Erfahrungen mit Bewerbungsunterlagen

Bina26

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Berlin
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exam. GuKP
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Intensivstation
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Pflegekraft
Hallo :)

Zum Thema Bewerbungen ist mir mittlerweile schon so einiges aufgefallen, und nicht alles find ich toll:
Dieses Jahr verlagen enorm viele Krankenpflegeschulen und Krankenhäuser frankierte Rückumschläge! Teilweise nicht nur einen frankierten B4 Umschlag, nein, auch noch einen in C6... Da frag ich mich ganz ehrlich "warum?"... Die Einrichtungen können das "Portogeld", wie ich es hier bezeichne, doch von den Steuer absetzten, und bekommen die dadurch entstandenen Kosten doch erstattet... Warum sollen also die Bewerber also noch frankierte Rückumschläge der Bewerbung beilegen?? Das summiert sich ratz fatz, und anstatt der benötigten 1,45€ pro Bewerbung ist man schnell bei 2x 1,45€ + 0,55€ für den C6 Umschlag...
Als Kontrast dazu bekommt man teilweise einen Brief von der Einrichtung, wo drin steht, dass man denen bitte die 1,45€ in Briefwertzeichen zusenden soll...
Wollte mal wissen, was ihr davon so haltet....

Habe heute eine Bewerbung zurückbekommen: Unterlagen waren soweit meine. (Hab schon bei einer Freundin gesehen, dass die Unterlagen von einer ganz anderen Person zurückbekommen hat!) Auf jeden Fall waren das meine Unterlagen, aber eine ganz andere Bewerbungsmappe... Das verstehe jetzt wer will... Da müssen die die Bewerbungen ja eigentlich alle herausgenommen haben, und dann die Mappen durcheinander gebracht haben... Denn eine dunkelblaue und eine weiße Mappe sehen ja schon anders aus :gruebel:

So, das war's erstmal von meiner Seite :) Ich freue mich schon auf die Diskussion mit euch!

Gruß,
Bina
 
Joa ist mir auch aufgefallen, meistens heißt es aber C4 Umschlag, wenn man seine Unterlagen zurückhaben möchte.
Da ich die eh nicht wieder verwerte brauch ich sie auch nicht zurück.
Allerdings wird eine Zu/Absage wohl in einem C4 Umschlag ankommen, kann ja keiner Ahnen, dass die ne kleinere Größe wollten... *hust*

zu den Bewerbungsmappen:
Ich denke schon, dass sie alle rausgenommen haben.
Die Bewerbungen werden sicherlich erstmal gesammelt und dann als Stapel weiterbearbeitet, da es wohl recht viele Bewerbungen gibt habe ich auch vollstes Verständnis dafür, dass sie nicht auchnoch die Mappen mit rumschleppen wollen...
Ich schick Bewerbungen immer ohne Mappe ab, hatte Folien überlegt, jedoch stand auf den Internetseiten einiger Kliniken, dass selbst die nicht erwünscht sind.
 
Ich habe vor x Jahren als ich einen Ausbildungsplatz gesucht habe mal eine Bewerbungen unfrei zurück bekommen! Fand ich reichlich unverschämt!
Jahre später haben die händeringend Pflegepersonal und Schüler gesucht, da hatten die komischerweise Geld für das Porto:eek1:.

Aber ich habe schon so Dinge gesehen, von Leuten, die sich in anderen Jobs beworben haben, da waren Kaffee und Fettflecken auf dem Papier, das Bewerbungsbild fehlte entweder, oder es war von einer anderen Person, einmal haben die Arbeitsproben verschlampt, da hat es meiner Freundin gereicht, die hat die verklagt und Recht bekommen.

Schade eigentlich, dass man sich nicht Online bewerben kann und die Unterlagen erst einreichen muß, wenn man sowieso da anfängt.
 
Es gibt erheblich Unterschiede zwischen den Schulen. Bei uns müssen die Bewerber beispielsweise keinen Rückumschlag beilegen oder Porto bezahlen. Den Bewerbern, die gleich eine Absage bekommen, schicken wir ihre Unterlagen mit samt ihrer Mappe zurück, die Unterlagen bleiben in der Mappe. Den Bewerbern, die wir einladen, geben wir ihre Mappe beim Vorstellungsgespräch mit nach Hause, die Unterlagen werden aus der Mappe genommen und abgeheftet, dazu legen wir einen Zettel mit dem Namen und in die Mappe auch einen, so dass wir sie einwandfrei zuordnen können.

