Fragen zu Depression & Schizophrenia simplex

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von Southpaw, 14.04.2018.

  1. Southpaw

    Southpaw Newbie

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    Hallo Community!

    Es tut mir wirklich leid euch mit so etwas zu belästigen, fast schäme ich mich schon dafür:

    Mir fehlt ein einziger Punkt in einer Schulaufgabe, um die nächstbessere Note zu erreichen. Wäre nicht unwichtig für mein Zeugnis. Thread hat vielleicht Lerneffekt für Interessierte. ^^

    Es sind drei Fragen, in denen ich vermute, zu hart bewertet worden zu sein. Damit sie nicht über Suchmaschinen auffindbar sind, habe ich es abgetippt und ein Bild davon hier hochgeladen. Die rote Schrift ist der Rotstift der Lehrerin und ihre Anmerkungen.

    Meine Antworten bieten wohl so viel Angriffsfläche, weil mir gegen Ende einfach die Zeit fehlte.

    Zu 1:
    "Angstzustände" mag laienhaft ausgedrückt sein, aber bei der Schizophrenia simplex ist das nicht als Symptom zu sehen?! Die Diagnosestellung der Sch. simplex ist doch in der Praxis alles andere als leicht, u.a. da auffallende Merkmale (halluzinatorische und paranoide) fehlen und wegen dem schleichenden Verlauf.
    Im Anhang der DSM-IV-TR stand noch:
    "The symptoms are not better accounted for by (...) an Anxiety Disorder (...) and are not due to the direct physiological effects of a substance or a general medical condition."
    Simple-type schizophrenia - Wikipedia
    Klingt für mich als spiele da Angst sehr wohl eine Rolle.

    Zu 2:
    "Grübelzwang mit Katastrophisieren" ist durchaus ein Symptom, da gebe ich meiner Lehrerin recht. Aber es kann doch auch die Ursache sein? Sehe ich Grübelzwang als mögliche Zwangserkrankung (differentialdiagnostisch zu klären), ist sehr wohl als Ursache für Depression zu sehen oder denke ich da komplett falsch?

    Zu 3:
    Mir wurde angemahnt, die pflegerischen Aspekte nicht konkret auf die im Fallbeispiel beschriebene Patientin mit Depressionen bezogen zu haben (was ich mMn jedoch habe). Sind meine Antworten nicht als allgemeingültige pflegerische Aspekte im Umgang mit an Depressionen erkrankten Menschen zu sehen?

    Vielen Dank für Eure Hilfe!
     

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  2. matras

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  3. Southpaw

    Southpaw Newbie

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    Hi matras, danke für die Antwort. :-)

    Naja, ich denke dass die Meinung von Leuten aus dem Fach durchaus Gewicht haben sollte und eine Lehrerin, die nicht aus der Psychiatrie kommt, nicht alles im diesem sehr umfassenden Feld wissen kann. Wäre nicht das erste mal, dass faktisch Falsches oder ungenau unterrichtet worden wäre.
    Und wenn man sich überlegt, wie manche Unterrichtsthemen an Lehrkräfte einfach mal so zugeteilt werden, hat das nichts mehr mit Professionalisierung der Pflege zu tun, wenn man als Schüler da jedes Wort als Gottesrecht hinnimmt. Zumindest meine Meinung.
     
  4. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

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    mach lieber was sinnvolles in deiner freizeit und genieß das schöne wetter.. Note besser und nun?? interessiert später keine sau und nur fürs ego, meine güte...
     
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  5. Southpaw

    Southpaw Newbie

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    Für's Ego UND die Bewerbung. ;)
    Kenn mich ja beim Auswahlverfahren nicht aus, aber haben da Noten kein Gewicht? Wenn nicht, lass ich's.
     
  6. Bachstelze

    Bachstelze Poweruser

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    Bei späteren Bewerbungen zählt das Examen. Notenblätter habe ich nie mitgeschickt. Hat auch nie jemand nach gefragt.
     
