Kein Urlaub im Außeneinsatz?!

InetNinja

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Hallo zusammen.

Ich werde (hoffentlich) GuK und befinde mich gerade in einem Ausseneinsatz in einem Altenheim.
Das Heim ist allerdings vom KH selber und hat die gleiche Oberin/PDL. Das Haus selber hat eine PDL die vor Ort ist.

Ich versuche gerade Urlaub in dieser Zeit zu bekommen. Ich bin mega erschöpft und muß noch für die LSE lernen. Und möchte daher meine Urlaubstage nehmen.

Nun heißt es, ich dürfte im Außeneinsatz keinen Urlaub nehmen. Das verstehe ich nicht.
Ich habe schon gesucht, ich finde nichts was besagt das ich in der Zeit keinen Urlaub nehmen darf. Nur das ich gewisse Stunden während meiner Ausbildung sammeln muß um zum Examen zugelassen zu werden.

Nun ist es so.
- Ich hab genügend Urlaubstage zur Verfügung.
- Ich möchte gerne die letzte Woche meine 9 Wöchigen Einsatz frei nehmen. Das ist die Woche vor der LSE (Zwischenprüfung)
- Der WBL ist damit einverstanden
- Die Schule ist damit einverstanden das ich meinen Urlaub in diesem Einsatz nehme
- nach mündlicher Absprache hieß es sogar Seitens der PDL des AH, das wenn der WBL und die Schule einverstanden sind, sie auch einverstanden ist.

Eigentlich nichts was gegen Urlaub sprechen würde.

Nun hat der WBL mir die Tage als Abwesend eingetragen, darauf sprach ich ihn an warum er nicht gleich Urlaub einträgt? Er hat wohl nicht die Befugnis in dem Dienstprogramm, das müsse die PDL machen.
Schlau wie ich war hab ich mir die Urlaubstage handschriftlich aber von ihm auf dem DP ändern und unterzeichnen lassen. Für mich war der Urlaub genehmigt und nur noch eine EDV Formsache.

Und gestern erfahre ich das man mit zwar die Tage aus dem letzten Jahr geben könne, aber nicht mein Kontingent aus dem aktuellen Jahr.
Wieder kam dieses "Kein Urlaub in Außeneinsätzen"

Ich werd bekloppt. Das gleicht der Beantragung des Passierschein A38

Nun will die PDL des AH eine Grundsatzaussage diesbezgl. von der Schule, auch für die nächsten Azubis.
Mir ist das vollkommen egal was mit den nächsten Azubis ist, ich will jetzt Urlaub. Was hab ich mit Azubis aus der Zukunft zu tuen? Und warum kann man mir nicht unabhängig davon den Urlaub der doch von alleine Seiten als OK gegeben wurde, eintragen? Zudem man mir meine Urlaubstage aus dem letzten Jahre geben will und für die aus dem aktuellen Jahr bedarf es auf einmal wieder einer neue Genehmigung...

Ich kann nichts finden was den Urlaub im Außeneinsatz (wie auch immer der sich definiert) untersagt. Warum muß ich dann jetzt von Pontius nach Pilatius latschen...

Kann mir von euch da jemand helfen? Gibt es irgendwo eine Niederschrift diesbzgl?
Ich find nix. Dazu steht nichts in meinem Arbeistvertrag, nicht im BAT KF und auch nicht in Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpflege.

Bin ich blind oder gibts noch irgendwo ein Heiliges Buch in dem es drin steht?

Noch dazu erscheint es mir auch absolut unsinnig.
Muß ich z.b. einen Einsatz in der Geronto machen und unser HAus hat eine solche Station ist es kein Außeneinsatz und ich kann Urlaub nehmen.
Hat das KH habe keine solche Station ist es ein Außeneinsatz und ich darf keine Urlaub nehmen. Da stimmt doch was nicht.
 
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Gelöschter User 50029

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wenn ich das jetzt richtig verstehe hast du doch frei oder?? es steht "abwesend" statt "urlaub" im DP und das stört dich oder blick ichs jetzt nicht? find den thread etwas verwirrend.

wenn es so ist, wäre es mir ziemlich egal was da im plan steht, hauptsache frei..
 