In unserem Team haben wir das Thema Online-Bewerbungen diskutiert und kamen zu dem Schluss, dass wir zur Zeit noch keine Onlinbewerbungen wünschen. Wir befürchten dann vermehrt Bewerbungen von überregionalen Bewerbern, die ihre Bewerbungen in großen Mengen durch das Netz jagen. Als kleine Schule an einem kleinen Haus bilden wir nämlich nur Leute aus der Region aus und das wollen wir (so lange uns das möglich ist) beibehalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Bina: Du kannst das Porto ebenfalls von der Steuer absetzen. Ebenso alle anderen Kostenpunkte für die Bewerbungen, als da wären: Lichtbild, Kopien, Beglaubigungsgebühr, Mappen, Umschläge, polizeiliches Führungszeugnis, Fahrtkosten zum Bewerbungsgespräch.... und wenn Du für die Ausbildung umziehst, kommen diese Kosten auch noch dazu.

Von der Steuer absetzen bedeutet aber nicht, dass Du das Geld eins zu eins wieder bekommst - und der Schule geht es genauso.
 
Hallo Bina26!
Erkundige Dich vielleicht mal bei der für Dich zuständigen Arbeitsagentur. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es sein, dass Du Bewerbungskosten zurückerstattet bekommst. Normalerweise pauschal 5 Euro pro Bewerbung.
 
Hallo Bina26!
Erkundige Dich vielleicht mal bei der für Dich zuständigen Arbeitsagentur. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es sein, dass Du Bewerbungskosten zurückerstattet bekommst. Normalerweise pauschal 5 Euro pro Bewerbung.


Da würde ich sogar noch Gewinn machen :O
 
Schade eigentlich, dass man sich nicht Online bewerben kann und die Unterlagen erst einreichen muß, wenn man sowieso da anfängt.

Ich habe mich zu 90% online beworben...und selbst diese online geschickten Bewerbungsunterlagen bekam ich in mit 1,45 € frankierten Umschlägen zurück, ohne dass ich sie angefordert hätte, geschweige denn Umschläge mit Porto vorher geschickt hätte...verrückt, oder?!
 
bei uns werden Bewerbungsunterlagen an zentraler Stelle eingescannt und dann den entspr. PDL's gesendet... erst wenn es zur Einstellung kommt erhalten sie die Originale..
So kann bestimmt schon mal die blaue mit der roten Mappe verwechselt werden, oder?
Insgesamt geht der Trend wieder dahin, auf aufwändige Mappen, Folien etc. zu verzichten; wichtig ist eher dass die Unterlagen vollständig sind (...das ist sehr oft ein Problem...)

mit Grüßen
outsch :motzen:
 
Hallo Bina26!
Erkundige Dich vielleicht mal bei der für Dich zuständigen Arbeitsagentur. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es sein, dass Du Bewerbungskosten zurückerstattet bekommst. Normalerweise pauschal 5 Euro pro Bewerbung.

Auch den Beitrag von Claudia möchte ich an dieser Stelle aufgreifen.:)

Ich weiß, dass ich das nicht 1:1 von den Steuern wieder bekomme, aber es ist schon interessant, dass man bei einigen Schulen für jeden "Quatsch" einen Brief bekommt und von anderen gerade mal einen wo halt drinsteht, dass man denen das Porto zusenden solle...

Ich hatte mit dem AA gesprochen, und man bekommt diese 5,-€ pro Bewerbung nur, wenn man quasi von "Hart4" lebt, oder sogar auf "Hart4" lebt...
Ich weiß, dass ich die Kosten im Nachhinein von den Steuern absetzten kann, was meines Wissens aber auch erst geht, wenn ich Lohnsteuer zahlen muss. Je nachdem wo ich anfange ist das z.B. nicht der Fall. Aber das wird sich zeigen...^^

Zum Thema Onlinebewerbung: Ich habe mich auch bei einigen Schulen online beworben, doch es war nicht die Masse. Viele haben ausdrücklich eine schriftliche Bewerbung gefordert. Die eine Schule wollte trotz Onlinebewerbung einen B4 und einen C6 Umschlag haben. Verstehe das, wer will....

Lieben Gruß und vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Bina
 
Schickt ihr die Bewerbungen nicht auf Email?

Oder ist das Not Done hier in Deutschland??
Es ist eher noch unüblich sich in der Pflege per Email zu bewerben. Wenn überhaupt sind es eher große Institutionen bei denen es möglich ist.
Wenn Du Dir die Stellenangebote auf den entsprechenden HP ansiehst wirst Du feststellen, dass nur wenige ausdrücklich darauf hinweisen, dass sie Bewerbungen per EMail entgegen nehmen. Bei denen es nicht steht würde ich davon abraten.
Was ich witzig und sogar effektiv fand war mal die Initiativbewerbung einer ehemaligen Kollegin. Sie erstellte einen Flyer auf einem Din A4 Blatt mit Bild und den wichtigsten Infos zu ihr, den sie an die Einrichtungen schickte und das Echo daraufhin fand ich enorm. Die Kliniken, die sie einluden oder Interesse an ihr hatten schrieben zurück, und erhielten daraufhin die vollständigen Bewerbungsunterlagen. So gab sie nicht allzuviel für Porto und Kopien aus.
 