  7. Martin H.

    Martin H. Poweruser

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    Wäre ich Deine Lehrkraft, würde es mich wohl nur sehr peripher tangieren, was irgendwelche anonymen Leute aus dem Internet dazu meinen.
    Und wer sagt das?
    Sowas ist immer ein sehr harter Vorwurf; kannst Du den auch belegen?
    Was man auch nicht vergessen darf: Gerade in der Pflege gibt es nur ganz wenig evidenzbasiertes Wissen. Was also ist falsch oder richtig? Nur weil eine Koryphäe das so oder so gesagt hat? Und das Wissen ändert sich auch ständig, teilweise in rasantem Tempo. Was vor ein, zwei Jahren noch als richtig galt ist plötzlich überholt.
    Und teilweise stehen in den Lehrbüchern sich durchaus widersprechende Dinge drin, das kommt ja noch erschwerend hinzu... ich sag nur Spitzfußprophylaxe als Beispiel.
    Ja, ich finde es ja prinzipiell gut, wenn die angehenden Pflegekräfte zu kritischen Geistern ausgebildet werden und Dinge auch kritisch hinterfragen. Habe im vorliegenden Fall aber eher den Eindruck, Du willst mit Deiner Lehrerin hier um ein, zwei Punkte hin oder her feilschen.
     
  8. Southpaw

    Southpaw Newbie

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    Mache mir hier scheinbar keine Freunde. Entschuldigt, falls ich euch durch mein Verhalten irgendwie provoziere. Komme scheinbar arrogant(?) rüber und weiß leider nicht, wie ich das alles umformulieren kann.

    Wir müssen uns sowohl intern als auch extern mit dem Zeugnis des zweiten Ausbildungsjahres bewerben.

    Ist ja nicht so, dass ich den Thread hier verlinke. Ging mir eher darum abzuklären, ob ich überhaupt ins Gespräch gehe oder einfach falsch liege.

    Freunde aus Medizin, Pharmazie und Fachliteratur sagt das auch. Und manchmal habe ich sogar selbst ein bisschen Ahnung.
    Nicht so, dass durch die Bank falsch unterrichtet werden würde, aber es passiert. Lehrkräfte sind auch nur Menschen und haben weiß Gott einen harten Job (auch durch notorische Besserwisser wie mich, ja, ja ...).

    Ja und ja.

    Keineswegs Pflege an sich gemeint. Die Problematik der EBN ist mir durchaus bewusst.

    Wenn du es "feilschen" nennen willst, dann nicht nur um einen Punkt, sondern um eine ganze Note, die sich auch um eine Notenstufe auf mein Zeugnis auswirkt, mit dem ich in Bewerbungen gehe, siehe oben.
     
  9. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Naja, habe ich auch schon ein paar mal erfolgreich gemacht.

    Zu Schulzeiten (7.-9. Klasse irgendwo), in der Ausbildung und auch tatsächlich im Studium!

    Wenn etwas verkehrt bewertet wurde und es eine konkrete Auswirkung hat (ja,auch im Studium war es mir wichtig, ob ein Modul [gerundet] mit 1 oder 2 abgeschlossen wurde), warum es nicht ansprechen?!

    Das aber jetzt ohne Bezug auf die konkreten Fragestellungen hier, sondern allgemein!
     
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  10. Martin H.

    Martin H. Poweruser

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    Das kam vielleicht falsch rüber; ich finde Deine Frage ja legitim, aber das war halt meine Ansicht von dem her, was ich gelesen hatte.
    Ich will ja nicht sagen, Du hättest keine Ahnung. Aber worauf ich hinaus will, um was für Fehler es ging (die bisher schon der Lehrkraft unterlaufen sein sollen) und aufgrund von was Du sie als Fehler bezeichnest.
    Also wenn es z. B. um (echte oder vermeintliche) Fehler im Bereich "Pflege" geht, dann würde ich auf die Meinung von Freunden aus Medizin oder Pharmazie wenig geben, denn wieso sollte ein Arzt oder Apotheker Ahnung von Pflege haben? Gilt umgekehrt aber auch.
    Fachliteratur würde ich da schon mehr Gewicht zubilligen. Das ist eine ganz andere Hausnummer!
    Gut, aber es verhält sich auch bei medizinischen Fragen oft ähnlich.
    Der Grad der Evidenzbasierung bei EBM liegt zwar höher, aber m. W. immer noch deutlich unter 50%.
    Nicht umsonst gibt es nach wie vor Volksweisheiten wie "3 Ärzte, 4 Meinungen" oder "Wer heilt hat recht".
     