-Claudia-

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Ob es Dir sinnig erscheint oder nicht: Während der Ausbildung kann die Schule die Urlaubszeiten festlegen. Dazu gehört auch die Begrenzung auf einen bestimmten Zeitraum.
 

InetNinja

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Ob es Dir sinnig erscheint oder nicht: Während der Ausbildung kann die Schule die Urlaubszeiten festlegen. Dazu gehört auch die Begrenzung auf einen bestimmten Zeitraum.

Aber wo steht das? Und Speziell das ich keinen Urlaub in einem Ausseneinsatz nehmen darf?

Mein Urlaub an sich ist begrenzt. Er ist bis auf 3 Tage im Jahr komplett verplant. Die 3 Tage stehen mir zur freien Verfügung. Unter der Primisse das der Blockunterricht etc. nicht zu stemmen ist, sehe ich das auch ein und will mich da auch gar nicht beklagen. Ich weiß ja auf was ich mich eingelassen hab.

Soweit war auch alles geklärt. Was mich gestört hat das ich da Abwesenheit statt Urlaub stehen hatte, ist... das mir das schon irgendwie komisch vorkam. Eingetragene Abwesenheit ist erstmal kein genehmigter Urlaub. Und wie es so ist, die Abwesenheiten sind mir gestrichen worden ;) Und das hatte ich schon irgendwie geahnt. Und das zeitgleich mit einer längeren Krankmeldung ;) Und als ich erfahren habe, das es mit den Urlaubstagen Probleme gibt wurde mir gleich vorgeschlagen, wenn ich den und den Dienst noch zusätzlich übernehmen würde, könne ich ja die und die Tage dann frei haben.
Nachdem ich dann heute mal die PDL diesbzgl. angesprochen habe wusste die nichtmal was davon. ;) Kommt mir jetzt aber wieder mit diese Genehmigung.

Ich habe allerdings eine Schreiben von der Schule das der Urlaub in diesem Einsatz klargeht und auch vom WBL einen Handschriftlich geänderten DP mit seiner Unterschrift. Also rein faktisch ist mein Urlaub genehmigt. Bloß nervt mich dieses Hickhack. Den Resturlaub den ich aus 2016 mitschleppe darf ich nehmen. Der steht jetzt auch als Urlaub drin und die 3 Tage aus diesem Jahr wieder nicht. Dazu bräuchte ich wieder eine Genehmigung.

Jetzt ist es auch so. Diese blöden 3 Tage Urlaub die mir zur freien Verfügung stehen, zu nehmen ist ein Drama. Ich bekomme alles, Überstundenfrei, Rolltage, Minustunden etc. aber die blöden Urlaubstage nicht. Und ich versuche die Tage aus 2016 schon seit September letzten Jahres zu nehmen. Und egal auf welcher Station ich bin, jeder hat nen neuen Grund mir diese Tage nicht zugeben. Aber Frei habe ich trotzdem immer bekommen. Ist also nicht so als hätte man mich nicht entbehren können. Meine Urlaubstage schleppe ich dann so lange mit bis sie verfallen. Jetzt konnte ich wenigstens durchsetzten das die vom letzten Jahr endlich mal verbraten werden.

Mir geht dieses Heckmeck auf den Keks. Meine Flexibilität wird gerne genutzt etc. Aber mir kommt man nicht entgegen und hat ständig Ausreden. Und ich habe kein Bock etwas beizubringen was ich evtl. gar nicht beibringen muß. Denn diese schriftliche Genehmigung von der Schule zu bekommen, war ne richtig Aktion. Die haben können gerade kein Internet und können keine Emails verschicken oder empfangen und an Telefon bekommt man die auch nicht mal eben so.

Und ich seh langsam nicht mehr ein, mir ein Bein auszureißen wenn das gar nicht erforderlich ist. Als ich endlich mal den Schulleier erreicht habe, war von einem solchen Verbot nämlich gar nicht die Rede etc. der wunderte sich sogar warum ich ihn frage ob ich Urlaub nehmen darf.

Und wenn man mir erst Abwesenheit einträgt und sie mir später ohne mit mir persönlich zu reden wieder weg nimmt, komm ich mir ********* vor. Hätte ich das heute nicht nochmal nachgehakt, wäre da nix mehr passiert. Da hatte ich schon den richtigen Riecher...

