Aufgaben einer PDL

HerrPfleger84

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Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem, bzw. mehrere aber irgendwo muss man ja anfangen.

1. Ich suche einen Anwalt der sich tatsächlich mit dem aktuellen Pflegestärkungsgesetz auskennt, das bei uns in der Richtung einiges schief läuft.

2.
Es ist jetzt diese Woche wieder 2x vorgekommen, das entweder ich oder meine Kollegen schwimmen, weil sie es nicht mehr schaffen, wir rufen in dem Fall dann die PDL an und bitten um Hilfe und jedesmal erhalten wir die Antwort wir sollen selber auf den Stationen anrufen und um Hilfe bzw. Kollegen suchen.

Ich habe nun diesbezüglich einen Termin bei der MAV nächste Woche, erwäge aber auch rechtliche Schritte gegen die PDL und das Haus einzuleiten.


WIe seht ihr die Situation?

Zuletzt war es wieder so, wie haben Krankheitsausfall, meine Stellvertretung ruft bei der PDL an, und die sagt ihr, sie sei die Stellvertretung und sie solle sich um die Wochenendbesetzung kümmern.
Daraus resultierend, das erstens meine Stellvertretung geweint hat, und zweitens sie mindestens 1,5 h Zeit mit Kollegen anrufen und Dienstplan studieren war, wo Sie mir nicht helfen konnte, und daraus mal wieder resultierend das wir keine Pause hatten.

Es ist ist Punkt erreicht, nachdem ich schon etliche Male die Thematik angesprochen habe, das ich das ganze wie gesagt nun scheinbar etwas härter angehen muss und werde.
 
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renje

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WIe seht ihr die Situation?

Zuletzt war es wieder so, wie haben Krankheitsausfall, meine Stellvertretung ruft bei der PDL an, und die sagt ihr, sie sei die Stellvertretung und sie solle sich um die Wochenendbesetzung kümmern.
Daraus resultierend, das erstens meine Stellvertretung geweint hat, und zweitens sie mindestens 1,5 h Zeit mit Kollegen anrufen und Dienstplan studieren war, wo Sie mir nicht helfen konnte, und daraus mal wieder resultierend das wir keine Pause hatten.
Deine Stv. ruft an, du bist aber da - oder wie? Warum kümmerst du dich nicht selbst drum?
Deine Stv. hat geweint, frage mich was es da zu weinen gibt, und konnte dir nicht helfen?
Deine Stv. scheint überfordert deshalb
nochmal die Frage - warum macht das DEINE Stv. und nicht du selbst?
Und was hat das mit der Pause zu tun - es gibt immer einen Grund, warum ich keine Pause machen kann, bzw. keinen warum ich meine vorgeschriebene Pause nicht machen sollte, ausser ich habe gerade einen Notfall, ich meine einen echten Notfall.

Rechtliche Schritte gegen wen oder was? Also du willst für dich irgendwas Einklagen oder Strafanzeigen stellen - oder was?
Was willst du konkret härter angehen mit welchem Ziel?
 

