- Registriert
- 05.10.2007
- Beiträge
- 17
Hallo!
Ich bin im Moment ziemlich am Verzweifeln, suche nach Tipps, wie ich mich verhalten soll, vielleicht auch einfach nur ein paar tröstende Worte.
Ende August hab ich als Haushaltshilfe (ungelernt) bei einem ambulanten Pflegedienst angefangen. Bin von hier auf jetzt eingesprungen, hab meiner Chefin mehr als nur einen riesigen Gefallen getan, hab die ersten 3 Wochen auch komplett ohne einen freien Tag durchgearbeitet.
Vor 3 Wochen dann war ich mit dem Dienstwagen auf dem Weg zu einer Patientin, da ist mir einer hinten in die Seite gefahren, so heftig, dass es mich erst gedreht und dann auch noch überschlagen hat, bin auf dem Dach gelandet. Hatte unheimlich Glück, bin mit ner Gehirnerschütterung, ner HWS-Stauchung und ner heftigen Brustbeinprellung davon gekommen. Meine Chefin hatte mich aus dem Krankenhaus abgeholt, fand ich wirklich
.
Am nächsten Tag nach kurzem Arbeitsversuch meinte sie, ich soll mich krankschreiben lassen. Hab ich dann auch getan. Nach ein paar Tagen bin ich zu meinem Hausarzt gegangen, der hat mich nochmal für ne Woche krankgeschrieben.
In dieser Woche aber hatte ich ständig Kopfschmerzen, ging wieder zu ihm. Er meinte, ich soll noch daheim bleiben, ich hätte eine Gehirnerschütterung, ich soll viel liegen etc.. Letzten Montag liess ich mich für diese Woche nochmals krankschreiben.
Der Grund hierfür: Zum einen habe ich immer noch Kopfschmerzen. Und die Prellung tut bei bestimmten Belastungen immer noch tierisch weh. Ich muss mit Patienten zum Einkaufen gehen, die haken sich bei mir ein. Ich hab Angst, falls die stolpern, dass ich sie nicht halten kann. Das Gleiche gilt für meine Hauptpatientin, bei der ich täglich mehrmals beim Transfer auf den Toillettenstuhl, ins Bett, auf den Sessel helfen muss. Diesen Transfer kann ich beim besten Willen noch nicht machen.
Meine Chefin rief mich am Montag an, wurde laut, sie besteht auf eine Bestätigung vom Arzt, ab wann ich wieder arbeitsfähig bin, sonst müsse sie sich nach einem Ersatz für mich umsehen. Die Bestätigung hab ich natürlich nicht bekommen. Also bot ich ihr an, dass sie bei meinem Arzt anrufen kann. Es kam keine Antwort mehr.
Heute schrieb ich ihr, dass ich ab Montag wieder arbeiten könnte, ob es bitte möglich wäre, dass anfangs jemand den Transfer bei dieser Patientin für mich übernehmen könnte. Es kam wieder keine Antwort.
Ich hatte meine Chefin sowohl als Menschen als auch als Chefin (PDL) sehr geschätzt. Aber nach diesem An@?$@?$@?$@?$@?$@?$ bin ich innerlich gespalten. Ich hatte sie nach dem Unfall um die Fotos vom Auto gebeten, kamen bis heute nicht. Ihr Anwalt sollte für mich den Fall übernehmen zwecks Schmerzensgeld, ich bekomm null Informationen dazu. Das macht mich alles ziemlich traurig. Sicher hat sie sehr viel zu tun, das kann ich ja verstehen. Auch, dass sie langsam auf dem Zahnfleisch daherkommt, weil sie meinen Dienst zu ihrem Pflegedienst mit macht. Aber ich kann auch nix dafür, dass mir der ins Auto reingerauscht ist, weil er mich übersehen hat und dass die Prellung solange nicht ausheilen will. Ich wollte ihr entgegenkommen und Montag wieder arbeiten, obwohl ich noch nicht zu 100% fit bin. Und dafür bekomm ich An@?$@?$@?$@?$@?$@?$ bzw. Ignoranz. Das kann ich nicht verstehen...
Kann mir von Euch einer einen Rat geben, wie ich ihr gegenübertreten soll? Wie ich mit der ganzen Situation umgehen sollte?
