexi
 

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