alesig

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Dass die PDL ihrer Aufgabe des Ausfallmanagement nicht nachkommt kenne ich auch. Da wird dann ganz gerne mal ein Praktikant oder Unterkursschüler als Ersatz für eine GKP geschickt. Als ich alleine mit 35 Patienten im Spätdienst war,begleitet von einem Praktikanten, habe ich eine Gefährdungsanzeige geschrieben. Dann wurden die Ärzte,Funktionseinheiten,Notaufnahme und Pforte von mir informiert, dass ich alleine sei und ab sofort telefonisch nicht mehr erreichbar, dass die Transporte von den jeweiligen Funktionseinheiten selbst zu organisieren seien und ich keine Neuzugänge aufnehme. Den Ärzten habe ich erklärt sie dürften ihre Kurzinfusionen selber anhängen und sollten sie ihre Visite am Nachmittag machen, dann dürften sie auch alle Anordnungen selber ausarbeiten. Der Spätdienst war für mich sehr entspannt. Für meine Pause habe ich eine GKP von einer anderen Station hergebeten. Der Sturm der Entrüstung aller Beteiligten traf die PDL am nächsten Tag. Ich sollte dann zu einem Gespräch antreten, wo mir im Vorfeld schon deutlich gemacht wurde, dass ich wegen Arbeitsverweigerung eine Abmahnung erhalten würde. Ich habe das Gespräch verweigert, mit dem Hinweis der Gefährdungsanzeige ,dass mir keinerlei kompetente Hilfe geschickt wurde, dass ich meine pflegerischen Aufgaben zuverlässig erfüllt hätte und alles was nicht unmittelbar mit der Patientenversorgung zu tun hatte , eben wieder abgegeben habe. Es gab kein Gespräch, es gab keine Abmahnung, ich wurde nie wieder alleine gelassen. Solange wir trotz Personalmangel alle Aufgaben weiter erledigen wie immer , wird sich nie was ändern. Wer hört schon auf die jammernde Pflege. Sobald aber ein Chefarzt laut brüllend die PDL niedermacht, weil seine Assistenten so überlastet waren mit der Visite und den Infusionen hat das eine ganz andere Qualität. Wenn die Leitungen der Funktionseinheiten sich bitter bei der PDL beschweren weil sie den Patiententransport übernehmen mussten, das kostet die PDL Zeit und Nerven.Wenn Akten nicht abgeheftet werden, können sie nicht an das Controling, dann gibt es kein Geld, das gefällt dann der Geschäftsleitung gar nicht. Mein Rat, setzt euch zusammen, schreibt auf, was ihr an pflegefremden Tätigkeiten weglassen könnt wenn ihr eine Gefährdungsanzeige geschrieben habt und wen ihr dann informieren müsst. Wenn ihr zusammenhaltet könnte es funktionieren.Wenn du etwas zu bemämglen hast, mach dies immer schriftlich mit einer Info an den Betriebsrat, dann kann nachher keiner sagen er hätte von nichts gewußt.Sei dir auch sicher dass dein Beliebtheitsgrad rapide sinken wird. Ich habe das alles durch, verkehre bei wichtigem nur noch schriftlich und bin immer noch Einzelkämpfer.
alesig
 

renje

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Hallo Alesig stimme dir völlig zu, DIE PFLEGE muss auch mal Gesicht zeigen und nicht nur Jammern
aber
bitte, bitte mach ein paar Absätze es ist wahnsinnig schwer zum Lesen.
 

HerrPfleger84

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@renje

Deine Stv. ruft an, du bist aber da - oder wie? Warum kümmerst du dich nicht selbst drum?
ich war mit der stellvetretung zusammen im dienst, und es ist nunmal so wenn es dienstplantechnische probleme gibt , das die die pdl anruft. Ist ja logisch sie und die leitung alleine haben zugang auf das dienstplanprogramm.
ausserdem muss ich ja auch noch patienten versorgen. sollte das nicht an erster stelle stehen?

Deine Stv. hat geweint, frage mich was es da zu weinen gibt, und konnte dir nicht helfen?
empathie nicht deine stärke, was?! stationsvoll wir rufen an, bitten wiederhlt diese woche um hilfe und wir bekommen wiederholt so eine antwort.


Deine Stv. scheint überfordert deshalb
nochmal die Frage - warum macht das DEINE Stv. und nicht du selbst?
siehe antwort 1.

Rechtliche Schritte gegen wen oder was? Also du willst für dich irgendwas Einklagen oder Strafanzeigen stellen - oder was?
Was willst du konkret härter angehen mit welchem Ziel?
das sind die dinge die ich mit einen anwalt klären, will, daher die frage ob jemand einen empfhehlen kann.
 

HerrPfleger84

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gefährdungsganzeigen wurden schon mehrere geschrieben. leider alle OHNE resonanz. Daher nun auch die Frage an euch.
 

renje

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@HerrPfleger84
he he ich glaube wir reden aber sowas von aneinander vorbei, deutsche Sprache, schwere Sprache und wie missverständlich manches verstanden werden könnte, wenn man sich nicht ganz detailliert ausdrückt, wird mir hier wieder sowas von klar.