  11. Southpaw

    Southpaw Newbie

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    Hi Martin,
    Will ich dir auch nicht unterstellen.

    Faktisch Falsches oder derart simplifiziert, dass man es auch nicht mehr so stehen lassen kann.

    Wie gesagt, es geht nicht um Pflege. Ich frage keinen Apotheker, wenn es um Neurochirurgie geht.

    Anhand deiner Argumentation ist Fachliteratur genauso wirkungslos. Ich habe ja nicht geschrieben zu welchem Thema und welche Fachliteratur. ;)

    Dem stimme ich zu (auch wenn ich das mit den 50% aufgrund mangelnder Erfahrung nicht bestätigen kann), doch was hat das damit zu tun, dass im Unterricht, den ich genießen durfte, nicht alles fachlich richtig war und vor allem: Was mit dem Thread?

    Wenn dich interessiert, was genau an Southpaws Schule fachlich nicht so stehengelassen werden kann, eröffne doch einen Thread, dann beantworte ich deine Fragen wie du meine hier. :-)
     
    #11 Southpaw, 15.04.2018
    Zuletzt bearbeitet: 15.04.2018
  12. Martin H.

    Martin H. Poweruser

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    Nö, hatte ich auch nicht geschrieben; im Gegenteil halte ich Aussagen der Fachliteratur für immer noch deutlich gewichtiger als Einzelaussagen (echter oder vermeintlicher) Fachleute, die häufig nur ihre Meinung äußern. Aber Fachliteratur unterliegt natürlich dem wissenschaftlichen Fortschritt und damit der Veränderung.
    Ja, das wäre aber vielleicht gut gewesen, um die Sache (d. h. die vorgebrachten Behauptungen) überhaupt mal überprüfen zu können.
    Die entsprechenden Zahlen hatte ich wo gehört/gelesen, kriege aber die Quelle nicht mehr zusammen; jedenfalls sinngemäß, der Evidenzgrad bei EBM läge irgendwo bei ca. 20 oder 30%, der bei EBN gerade mal bei 2 bis 3%.
    Das hat damit zu tun, daß Du ja offenbar von letztgültigem Wissen ausgehst ("X ist falsch, Y ist richtig"), und ich Dir hier nur verdeutlichen wollte, daß es das in der Pflege so nicht oder kaum gibt.
    Daher wäre für mich hier entscheidend, wie das Thema vorher an eurer Schule gelehrt wurde.
    Wow.
    Ich wollte Dir (genau wie matras und Flora) nur helfen, weil ich den Eindruck hatte, daß Du Dich da in was verrennst, womit Du Dir bei Deinen Lehrern keine Freunde machst... aber ich bin jetzt an der Stelle raus.
     
  13. Southpaw

    Southpaw Newbie

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    Kommt jetzt wohl so rüber, als müsse ich das letzte Wort haben, aber ich möchte mich gerne noch kurz erklären.

    Doch, in der Analogie schon, denn du schriebst:
    Gleichzeitig gehst du aber davon aus, Fachliteratur wäre gewichtiger, ohne zu wissen welche zu welchem Thema, das ist die Analogie. An sich gehst du ständig von Annahmen aus, die hier mit keiner Silbe beschrieben wurden und ich verstehe nicht warum.