Für mich fühlt sich das so an als hätte da jemand das mal rausgezögert und mal geguckt was so kommt, bevor er mir verbindlich Urlaub gibt, den er dann nicht mehr zurücknehmen kann. Hätte ich da nicht aufgepasst, hätte ich mal eben zwischen Tür und Angel noch zusätzlich Dienste übernommen. Das wurde mir dann nämlich auch wieder verkauft als, "Wenn du da Frei haben willst, dann mußt du hier machen" Sonst hätte ich die Woche nicht frei. Ich will nicht erstmal Überstunden machen um wo anders Frei zu bekommen. Ich bin mega erschöpft. Ich will einfach meinen Urlaub um diesen Vorarbeiten zu entgehen. Ich geh auf dem Zahnfleisch und hab kein Bock tagelang ohne Pause durchzuarbeiten. Und das kommt so schön, wo es Probleme gibt die Dienste zu besetzten ;)

Und für so ne Dreistigkeit gehe ich nicht noch hin und telefoniere meinem Schulleiter hinterher, wenn das, wohlmöglich, gar nicht nötig ist. Einfach aus Prinzip nicht.

Ich lasse mir ja auch nicht vom Straßenverkehrsamt ein Schreiben ausstellen, das ich kein Auto fahren darf weil ich keinen Führerschein habe. Die Tatsache das ich keinen Führerschein habe, macht ein solches Schreiben unsinnig.

Sollte es aber doch wirklich ein solches Verbot existieren, dann hab ich keine Lust mich vor der PDL zu blamieren ;)
 
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Gelöschter User 50029

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ich versteh dein problem nich.. entspann dich erst mal
 
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Bachstelze

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Habt Ihr einen Betriebsrat?

Ich verstehe sie durchaus.
Sie möchte ihren Urlaub nehmen, damit die freien Tage verbindlich werden und nicht jederzeit wieder gestrichen werden können, so wie es wohl schon öfter geschehen ist.

Ein genehmigter Urlaub ist fix. Eintragung als Abwesenheit oder vorgeplante Überstunden erst einmal nur ein vages Versprechen ohne jeden Anspruch auf Verbindlichkeit, bis der endgültige Dienstplan ausgelegt ist.
 

InetNinja

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Bachstelze du hast es.
Ja wir haben eine MAV. Ich schreib da mal hin.

Flora.Bleibt: Ich fühl mich *********... das ärgert mich... :( Ich hab mich so angestrengt, war fleißig, war flexibel, hab mir den Allerwertesten aufgerissen um zu unterstützen, bin davon erschöpft, konnte nicht lernen und habe Gefallen getan um die man mich gebeten hat und dann werde ich so billig abserviert. :( :( :(

Mich ärgert es auch das ich mich so schön hab noch schicken lassen. Grrrr... Bin sauer auf mich ...
 
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InetNinja

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So... heute hat mich der Schulleiter diesbzgl. noch mal persönlich angerufen und mir auch bestätigt das es eine solche Regelung nicht gibt und Blödsinn ist.
 
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-Claudia-

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Gibt es bei Euch keine klare Regelung, wer für die Genehmigung der Urlaubstage zuständig ist?
 

renje

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@Claudia:
es gibt eine klare Regelung,
nämlich Bundesweit im KrPflG -
zuständig ist die Schule und sonst niemand!
 

renje

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Wenn die Schulleitung das nicht weiß, dann fehlts glaub ich weiter.
 

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@Claudia:
es gibt eine klare Regelung,
nämlich Bundesweit im KrPflG -
zuständig ist die Schule und sonst niemand!

Die Schule ist die einzige die Übersicht über die erforderlich geleisteten Stunden, die zur Zulassung zum Examen nötig sind. Mein Urlaub ist von der Schule verplant. Daher muß ich auch keinen Urlaubsantrag einreichen. Das erübrigt sich. Es geht nur um 3 "popelige" Tage im Jahr. Ich denke da geht man nach dem Prinzip "macht den Braten jetzt auch nicht fett" Diese Tage sollen wir im Praxiseinsatz nehmen, damit wir nicht in der Schule fehlen. Demnach überlässt die Schule den Stationen das so zu planen das ich denen nicht fehle ;) Tricky... gefällt den Stationen sicher.

