Kein Urlaub im Außeneinsatz?!

Martin H.

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Habt ihr eigentlich sowas wie ´ne Schulordnung?
Ich hab mal gegoogelt und bei einer Schule das hier gefunden:
http://www.tk-kps.de/fileadmin/pdf/Schulordnung_2015.pdf
Bei denen ist es so geregelt, daß der Resturlaub von den Auszubildenden eigenverantwortlich in Absprache mit der jeweiligen Station zu nehmen ist; der Urlaub wird bei denen von der Schulleitung genehmigt.
 

InetNinja

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Das ist bei uns ähnlich.

Der Resturlaub wird auch eigenverantwortlich genommen. Eingetragen allerdings von der Station. Die Schule kann den Urlaub aber auch genehmigen und eintragen.
Aktuell nur ein technisches Problem.
 

ludmilla

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ja habe ich gelesen, wilkommen im beruf.

Wenn wir den jungen Kollegen vermitteln, ihre Rechte nicht durchzusetzen, dann haben die AG weiterhin keinen Grund sich um bessere Arbeitsbedingungen zu kümmern.
Nett und diplomatisch fragen ist sicher der erste Schritt, klappt aber nicht immer. Irgendwann muss man klar Kante zeigen um sein Recht durchzusetzen....
 
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Gelöschter User 50029

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na logo muss/darf/soll und kann man seine rechte einfordern, hab nie was anderes behauptet.

auf das WIE kommt es an und da hatte ich zum teil einen "schroffen" eindruck und da tut man sich auf dauer keinen gefallen mit.. und nun zurück zur diskussion. danke.
 

InetNinja

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Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht.
Den Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen habe ich im Griff. Ich habe jahrelang einen professionellen Umgang gelernt. Da steche ich sogar schon im Gegensatz zu meinen Kollegen raus. Ich weiß wie ich meine Rechte durchsetze ohne erstmal groß zu streiten. Manchmal muß man jemanden aber auch vor vollendete Tatsachen stellen. War leider in dieser Ausbildung auch schon nötig. Das ist dann halt so.

Laut Streiten muß in der Regel der, der keine Argumente hat. Die habe ich nun zu genüge gesammelt. Ich finde es auch nicht verkehrt, in einem sachlichen Ton, der Umgang, bzw. die unproffessionelle und untransparente Kommunikation in diesem Haus anzusprechen. Gewagt, aber nicht verboten, mitzuteilen welchen Eindruck dieses Gebahren bei einem hinterlässt. In der Tat provokant, aber manchmal muß man auch mal den Finger in deren Wunde drücken. Zudem zu derartigen Streitgesprächen ginge ich nicht ohne die Vorbereitung mit der MAV. In der Regel ist die MAV bei solchen Streitigkeiten allerdings persönlich dabei.

Diesen Thread hatte ich ja aufgemacht um zu erfahren ob es doch wirklich eine solche Rechtssprechung gibt. Mit der Zeit habe ich das dann aber selber in Erfahrung gebracht. Das "wie" stand hier nie zur Debatte.
 

InetNinja

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Ja Menschen die sich ihrer Rechte bewusst sind, für sich einstehen und sich nicht auf den Arm nehmen lassen, hinterlassen diesen Eindruck. Kann ich mit leben.

Da bist du nicht der erste der mir das sagt und nicht der letzte
 

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Es ist erbärmlich wie sogenannte "FÜHRUNGSKRÄFTE" in der Pflege ihren Job erledigen.

Das richtet uns alle nieder. Versprochen.
 