Ich wollte jetzt auch fragen ob ihr Bewerbungen denn nicht per Email aussendet?! Aber da ist mir jemand zuvorgekommen. Ich bin das Bewerbungsschreiben nur per Email gewohnt, aber wenn das hier nicht so gut ankommt dann muss ich auch das zuhause weiter geben. Das mit den Flyern ist wirklich eine gute Idee, aber ich glaube wenn das viele machen würden dann wären die auch genervt. Also wir werden das eher Klassisch machen. Danke für den Hinweis.
 
Zu meinem nächsten Vorstellungsgespräch soll ich einen handgeschriebenen Lebenslauf mitbringen^^ Ist aber auch bisher die einzige Einrichtung, die dies einfordert. Auf der anderen Seite bieten Sie mir an, dass ich meine Zeugnisse im Original zum Gespräch mitbringe, und dass sie die vor Ort kopieren, sodass ich mir die Beglaubigungsgebühren sparen kann^^ Auch nicht schlecht:) Dann schreib ich auch gerne meinen Lebenslauf von Hand:) Ist ja nicht so, dass ich eine schreckliche Handschrift habe^^
 
Um die Schönschrift geht's beim handgeschriebenen Lebenslauf auch nicht, es sei denn, Du bewirbst Dich als Kalligraph. Aufgrund deiner Handschrift erstellt ein Graphologe ein Gutachten. Ist selten, aber nicht ungewöhnlich.

Handschriftlicher Lebenslauf
 
Um die Schönschrift geht's beim handgeschriebenen Lebenslauf auch nicht, es sei denn, Du bewirbst Dich als Kalligraph. Aufgrund deiner Handschrift erstellt ein Graphologe ein Gutachten. Ist selten, aber nicht ungewöhnlich.

Handschriftlicher Lebenslauf

Selbstverständlich kann ein Graphologe ein Gutachten erstellen, aber das verursacht Kosten. Daher denke ich, dass nur ein kleiner Teil der Betriebe, die einen handschriftlichen Lebenslauf haben möchten, entsprechende Gutachten erstellen lassen. An unserer Schule wird bei den Bewerbungsunterlagen auch ein Handschriftlicher Lebenslauf gefordert, allerdings bestehen wir nicht darauf und wir lassen keinen Graphologen darauf schauen.
Das manche Arbeitgeber den Lebenslauf handgeschrieben haben möchten kann auch etwas mit dem Festhalten an Traditionen zu tun. Vor 20 Jahren war es absolut üblich, den Lebenslauf handgeschrieben einzureichen. Erst mit der Verbreitung der Computer ist man allmälich davon abgekommen.
 
Ganz schön knappe Gespräche....

... habe heute eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen. Hatte dieses Klinikum schon längst vergessen.

Der Termin ist am 28.06.2011, und der Ausbildungsbeginn ist am 01.09.2011!! Ich finde das ist reichlich knapp und bei mir äußerte sich der Verdacht, dass die dann vermutlich nur noch "den Rest" bekommen, was nicht abwertend klingen sein soll. Doch ich verstehe nicht, dass so ein großes Klinikum scheinbar nicht darauf bedacht ist, die "Besten" zu bekommen. Denn mal ehrlich, wer jetzt schon eine super Stelle hat, der geht doch da erst gar nicht mehr hin, oder seh ich das verkehrt?? Schließlich wollen doch gerade große Unikliniken einen super Ruf haben, oder?

Das dort die Betreuung der Azubis nicht so dolle sein soll, davon mal ganz abgesehen. Aber Mundpropaganda muss ja nicht stimmen:D
Wollte wissen, was ihr davon haltet:)
 
Muss nicht sein.

Selbst viiiiel knapper könnte es werden, wenn du auf der "Warteliste" stehst und jemand abgesprungen ist.
 
@ Bina
vielleicht haben sie schon zuviel von den "Besten" zugesagt, und diese hatte somit mehrere Zusagen, und sich für andere Schulen entschieden, oder noch einen Studienplatz bekommen.
Ehrlich gesagt, ich finde 3 Monate vor Ausbildungsbeginn nicht zu spät für ein Vorstellungstermin.
 
Es mag sein, dass ein Teil der Bewerber schon einen Ausbildungsplatz hat, wenn die Schule noch im Juni Vorstellungsgespräche für September führt. Aber gerade große Schule beginnen häufig zwei mal im Jahr mit einer Ausbildung und dann wird bis März erst mal der Aprilkurs besetzt. Danach werden die Bewerbungen für den Herbst gesichtet und die Bewerber eingeladen. Aber die werden sicher nicht nur die "Reste" nehmen.
 

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