Selbst in der Schulzeit hätte ich das recht Urlaub zu nehmen. Allerdings zählt dieser Urlaub dann mit zu den Fehlzeiten und kann mir die Zulassung in der regelrechten Zeit verhageln. Demnach versucht man Urlaub in der Schulzeit nur im äußersten Notfall zu nehmen.


Nach wie vor herrscht immer noch die Meinung das es verboten ist im Außeneinsatz oder in der Schule Urlaub zu nehmen. Und das ist so halt nicht richtig. Nach dem Gesetz muß ich Stunden in entsprechenden im Gesetz genannten Bereichen ableisten.
Wenn ich diese Stunden nicht voll bekomme, muß ich sie irgendwo dran hängen. So kommt es ja zur Verlängerung der Ausbildung bei längerer Krankheit. Da sind schlichtweg die Stunden nicht voll. Selbstverständlich kann es auch passieren, das man die Stunden nicht voll bekommt, wenn man in einem entsprechenden Einsatz Urlaub nimmt. Daher wird gerne gesagt, nehmt bitte keinen Urlaub im Außeneinsatz. Die sind nämlich gerne knapp geplant. Das ist aber kein Verbot. Wenn das ginge, dann könnte man einem ja auch verbieten in diesem Einsatz krank zu werden. ;)

Nirgendwo in den Gesetzen steht das es verboten ist Urlaub zu nehmen. Es hat halt nur ggf. eine Konsequenz die zur Ausbildungsverlängerung führt wenn man Urlaub nimmt. Und das versuchen die Ausbildungshäuser zu vermeiden. Aus den verschiedensten Gründen.

Das Ausbildungsträger das gerne mal dramatisieren kann ich verstehen. Die haben wenig Bock nur wegen einem Urlaub, die Ausbildung zu verlängern. Und die haben keine Lust auf diese Abweichung vom Plan, das kostet denen Zeit und Geld. Entweder haben die mich dann länger an der Backe oder ich stehe ihnen nicht frühzeitig genug zur Verfügung. Aber vollkommen egal. wegen solcher Befindlichkeiten hat niemand das Recht, meine Rechte einzuschränken.

Was allerdings möglich seien könnte, das die "Gefährdung der Zulassung", ein wichtiger Grund ist und das ist ggf. wieder individuell und auf den Einzelfall zu prüfen.

Muß ich z.B. 250 Stunden in einem Bereich leisten und werde aber für 500 Stunden eingeplant, gibt es keinen Wichtigen Grund den Urlaub, von z.B. 5 Tagen also 35 Stunden, abzulehnen. Diese 35 Stunden gefährden nicht das Ausbildungsziel.

Bin ich aber z.B. sehr Knapp auf 260 Stunden geplant. Ist ein Urlaub von 5 Tagen nicht mehr drin.

Das ist m.E. die einzige Möglichkeit Urlaub außerplanmäßigen Urlaub abzulehnen.

Unsere Einsätze sind lt. meines Kursleiters aber so geplant, das ein paar Fehlzeiten noch drin sind. Über die 30 Tage in Theorie und Praxis hinaus. Diese 3 Tage pro Jahr "machen den Braten also nicht fett"
 
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Bachstelze

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Ich glaube, es geht dem Träger gar nicht zwingend um die Vermeidung der Ausbildungsverlängerung, drei Tage Urlaub bringen die Planung ja nur zum Platzen, wenn die Einsätze auf Kante genäht wurden.

Ich glaube, sie wollen nicht, das Urlaub genommen wird, weil sie Euch verplant haben und es Arbeit macht und lästig ist, wenn die Auszubildenden Urlaub haben wollen. Schliesslich müssen Eure Köpfe an den Tagen ersetzt werden und deswegen wäre es ihnen lieber, ihr würdet den Urlaub woanders nehmen, in irgendeinem anderen Einsatz. Das die Kollegen das dann dort genauso wenig haben wollen, ist denen dann ja erst einmal egal.
Da ist sich jede Abteilung selbst die nächste.

Und wahrscheinlich hat das all die Jahr gut geklappt. Da haben Deine Vorgänger eben geglaubt, sie dürften dort keinen Urlaub nehmen und nicht weiter nachgefragt.
 