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Gelöschter User 50029

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nee nicht zwangsläufig..
man kann auch sachlich und ruhig für seine rechte einstehen. du machst mir da eher einen sehr emotionalen eindruck.

aber das ist offtopic und nicht inhalt dieses threads
 

ludmilla

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nee nicht zwangsläufig..
man kann auch sachlich und ruhig für seine rechte einstehen. du machst mir da eher einen sehr emotionalen eindruck.

aber das ist offtopic und nicht inhalt dieses threads

So unterschiedlich sind Wahrnehmungen! Ich habe einen gänzlich anderen. korrigiert mich wenn ich was falsch verstanden habe?!
Hier wurde versucht zunächst eine normale Bitte nach Urlaub (der ihr im übrigen zusteht) erfüllt zu bekommen. Das wurde abgewiesen mit einer Begründung, die es lt. ihrer Schule gar nicht gibt. Die Gründe warum die Station das sagt sind nachvollziehbar, weil sie mit den Schülern planen, ist aber eben kein Grund zustehenden Urlaub zu verweigern. Der Station steht die Ablehnung des Urlaubs nicht zu, weil eben nicht zuständig für die Verteilung Urlaubs der Auszubildenden. Es wurden Gespräche mit der Stationsleitung geführt, die beharrt auf der Ablehnung, obwohl die Schule den Urlaub genehmigt hat, immer mit der gleichen nicht geltenden Begründung.
InetNinja hat es m.E. richtig gemacht. Wann darf/soll man denn dazu übergehen sein Recht durchzusetzen, nach 5, 10 oder 20x bitten und betteln nach Urlaub? Was soll man denn machen, wenn die in diesem Fall nicht zuständige Stationsleitung resistent ist und den Urlaub nicht einträgt? Nachgeben? Nein, auf keinen Fall! Wir wollen mündige Kollegen, die sich nicht alles gefallen lassen und ihr Recht einfordern...., und genau mit diesen Kollegen werden sich die Arbeitsbedingungen hoffentlich irgendwann mal ändern.
Denn mit denen, die immer nach der Pfeife des AG springen, nur jammern und nicht ihre Recht einfordern wird sich gar nichts ändern.....
 
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Gelöschter User 50029

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es ist völlig normal dass menschen dinge unterschiedlich sehen und unterschiedlicher auffassung sind, dies gilt es zu akzeptieren und ist auch nicht gegenstand dieses threads und bedarf deshalb keiner diskussion.
 

InetNinja

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es ist völlig normal dass menschen dinge unterschiedlich sehen und unterschiedlicher auffassung sind, dies gilt es zu akzeptieren und ist auch nicht gegenstand dieses threads und bedarf deshalb keiner diskussion.

Ich finde es nicht schlimm über auch ein solches Thema zu diskutieren. Welchen Eindruck ich bei dir hinterlasse, liegt ausschließlich bei dir. Das hat mit deiner Erfahrung und Erwartung zu tun. Nur indirekt mit dem was ich mache.

Meine Erfahrung ist das AGs gerne mal auf Dumm tuen und sich unterschwellig damit durchsetzten können.
Meine Erwartung an diese Situation ist eben diese. Kurz meine Eindruck den meine Vorgesetzten hinterlassen ist von meinen Erfahrungen und Erwartungen beeinflußt.

Es ist gut möglich das meine Vorgesetzt, wirklich glaubt das es eine solche Regelung gibt, ABER dann ist es wirklich sehr traurig das sie die Stelle der Heimleitung bekleidet. Das sollte sie besser wissen.

Wie oft hörte ich in der Ausbildung, "glauben können sie in der Kirche" Ich erwarte das ein Vorgesetzter, gerade einen Heimleitung deratige Gerüchte auf Richtigkeit überprüft, bevor sie sie anwendet. Ansonsten vermute ich das dort ein Gerücht bewusst genutzt wird um eigene Interessen durch zusetzen.