    Wozu gleich nochmal? Bin ich jetzt ein Nestbeschmutzer weil ich sage, Lehrkräften unterlaufen Fehler? Ich war länger in Schule und Studium als manche meiner Mitschüler alt sind. Fehler sind nun wirklich nichts Unmenschliches. Das hat aber nichts mit dem Thread zu tun. Ich wollte damit nur unterstreichen, dass es durchaus Sinn machen könnte, in Nachverhandlungen von Noten zu gehen.

    Wo sage ich das? Ich bin sehr wohl zu differenzierter Betrachtung fähig, das ist der Kern meines Studiums der Pflegewissenschaften. Wenn man von letztgültigem Wissen ausgeht, dann bei der Korrektur von Schulaufgaben. ;-P *kleiner Joke am Rande*

    Geht es dir hierbei um das Psychiatrie-Thema? Kann ich dir sagen: Es wurde uns verkürzt und zusammengefasst gelehrt, genau so, wie es halt für uns Sinn macht. Den Psychiatrie-Unterricht fand ich von beiden Lehrkräften super. Das macht aber Dinge, die nicht unterrichtet wurden, aber die Fragen beantworten, nicht falsch. Ob ich vielleicht wirklich recht haben könnte, wollte ich mit meinem Eingangspost klären.

    Entweder du hast den Witz dahinter nicht verstanden oder schon. :D

    Ich habe euch ja über meine Beweggründe aufgeklärt und noch einmal gefragt, ob es auch aus dieser Perspektive (bewerben mit Zeugnis des 2. AJ) noch sinnvoll ist, um Noten zu "kämpfen". Darauf kam keine Antwort. Wenn ihr schreibt "Noten sind bei der Bewerbung völlig egal", dann lass ich's.

    (Bin ich jetzt eigentlich der Foren-Miesling, den man zukünftig ignorieren wird, weil nicht kritikfähig?)

    Dennoch ein ehrliches Danke für die Diskussion. Ich verstehe, dass ihr es nur gut meint.
     
    #13 Southpaw, 16.04.2018
    Zuletzt bearbeitet: 16.04.2018
  14. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Maniacs Beitrag hast geliked - somit auch gelesen, somit trifft KEINE Antwort nicht zu.
    WENN Du belegen kannst, stichhaltig, mit den passenden schriftlichen Quellen (nicht - der und der hat aber gesagt) - dann kannst mit Fakten argumentieren, alles andere macht (immer noch) keinen Sinn.
    Heute schon irgendwie ein bisschen, weil dass Martin sich ausklinkt - ist mir neu.
    Martin ist NICHT die Ursache für Deinen Ärger ist, somit auch der falsche Adressat, sich das Gemüt abzukühlen.
    Nix für ungut, von Dir kenne ich nur die Beiträge zu diesem Thema, sie sind sehr überschaubar, von Martin gibt es - hm, sehr viele, guck nach, lese ein paar, womit schon deutlich wird - wo seine Ansätze sind.
    Der Hinweis, dass er nicht weiß welche Fachliteratur gemeint ist - ist völlig deplatziert.
    Fachliteratur muss aktuell und relevant sein. Zugang dazu - haben viele.
    Da fühl ich mich zugehörig, bin wie andere nur eine anonyme Person aus dem Internet, also zähle auch ich nicht.
    Was hat das für eine Relevanz, da komm ich auch nicht mit.

    Konkret, Frage 1.
    Deine Antwort, genau so wie sie im Anhang steht: Schizophrenia simplex -> Angsstörung.
    O.k., die Form ist gleichzusetzen mit Angststörung? Sie führt zu Angststörung? Das Leitsymptom ist Angststörung?
    Da finde ich in meiner Fachliteratur (Klinikleitfaden Neuro/ Psych von 2003, relevant aber nicht ganz aktuell) dazu nix, da es jedoch die Schizophrenieform simplex schon etwas länger gibt, könnte man sehr großzügig sein, was die konkrete Symptombeschreibung anbelangt, die sich wohl in den letzten 15J. nicht geändert hat
    die Ersteinschätzung wird durch eine online-Abfrage (DocCheck, aktuell) bestätigt, weil sich dort auch nix findet
    Online-Abfrage (Thieme via CNE, Checkliste Psychiatrie und Psychotherapie von 2017, relevant UND aktuell) konkret die simplex Form - ebenfalls 0 Treffer was das Wort Angsstörung anbelangt.
    Und nu? Ist es gerechtfertigt gewesen, 1/2 P. abzuziehen? Ich befinde Ja.
    Wiki als Deine Quelle, sehr witzig (nö, eigentlich gar nicht), da muss man sich bis gaaaanz nach unten durchgraben um DEINEN Punkt zu finden, die Orientierung wäre - ganz oben und siehe da, nix - sondern