InetNinja

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Ich glaube, es geht dem Träger gar nicht zwingend um die Vermeidung der Ausbildungsverlängerung, drei Tage Urlaub bringen die Planung ja nur zum Platzen, wenn die Einsätze auf Kante genäht wurden.

Ich glaube, sie wollen nicht, das Urlaub genommen wird, weil sie Euch verplant haben und es Arbeit macht und lästig ist, wenn die Auszubildenden Urlaub haben wollen. Schliesslich müssen Eure Köpfe an den Tagen ersetzt werden und deswegen wäre es ihnen lieber, ihr würdet den Urlaub woanders nehmen, in irgendeinem anderen Einsatz. Das die Kollegen das dann dort genauso wenig haben wollen, ist denen dann ja erst einmal egal.
Da ist sich jede Abteilung selbst die nächste.

Und wahrscheinlich hat das all die Jahr gut geklappt. Da haben Deine Vorgänger eben geglaubt, sie dürften dort keinen Urlaub nehmen und nicht weiter nachgefragt.

Und genau das eben erlebe ich seit letztem Jahr...

Die haben weder Bock auf mich die 3 Tage zu verzichten, noch sich mit dem Thema genauer auseinander zu setzten. da wird dann pauschal gesagt, "ne ist verboten" und die meisten schlucken das ja auch...
 
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Gelöschter User 50029

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verboten ist es nicht, das letzte wort hat trotz allem dein vorgesetzter, in deinem fall die schule. du kannst nen urlaubswunsch einreichen, genehmigt und damit entschieden wirds von deinem chef, dass wird auch später nach deiner ausbilung so sein.

versuch es mal mit diplomatie, immer mit dem kopf durch die wand und auf sein recht beharren, wird auf dauer nicht klappen und dir längerfristig nur probleme machen.

recht haben heißt nicht immer recht kriegen..
 

InetNinja

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??? Hast du meine Post gelesen...

meine Schule hat den Urlaub schon lange genehmigt, bloß die Einrichtung in der ich gerade bin stellt sich an und schickt mich von Pontius nach Pilatius

Diplomatie...

- Man erwartet von mir Flexibilität
- ständig werde ich gefragt ob ich Dienste tauschen kann (und habe das als Kollegin auch mitgemacht)
- Werde verliehen
- bekomme keine vernünftige Praxisanleitung
- werde seit Monaten vertröstet
- bzw. ich fühle mich zunehmend verar...t
- ich werde ausgequetscht um den Personalnotstand abzufangen.
- auf Grund der ganzen Löscherstopferei, bin ich zu erschöpft und habe keine Zeit zu lernen. Meine Lernstandserhebung steht in 3 Wochen an.
- bis Dezember hatte ich ü40 Überstunden. die ich eigentlich nicht hätte haben dürfen
Die sind dann noch schnell vor dem Jahreswechsel abgebaut worden, anstatt mir meinen Urlaub zu geben, um sie nicht mit ins nächste Jahr zu nehmen. Die verfallen nämlich nicht zum 31.3.
etc.

Ich hab kein Bock mehr auf Diplomatie, das ist billiges ausnutzen. Das die Stationen Probleme haben ihre Dienste zu besetzten ist nicht mein Problem, wird aber ständig zu meinem gemacht. Und zwar auf recht unverschämten Art und Weise. Bis zu einem gewissen Grad kann ich das verstehen und mache auch mit.
Aber nur nehmen und mir so dreist kommen und mir versuchen Dienste unterzuschieben obwohl ich eigentlich Urlaub haben wollte...

Bis jetzt ist mein Urlaub immer noch nicht eingetragen. Das hat später folgende mögliche Konsequenzen
- Mein Urlaub verfällt
- Ich fange mal wieder nen Personalnotstand auf
- Ich bilde Minusstunden und der AG kann mich nach gut Dünken einziehen, wenn er mal wieder seine Dienste nicht besetzt bekommt
- Ich kann mich schlechter auf die LSE vorbereiten und das legt sich wohlmöglich in der Note nieder
Und das sehe ich mal gar nicht ein. Ich hab mir nicht 1,5 Jahre den Allerwertesten aufgerissen um dann schlechter da zu stehen, um die Personalprobleme der Stationen aufzufangen.