Liebe Grüsse
Kuschelmonster
Ich bin im Moment ziemlich am Verzweifeln, suche nach Tipps, wie ich mich verhalten soll, vielleicht auch einfach nur ein paar tröstende Worte.
Ende August hab ich als Haushaltshilfe (ungelernt) bei einem ambulanten Pflegedienst angefangen. Bin von hier auf jetzt eingesprungen, hab meiner Chefin mehr als nur einen riesigen Gefallen getan, hab die ersten 3 Wochen auch komplett ohne einen freien Tag durchgearbeitet.
Vor 3 Wochen dann war ich mit dem Dienstwagen auf dem Weg zu einer Patientin, da ist mir einer hinten in die Seite gefahren, so heftig, dass es mich erst gedreht und dann auch noch überschlagen hat, bin auf dem Dach gelandet. Hatte unheimlich Glück, bin mit ner Gehirnerschütterung, ner HWS-Stauchung und ner heftigen Brustbeinprellung davon gekommen. Meine Chefin hatte mich aus dem Krankenhaus abgeholt, fand ich wirklich

Am nächsten Tag nach kurzem Arbeitsversuch meinte sie, ich soll mich krankschreiben lassen. Hab ich dann auch getan. Nach ein paar Tagen bin ich zu meinem Hausarzt gegangen, der hat mich nochmal für ne Woche krankgeschrieben.
In dieser Woche aber hatte ich ständig Kopfschmerzen, ging wieder zu ihm. Er meinte, ich soll noch daheim bleiben, ich hätte eine Gehirnerschütterung, ich soll viel liegen etc.. Letzten Montag liess ich mich für diese Woche nochmals krankschreiben.
Der Grund hierfür: Zum einen habe ich immer noch Kopfschmerzen. Und die Prellung tut bei bestimmten Belastungen immer noch tierisch weh. Ich muss mit Patienten zum Einkaufen gehen, die haken sich bei mir ein. Ich hab Angst, falls die stolpern, dass ich sie nicht halten kann. Das Gleiche gilt für meine Hauptpatientin, bei der ich täglich mehrmals beim Transfer auf den Toillettenstuhl, ins Bett, auf den Sessel helfen muss. Diesen Transfer kann ich beim besten Willen noch nicht machen.
Meine Chefin rief mich am Montag an, wurde laut, sie besteht auf eine Bestätigung vom Arzt, ab wann ich wieder arbeitsfähig bin, sonst müsse sie sich nach einem Ersatz für mich umsehen. Die Bestätigung hab ich natürlich nicht bekommen. Also bot ich ihr an, dass sie bei meinem Arzt anrufen kann. Es kam keine Antwort mehr.
Heute schrieb ich ihr, dass ich ab Montag wieder arbeiten könnte, ob es bitte möglich wäre, dass anfangs jemand den Transfer bei dieser Patientin für mich übernehmen könnte. Es kam wieder keine Antwort.
Ich hatte meine Chefin sowohl als Menschen als auch als Chefin (PDL) sehr geschätzt. Aber nach diesem An@?$@?$@?$@?$@?$@?$ bin ich innerlich gespalten. Ich hatte sie nach dem Unfall um die Fotos vom Auto gebeten, kamen bis heute nicht. Ihr Anwalt sollte für mich den Fall übernehmen zwecks Schmerzensgeld, ich bekomm null Informationen dazu. Das macht mich alles ziemlich traurig. Sicher hat sie sehr viel zu tun, das kann ich ja verstehen. Auch, dass sie langsam auf dem Zahnfleisch daherkommt, weil sie meinen Dienst zu ihrem Pflegedienst mit macht. Aber ich kann auch nix dafür, dass mir der ins Auto reingerauscht ist, weil er mich übersehen hat und dass die Prellung solange nicht ausheilen will. Ich wollte ihr entgegenkommen und Montag wieder arbeiten, obwohl ich noch nicht zu 100% fit bin. Und dafür bekomm ich An@?$@?$@?$@?$@?$@?$ bzw. Ignoranz. Das kann ich nicht verstehen...
Kann mir von Euch einer einen Rat geben, wie ich ihr gegenübertreten soll? Wie ich mit der ganzen Situation umgehen sollte?
Liebe Grüsse
Kuschelmonster