    Wikipedia:
    "...Simple-type schizophrenia is characterized by negative ("deficit") symptoms, such as avolition, apathy, anhedonia, reduced affect display, lack of initiative, lack of motivation, low activity; with absence of hallucinations or delusions of any kind."

    deckt sich mit DocCheck, immerhin - würd ich als positiv sehen, für beide Seiten

    Schizophrenia simplex - DocCheck Flexikon
    Die klinische Symptomatik ist geprägt durch eine chronisch fortschreitende Entwicklung einer Negativsymptomatik von Beginn der Erkrankung an, d.h. ohne vorheriges Vorhandensein von produktiver psychotischer Symptomatik bzw. Positivsymptomatik.
    Dabei zeigt sich eine zunehmend ausgeprägte Herabsetzung bzw. Verarmung von Affekt, Antrieb, Psychomotorik, Denken und Kognition: Das emotionale Erleben ist eingeschränkt, Mangel an Interesse und Initiative führt zu Rückzug aus der Außenwelt. Die Patienten erscheinen in Mimik und Gestik wenig lebhaft, sind im Denken einfallslos. Konzentration und Aufmerksamkeit sind erschwert.

    Konkret, Frage 2
    Wenn nach (für 4 P.) Ursachen gefragt wird und 3 genannt werden, sowie 1 Symptom, gibt es nach der vermutbaren Logik halt auch "nur" 3 Punkte.
    Bei der Recherche hilft mein KLF nicht weiter, bei der online Abfrage DocCheck ebensowenig, jedoch ist DocCheck keine Fachliteratur, dient "nur" zum zusätzlichen gegenchecken.
    CNE, wieder Buch 2017, somit aktuell und höchste Relevanz - die von Dir verwendete Formulierung: Grübelzwang mit Katastrophisieren - finde ich nicht in der Abhandlung über Ursachen.
    Deine aktuellen und relevanten Quellen - nicht bekannt.

    Konkret, Frage 3
    Ohne das Fallbeispiel zu kennen - hat auch keiner eine Ahnung was fehlt.
    Dennoch, die von Dir genannten Punkte sie sind doch sehr allgemein gehalten und entgegen Deiner Einschätzung nicht auf das FBS bezogen. Du selber hast die Formulierung der Antworten gewählt, somit gibt es keine anderen, auf die man sich hier beziehen könnte um zu einem anderen Ergebnis zu kommen.

    Recherchieren und Beitrag verfassen frisst übel viel Zeit, wenn etwas aussagekräftiges dabei rauskommen soll; es reicht jetzt, meiner Meinung nach.
    Ich denke zudem auch, dass das keine subjektive Einschätzung ist.
     
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  15. Martin H.

    Martin H. Poweruser

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    :emba: Ich wollte hier auch kein Drama draus machen, sorry... hab vielleicht etwas überreagiert.
    Danke für Deine Fürsprache! :daumen:
    Ich bin ja für Southpaw bzw. seine Lehrerin auch nur eine anonyme Person aus dem Internet. :wink1:
    Was ich damit sagen wollte, wir können hier viel schreiben - so lange das nur unsere Meinungen sind, zählt das herzlich wenig. Sobald wir es mit Quellen/Fachliteratur belegen können (so wie Du es getan hast), ist das was ganz anderes.
     