Ich wollte Urlaub haben weil ich lernen will, unfassbar Müde und erschöpft bin von der ganzen hin und her tauscherei etc. Ich habe noch 6 Tage Urlaub die mir dazu zur Verfügung stehen. Und hätte ich nicht aufgepasst, wäre ich noch mit Übernahme von weiteren Diensten, mit Minusstunden aus der Sache raus gekommen, Obwohl ich noch Urlaub habe wo von anschließend 3 Tage verfallen.

Bei aller liebe, da hört bei mir die Diplomatie, Verständnis etc. auf. Erst recht wenn ich so oft vorher kooperativ Dienste getauscht etc. habe.

Für mich gilt "eine Hand wäscht die andere"
Da hab ich gut investiert und hab bis jetzt nicht wirklich was dafür zurück bekommen. stattdessen jetzt diesen Ar..tritt...

Und jetzt bestehe ich auf mein Recht. Ich kann nämlich nicht mehr und sehe es nicht ein, ohne zu lernen, eine Prüfung abzulegen, deren Note später auf meinem Zwischenzeugnis steht, mit dem ich mich wohlmöglich später in anderen Häusern bewerbe. Da steht dann nicht drin. "Frau XY hat einen Notdurchschnitt von 3 erreicht. Sie wäre aber besser gewesen, hätte sie nicht ständig Überstunden geleistet und Dienste getauscht um uns den Ar... zu retten..."
Da wird einfach nur ne Kommentarlose 3 stehen. mehr nicht

Ich bin in aller erster Linie Auszubildende, keine Aushilfe. Meine Hauptaufgabe ist es mir die nötigen Fähigkeiten der Gesundheits- und Krankenpflege bis zum Examen in Theorie und Praxis anzueignen. Wenn ich da nicht Regelmäßig dran erinnere, verlieren die das ganz schnell aus den Augen.

Mal abgesehen von persönlichen Unverschämheiten einzelner Kollegen.
Wie mir im vorbeigehen einen Übergabe zu geben, obwohl ich gesagt habe, das ich diese als Schüler nicht annehme. Mir vor Dienstbeginn nen Vollgeschi... Pat zu überlassen, obwohl ich weder Dienst habe, noch umgezogen bin, während sich der Diensthabende Kollege frühzeitig vom Dienst verabschiedet und mich mit dem Pat. alleine stehen lässt.
Ich werd sogar für persönliche Unzulänglichkeiten verantwortlich gemacht, mit denen ich nichts zu tuen habe. etc.
 
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ludmilla

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Lass dich nicht vertrösten, wenn dir von der Schule der Urlaub genehmig wurde, steht er dir zu! Sag der PDL sachlich und bestimmt, dass der Urlaub beantragt und genehmigt wurde, du dann frei hast und gut iss. Dann muss die PDL sich darum kümmern.

Diplomatie mag ja am Beginn einer solchen Auseinandersetzung gut und richtig sein. Manchmal muss man sich aber auch mal dickköpfig durchsetzen, mit Diplomatie kommt man bei manchen Chefs eben nicht weiter! Dein Vorgesetzter, die Schule hat das genehmigt.
 
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Gelöschter User 50029

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ja habe ich gelesen, wilkommen im beruf.

mein eindruck auch aus anderen posts ist der oben beschriebene. wie gesagt, mit dem kopf durch die wand geht auf dauer nicht gut..
 

InetNinja

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871
ja habe ich gelesen, wilkommen im beruf.

mein eindruck auch aus anderen posts ist der oben beschriebene. wie gesagt, mit dem kopf durch die wand geht auf dauer nicht gut..

Glaub mir ich bin sogar sehr diplomatisch. Für nette Kollegen bin ich bereit viel zu geben. Aber hier wird das zunehmend von höherer Instanz ausgenutzt.

Und nur weil es in diesem Beruf so unschön zugeht, bin ich nicht bereit das immer ohne beschweren zu tragen.
Ich sehe die ganze Sache als Teamarbeit an. Es kann aber nicht sein, das einer immer nur gibt und einer immer nur nimmt. Das soll ausgeglichen sein.
 

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