Hallo zusammen.
Es ist soweit, ich sitze heulend zuhause. (Hab ich mit gerechnet, fühlt sich trotzdem Mies an)
Heute sagte ein Angehöriger zu mir ich müsste ja nicht so unfreundliche zu ihm sein.
Der Mann kam mit einer Überweisung für einen Niedergelassenen Gastroenterologen zu einer ÖGD für seinen Vater in der Hand, zu uns in die ZNA. Ich hatte ihn noch angesprochen ob ich ihm helfen kann und erklärte ihn darauf das dass eigentlich nichts für die Notaufnahme ist und die Überweisung für einen Ambulante Behandlung beim Niedergelassenen Facharzt wäre. Er sagte dann nur zu mir das er das wüsste, aber wegen der Arbeit keine Zeit dazu hätte. Auch da erklärt das auch das kein Grund für die Notaufnahme ist.
Nun ja ein Wort ergab das andere, bums hat es geknallt. Und ich muß zu geben ich hätte wirklich souveräner Reagieren können. Ich war wirklich unfreundlich. Ich konnte einfach nicht mehr. Dann hat mir der Typ in meinen Augen auch noch subtil gedroht. Er sagte das er auch Ärzte kenne und das er meinen Namen haben will. Unsere Spätdienste sind die Hölle. Ich konnte auch nicht nachgeben. Ich hätte nur kurz sagen müßen. "Sorry ich bin mega gestresst das geht nicht gegen sie". Ich habs nicht hinbekommen. Ich hab in der Situation den Chefarzt um Hilfe gebeten.
Ich fühl mich schrecklich.
- Ich bin überfordert
- ich kann nichts
- wie soll ich das lernen?
- Das konnte ich doch alles mal besser, wo ist mein Know How hin?
- Ich brauche Anlehnung und Führung
- Ohne Führer bin ich mein eigener Führer, das passt nicht jedem, ich Ecke an. Bzw. Ich hab das Gefühl anzuecken.
- was halten die anderen von mir?
- Was denkt der Chef, muß ich morgen schon wieder Stellung nehmen? Hätte ich das mit freundlicherem Verhalten vermeiden können?
- Bekomme ich ärger obwohl ich versuche irgendwie klar zu kommen?
- Verdammt wo ist meine Erziehung, Empathie, Mitgefühl und vor allem Diplomatie hin?
- ich kann nicht jeden Abend meinem Mann die Ohren voll heulen
- 1 Jahr mache ich voll, dann hab ich was im Lebenslauf
- Ich hab doch auch noch ein Privatleben
- Unter dem Stress hab ich keine Zeit für meine eigenen Sorgen
- Ich hab auch Angst um meine Gesundheit
- Ich kompensiere
- Ist das Normal?
- Versage ich?
- BIN ICH FÜR DEN JOB GEMACHT???
Ich bin erschrocken über mich. Ja ich hab ein feste Auftreten. Aber so unfreundlich und patzig war ich echt noch nie... Und das ist das was mich zum Weinen bringt.
Am liebsten würde ich jetzt heimlich meine Kündigung in den Briefkasten werfen und einfach verschwinden. Ich schäme mich richtig.
Die letzten male hab ich einfach "Morgen ist ein neuer Tag, da machst du es besser" gemacht.
Heute will mir das nicht gelingen.
Ich frag mich wirklich ob ich für den Job gemacht bin?
Und irgendwie hab ich das Bedürfnis mich bei dem Mann zu entschuldigen.
Wie ging's, geht es euch?
Es ist soweit, ich sitze heulend zuhause. (Hab ich mit gerechnet, fühlt sich trotzdem Mies an)
Heute sagte ein Angehöriger zu mir ich müsste ja nicht so unfreundliche zu ihm sein.
Der Mann kam mit einer Überweisung für einen Niedergelassenen Gastroenterologen zu einer ÖGD für seinen Vater in der Hand, zu uns in die ZNA. Ich hatte ihn noch angesprochen ob ich ihm helfen kann und erklärte ihn darauf das dass eigentlich nichts für die Notaufnahme ist und die Überweisung für einen Ambulante Behandlung beim Niedergelassenen Facharzt wäre. Er sagte dann nur zu mir das er das wüsste, aber wegen der Arbeit keine Zeit dazu hätte. Auch da erklärt das auch das kein Grund für die Notaufnahme ist.
Nun ja ein Wort ergab das andere, bums hat es geknallt. Und ich muß zu geben ich hätte wirklich souveräner Reagieren können. Ich war wirklich unfreundlich. Ich konnte einfach nicht mehr. Dann hat mir der Typ in meinen Augen auch noch subtil gedroht. Er sagte das er auch Ärzte kenne und das er meinen Namen haben will. Unsere Spätdienste sind die Hölle. Ich konnte auch nicht nachgeben. Ich hätte nur kurz sagen müßen. "Sorry ich bin mega gestresst das geht nicht gegen sie". Ich habs nicht hinbekommen. Ich hab in der Situation den Chefarzt um Hilfe gebeten.
Ich fühl mich schrecklich.
- Ich bin überfordert
- ich kann nichts
- wie soll ich das lernen?
- Das konnte ich doch alles mal besser, wo ist mein Know How hin?
- Ich brauche Anlehnung und Führung
- Ohne Führer bin ich mein eigener Führer, das passt nicht jedem, ich Ecke an. Bzw. Ich hab das Gefühl anzuecken.
- was halten die anderen von mir?
- Was denkt der Chef, muß ich morgen schon wieder Stellung nehmen? Hätte ich das mit freundlicherem Verhalten vermeiden können?
- Bekomme ich ärger obwohl ich versuche irgendwie klar zu kommen?
- Verdammt wo ist meine Erziehung, Empathie, Mitgefühl und vor allem Diplomatie hin?
- ich kann nicht jeden Abend meinem Mann die Ohren voll heulen
- 1 Jahr mache ich voll, dann hab ich was im Lebenslauf
- Ich hab doch auch noch ein Privatleben
- Unter dem Stress hab ich keine Zeit für meine eigenen Sorgen
- Ich hab auch Angst um meine Gesundheit
- Ich kompensiere
- Ist das Normal?
- Versage ich?
- BIN ICH FÜR DEN JOB GEMACHT???
Ich bin erschrocken über mich. Ja ich hab ein feste Auftreten. Aber so unfreundlich und patzig war ich echt noch nie... Und das ist das was mich zum Weinen bringt.
Am liebsten würde ich jetzt heimlich meine Kündigung in den Briefkasten werfen und einfach verschwinden. Ich schäme mich richtig.
Die letzten male hab ich einfach "Morgen ist ein neuer Tag, da machst du es besser" gemacht.
Heute will mir das nicht gelingen.
Ich frag mich wirklich ob ich für den Job gemacht bin?
Und irgendwie hab ich das Bedürfnis mich bei dem Mann zu entschuldigen.
Wie ging's, geht es euch?
Zuletzt bearbeitet:


Beschwerden (auch mal schriftlich) gab´s genug, so what...
Bei mir ging damals die Beschwerde schriftlich an den Chefarzt, Konsequenzen natürlich: Keine. 