  16. Southpaw

    Southpaw Newbie

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    Schüler u. Student
    Erstmal Entschuldigung, dass ich hier nicht deeskalierend wirke. Ich hoffe, es ist für die Admins und Moderation noch alles im grünen Bereich. Werde auch - hoffe ich - mein Ego nach diesem Post mal abstellen. Dann kann, wer will, noch Nachtreten. ;)

    So ...

    Lese ich hier einen anderen Thread als der Rest? Bitte mal dem Threadverlauf aufmerksam durchlesen. Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch und sofort bereit, Fehler einzugestehen, sobald ich sie erkenne. Grad fällt's mir schwer.

    Ich Schüler poste leicht beschämt Fragen hier rein und bekomme Antworten, mMn leicht grob im Umgangston. Ich versuche mich höflich zu erklären und das Bashing geht weiter. Ich weigere mich in eine unterwürfige Rolle zu fallen und sehe mich hier am laufenden Band mit mich angreifenden Behauptungen und Interpretationen konfrontiert, die NIRGENDS geschrieben stehen. Alles hier nachlesbar. Ja, bin ich wohl zu empfindlich, da können wir uns alle die Hand geben.

    In aller Ausführlichkeit, auf dass endlich mal Missverständnisse vermieden werden:

    Nein! Ich schrieb sinngemäß, dass wir uns mit dem Zeugnis des zweiten Ausbildungsjahres bewerben müssen, diese Schulaufgabe Einfluss auf eine ganze Notenstufe im Zeugnis hat und ob die Zeugnisnoten unter dieser Perspektive denn gar keinen Einfluss auf meine Bewerbung haben. DARAUF wurde nie geantwortet. Maniac selbst schrieb:
    :D

    OK, das verstehe ich. Schriftliche, stichhaltige Quellen in der Diskussion mit der Lehrkraft sind besser als alles andere. Ich nehme dieses Argument an. Darf ich wiederholen, dass ich nicht vom Fach bin und mir eben Hilfestellung (vielleicht auch zu stichhaltigen Quellen, wer weiß, was dabei rumkommt) in diesem Forum erwartet hätte? Von dir bekomme ich die ersten themenrelevanten Antworten (Danke dafür, übrigens).

    Ja, für mich auch unverständliches Verhalten. Dass die Diskussion zwischen uns mühselig ist, ist mir klar. Dass ich mich missverstanden und angegriffen fühle, bleibt. Ist mein Makel, aber man kann mir nicht unterstellen, es nicht versucht zu haben.

    Wo genau habe ich Ärger gezeigt und ihn an Martin ausgelassen? In meinen Beiträgen sind noch erstaunlich wenig F-Wörter. Ich scheine tiefenentspannt zu sein. Ich habe mich in diesem Thread sogar schon mehrmals entschuldigt, was in diesem Forum allgemein ja nicht oft zu passieren scheint. Muss ich das Streichholz für den Scheiterhaufen reichen, damit man meine Entschuldigungen annimmt?

    Ich muss also seine vielen anderen Beiträge lesen, um zu verstehen, warum er mich hier so konsequent missverstehen will und mir Worte in den Mund legt.

    Völlig deplatziert ist das Eröffnen von Nebenkriegsschauplätzen, statt mir höflich auf die Threadfrage zu antworten. Und sei es auch nur durch Schweigen.
    Na gut, dann habe ich unrecht. Macht das z.B. seine Unterstellung, ich würde Mediziner und Apotheker zu Pflegefragen ausquetschen, deswegen wahrer?

    Ich schrieb bereits, dass ich diesen Thread nicht verlinke (obwohl er inzwischen von meiner Lehrerin sehr leicht gefunden werden kann) und es mir nur darum ging abzuklären, ob ich überhaupt ins Gespräch mit ihr gehe. Das ist Schule und es sind keine Studien der höchsten Evidenzstufe nötig, um hier was reißen zu können. Hieß es nicht vorhin, der Grad der Evidenzbasierung der EBM wäre irgendwo bei 50%? Vielleicht sind wir ja mit meinen Eingangsfragen in den restlichen 50% und nur Praktiker (ihr!) könnt Aufschluss geben? Interventionen der Pflege sind auch teils wissenschaftlich "unterbelegt" und trotzdem könnt ihr in diesem Forum dazu antworten.

