VORSICHT - der Titel ist sicherlich nicht besonders geschickt gewählt und dennoch finde ich ihn nicht schlecht.
Ich beginne bald meine Ausbildung zur GuK und bin seit 15 Jahren examinierte Fachkraft in der Altenpflege. Die letzten 8 Jahre: Wohngemeinschaften demenziell erkrankter Menschen.
Also dachte ich: Ein bisschen Stress kann vorher vermutlich nicht schaden. Wieder in den typischen Stations -, bzw. Wohnbereichsalltag. Gesagt, getan.
Und ich habe mich überschätzt. Denn was ich in den letzten 5 Wochen täglich erlebe ist ganz schlicht gesagt: zum Brechen.
Neben Kolleginnen die die 60 schon überschritten haben und frei nach dem Motto: Das hat 40 Jahre funktioniert, ich ändere nix bis hin zu: nach 36 Jahren in diesem Haus habe ich keinen Bock mehr freundlich zu sein über die Küchenkräfte, die Bewohner aber mal so was von niedermachen bis zu Helfern die dastehen und Löcher in die Wände starren- frage ich mich heute ernsthaft: Ist die Pflege der Pflegenden wegen am Boden?
Kennt ihr das? Kollegen die wie Maschinen arbeiten und NICHTS, wirklich nichts mehr an Nächstenliebe zu spüren ist?
Ich sehe Kollegen in der Raucherecke die über Bewohner herziehen, den Chef, das System und die Politik, die danach auf ihre Bereiche gehen und unter aller Sau (Verzeihung) ihren Job machen. Und die sind leider nicht: in der Minderheit sondern haben Überhand. Ich bin nur noch entsetzt und trotz dessen, das ich den Stress spüre und mir manchmal absolut leid tut nicht mehr Zeit zu haben...ich habe in all den jahren eins niemals verloren: MENSCHLICHKEIT.
Es geht mir auf die nicht vorhanden Eier, das die Wut auf Arbeitgeber und Politik eben 1 zu 1 weitergegeben wird, an diejenigen die am Wenigsten dafür können. Die Bewohner.
Ich persönlich lasse nicht gelten wenn gesagt wird: Ich bin nicht schuld, das ist die Politik. Wenn man sich wie ein ***** benimmt - ist man eben das: ein *****. ( Nochmal: Verzeihung)
Neue Impulse werden pauschal abgeblockt, eventuelle andere Möglichkeiten existieren nicht. Bewohner gehen niemals vor: Ich hab jetzt Pause, soll sie doch auf dem Klo bleiben. Ich mach keine Minute länger, soll der Spätdienst die vollgesch.... Vorlage wechseln. Und der Herr W. der ist eh ein Tittengrabscher - lass den mal da hängen (im Lifter) !
Was ist los mit den Menschen? Denn auf der anderen Seite: wird einfach stumpf alles abgezeichnet was gemacht wurde. Überlastungsanzeigen? Ne, dann muss ich ja länger bleiben.
WAS soll sich so auch ändern?
Eine ernsthaft erschrockene SecondLan
Ich beginne bald meine Ausbildung zur GuK und bin seit 15 Jahren examinierte Fachkraft in der Altenpflege. Die letzten 8 Jahre: Wohngemeinschaften demenziell erkrankter Menschen.
Also dachte ich: Ein bisschen Stress kann vorher vermutlich nicht schaden. Wieder in den typischen Stations -, bzw. Wohnbereichsalltag. Gesagt, getan.
Und ich habe mich überschätzt. Denn was ich in den letzten 5 Wochen täglich erlebe ist ganz schlicht gesagt: zum Brechen.
Neben Kolleginnen die die 60 schon überschritten haben und frei nach dem Motto: Das hat 40 Jahre funktioniert, ich ändere nix bis hin zu: nach 36 Jahren in diesem Haus habe ich keinen Bock mehr freundlich zu sein über die Küchenkräfte, die Bewohner aber mal so was von niedermachen bis zu Helfern die dastehen und Löcher in die Wände starren- frage ich mich heute ernsthaft: Ist die Pflege der Pflegenden wegen am Boden?
Kennt ihr das? Kollegen die wie Maschinen arbeiten und NICHTS, wirklich nichts mehr an Nächstenliebe zu spüren ist?
Ich sehe Kollegen in der Raucherecke die über Bewohner herziehen, den Chef, das System und die Politik, die danach auf ihre Bereiche gehen und unter aller Sau (Verzeihung) ihren Job machen. Und die sind leider nicht: in der Minderheit sondern haben Überhand. Ich bin nur noch entsetzt und trotz dessen, das ich den Stress spüre und mir manchmal absolut leid tut nicht mehr Zeit zu haben...ich habe in all den jahren eins niemals verloren: MENSCHLICHKEIT.
Es geht mir auf die nicht vorhanden Eier, das die Wut auf Arbeitgeber und Politik eben 1 zu 1 weitergegeben wird, an diejenigen die am Wenigsten dafür können. Die Bewohner.
Ich persönlich lasse nicht gelten wenn gesagt wird: Ich bin nicht schuld, das ist die Politik. Wenn man sich wie ein ***** benimmt - ist man eben das: ein *****. ( Nochmal: Verzeihung)
Neue Impulse werden pauschal abgeblockt, eventuelle andere Möglichkeiten existieren nicht. Bewohner gehen niemals vor: Ich hab jetzt Pause, soll sie doch auf dem Klo bleiben. Ich mach keine Minute länger, soll der Spätdienst die vollgesch.... Vorlage wechseln. Und der Herr W. der ist eh ein Tittengrabscher - lass den mal da hängen (im Lifter) !
Was ist los mit den Menschen? Denn auf der anderen Seite: wird einfach stumpf alles abgezeichnet was gemacht wurde. Überlastungsanzeigen? Ne, dann muss ich ja länger bleiben.
WAS soll sich so auch ändern?
Eine ernsthaft erschrockene SecondLan