Die Eindrücke die wir gewinnen sind unserer. Solange sie auch bei uns bleiben ist es vollkommen OK.
In der Vergangenheit habe ich leider auch erleben müssen, das Kollegen mit solchen eindrücken mir noch auf die Pelle gerückt sind. Und dann mußte ich mich nicht nur gegen meinen Chef sondern auch gegen meine Kollegen wehren. Das ist zunehmend sehr anstrengend.
 

ludmilla

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es ist völlig normal dass menschen dinge unterschiedlich sehen und unterschiedlicher auffassung sind, dies gilt es zu akzeptieren und ist auch nicht gegenstand dieses threads und bedarf deshalb keiner diskussion.

Du argumentierst doch mit deinem Eindruck und hast diesen Seitenpfad mit dem Hinweis auf Diplomatie doch aufgemacht.
Und es ist dann Gegenstand der Diskussion und auch nötig, wenn InetNinja indirekt vorgeworfen wird, sie sei nicht diplomatisch genug um ihr Recht durchzusetzen....
 

-Claudia-

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@Claudia:
es gibt eine klare Regelung,
nämlich Bundesweit im KrPflG -
zuständig ist die Schule und sonst niemand!
Selbstverständlich, aber dennoch sollte es eine klare Regelung geben, an welcher Stelle in der Schule oder bei welcher Person der Urlaub beantragt wird, und in welcher Form dies geschieht. (An meiner Schule mussten wir ein bestimmtes Formular ausfüllen und dem Klassenlehrer ins Postfach tun.) Für mich ist das Durcheinander bei der TE auch dadurch entstanden, dass hier mal die Wohnbereichsleitung, mal die Heimleitung, mal die Schulleitung angesprochen wird - da ist das Chaos doch vorprogrammiert.
 
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InetNinja

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Da muß ich schmunzeln... Es regiert das Chaos bei uns. Leider... und daran kann ich wirklich nichts machen, außer ich übernehme noch die Orga der Schule...
 

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es ist völlig normal dass menschen dinge unterschiedlich sehen und unterschiedlicher auffassung sind, dies gilt es zu akzeptieren und ist auch nicht gegenstand dieses threads und bedarf deshalb keiner diskussion.

Was hat "Die Schule bestimmt den Urlaub des Schülers" mit Auslegungssache zu tun? Das ist einfach nur FALSCH was die Leitung da verzapft hat. Schlimm, dass wir uns überhaupt noch darüber unterhalten müssen und Du zweifelhafte Schützenhilfe leistest. Wenn es keiner Diskussion bedarf... halt dich raus!
 

InetNinja

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Gibt es bei Euch keine klare Regelung, wer für die Genehmigung der Urlaubstage zuständig ist?

Jetzt hab ich erst gecheckt was du mit diesem Satz meinst. Ich bezog mich auf das Gerücht "Kein Urlaub im Außeneinsatz" Da hat mir der Schulleiter bestätigt das es diese Regelung nicht gibt.
 

InetNinja

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Endlich meine Urlaub wurde genehmigt.

Ich wurde noch Tage vertröstet, in der Zeit hatte man noch die Frechheit mir einfach hinter dem Rücken den DP zu ändern und mich lediglich in Kenntnis zu setzten.

Das ging natürlich alles zur MAV. Diese hat da heute mal angeklopft. Siehe da... Urlaub genehmigt, Entschuldigungsemail mit Ausreden erhalten und dann wurde ich "gefragt" ob ich nicht Morgen einspringen könnte? Was ich abgelehnt habe, mit der Begründung das ich nach so einer Frechheit dazu nicht mehr bereit bin.

Schade das man für sowas die MAV braucht.

Naja. Ich wusste mir auch nicht anders mehr zu helfen. Ich hab mich de Zeit über ruhig verhalten, hab nicht rumgestritten etc. obwohl ich fürchterlich wütend war und am liebste einfach meine Sachen hingeschmissen hätte und nach Haus gegangen wäre.
 

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Ich wünsche dir viel Spass in der wirklichen Arbeit.
Da kann man nicht nur schimpfen sondern muss auch Verantwortung übernehmen.
"Ich will Urlaub von ... bis..." hilft da wenig.
 

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