    Siehe oben.
     
    #16 Southpaw, 17.04.2018
    Zuletzt bearbeitet: 17.04.2018
  17. Southpaw

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    Auf jeden Fall danke, amezaliwa, dass du dir die Zeit für mich genommen hast. Die latent vorhandene Polemik würdige ich mit Anerkennung. Bitte nicht von der Hitzigkeit in meiner Antwort irritieren lassen; ich denke, du kannst das ab.

    NEIN! Langsam erkenne ich, dass die gesamte Problematik hier am Leseverständnis liegt. Du hast mich NICHT richtig zitiert. Im Anhang steht: "Schizophrenia simplex -> Angstzustände".

    Du hast die darüber stehende Frage also genau so gut gelesen wie meine Antwort.

    Entschuldige, dass ich den Anhang aus der DSM-IV-TR über wiki zitiere. Schlechter Stil, aber ich gehe einfach frech davon aus, dass das auch im Original so steht.

    Ja, Negativsymptomatik. Aber warum steht dann im Anhang der DSM-IV-TR noch, dass die Symptome nicht besser durch eine Anxiety Disorder beschrieben werden sollen? Spielt Angst also doch eine Rolle bei der Sch. sim.? Das war meine Frage. DocCheck und meine wenige Fachliteratur dazu hatte ich schon im Vorfeld durchforstet und keine Erklärung dazu gefunden. Nicht vergessen: Ich bin ein dummer Schüler, leide selbst unter Angstzuständen beim Gedanken an meine Zukunft und klammere mich an jeden vermeintlichen Ast, weil ich bestmögliche Chancen bei meinen Bewerbungen haben möchte. Aber so wie es hier scheint, vergeige ich schon alles, wenn ich im Bewerbungsgespräch nur den Mund aufmache. ^^

    Wo liest du denn die 4 Punkte? 3 Punkte ist korrekt. Ich bekam 2. Dein gesamtes Posting mit dem wiederholt falschen Zitieren bzw. Bezug, zielt doch einzig darauf ab, mich hier bloßzustellen? Gut, will ich mal nicht so zimperlich sein. Teile ja selbst genug aus. ;)

    Ok, also ist meine Formulierung entweder zu umgangssprachlich und/oder schlichtweg falsch.

    Was stimmt. Hätte nicht gedacht, dass es so schwierig wird. Wäre auch nicht nötig gewesen, komplett auf alle drei Fragen zu antworten. Vielleicht jeder eine Frage? ;) Ich kann hier nichts erwarten, ihr macht das ja alle in eurer Freizeit, habe aber jetzt durch dich schon sehr gute Anhaltspunkte.

    Verstehe ich nicht ganz.

    Ganz kurz noch:
    Und ich denke, dabei bleibt es. Ich bin zu sensibel für dieses Forum und kann nicht klein beigeben.

    Vielen Dank nochmal an alle. Und für alle Dazukommenden: Viel Spaß bei der Lektüre.
     
    #17 Southpaw, 17.04.2018
    Zuletzt bearbeitet: 17.04.2018
  18. Southpaw

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    Eines noch: Ich erkenne Martin's Argumentation mit der Fachliteratur an, sehe sie durch amezaliwa nun im richtigen Kontext und entschuldige mich für meine provozierende Antwort, so von wegen "Analogie". Hoffe, das kannst du, Martin, annehmen.
     
  19. Martin H.

    Martin H. Poweruser

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    Alles in Ordnung. :wink: Ich wollte auch nicht so grob rüberkommen und keineswegs irgendwas unterstellen.
     
  20. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    2, soweit ich das sehe. Nö.
     
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