Mit "meine Stellvertretung" meinst du nicht deine eigene, sondern die der Station. Du bist also nicht der Chef und sie somit nicht DEINE Stellvertretung - hab ich das jetzt richtig Verstanden?
Wenn sie nämlich deine Stellvertretung wäre dann bist du logischerweise der Chef und deshalb habe ich mich gefragt, warum du dich da nicht selber drum kümmerst.

empathie nicht deine stärke, was?!
Das wird leider so oft verwechselt.
Das hat mit nichts mit Empathie sondern mit Führungskompetenz zu tun, wenn eine Leitung aufgefordert wird zu Leiten, wofür sie bezahlt wird und dieses dann zu Tränenausbrüchen führt.
Leiten heißt sowohl, jawohl sehe ich als MEIN Job,
genauso aber auch im umgekehrten Fall
das ist NICHT mein Job und das der PDL klar machen.
Warum das zu Tränen führt kann ich nicht nachvollziehen.
Da scheint mir noch ganz was anderes im Argen zu liegen?

Wenn ich nun die Teampositionen richtig verstanden habe gibt es wohl eine Stationsleitung.
Was macht diese eigentlich, wenn es schon so schlimm ist, dass du an Rechtsanwalt und rechtliche Maßnahmen denkst?

das sind die dinge die ich mit einen anwalt klären, will, daher die frage ob jemand einen empfehlen kann.
Aber ne Idee in welche Richtung solltest du doch haben?

Ich frage deshalb so hartnäckig nach ob du einen Rechtsanwalt brauchst der sich im Pflegestärkungsgesetz auskennt oder eher im Arbeitsrecht?
Deshalb - was willst du rechtlich angehen?

Schwer zu empfehlen da wir deinen Hintergrund nicht kennen.
Bist du Rechtsschutzversichert, dann wird dir deine Versicherung einen empfehlen können, mit dem diese öfters zusammenarbeitet.
Bist du in der Gewerkschaft, musst du sowieso den von der Gewerkschaft nehmen.

Außerdem müsstest du schon deinen Wohnort hier angeben, aber das würde ich mir Überlegen.
Oder bist du bereit durch ganz Bayern zu fahren?

Habe es aber immer so erlebt, hab auch schon mehrere Prozesse geführt, dass beim Erstgespräch detailliert Wissen wollten was ich eigentlich konkret will und wie weit ich bereit bin zu Gehen.

Solltest du NICHT versichert sein, wie viel von deinem Geld bist du bereit dafür auszugeben?
 

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bist du im DBfK oder Gewerkschaft? Die Gewerkschaft hat Anwälte, der Berufsverband hat wohl auch Anwälte und die wären dann auch Berufsbezogen.
Die Frage zum weinen hat nix mit mangelnder Empathie zu tun.
Deine stellvertretende Leitung darf durchaus weinen, aber im stillen Kämmerlein. Vor PDL ist es absolut unprofessionell und eher sehr hinderlich.
Es geht um Selbstbewusstsein und Argumente, Argumente, Argumente! Dies sollte eine Leitungsfunktion ausübende Fachkraft haben, sonst ist sie für den Job nicht geeignet. Allerdings werden genau diese nicht Geeigneten in diese Positionen geholt - ist für die hohe Leitung sehr von Vorteil.

@renje war schneller
 
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HerrPfleger84

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@renje

ja tut mir leid, da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt, und über die weinende kollegin will ich mich nicht mehr unterhalten, ich rede nicht über dritte die nicht dabei sind. Das war nur als fakt um zu illusionieren, wie extrem es bei uns im moment ist. Ausserdem ist es sehr wohl möglich keine pause zu machen, wenn du weisst, machst du eine pause hast du anstatt 5 klingeln 15 - 20 am läuten.

genau ich bin keine leitung, hatte aber auch an besagten tag mit der kollegin dienst die halt stellvertetung ist. der stationsleiter ist in urlaub zurzeit.,

ich habe eine rechtsschutz und werde davon auch gebrauch machen, erstmal aufgrund des faktes das trotz mehrfachen hinweis durch uns das patienten aufgrund der personalsituation nicht richtig versorgt oder gefährdet sind und nichts passiert, und dann sollen wir noch zu allem überfluss personal suchen?????

und zudem geht es mir um das neue stärkungsgesetz was meiner meinung nach nicht eingehalten wird und von daher brauche ich beratung von jemanden auf dem ich mich verlassen kann.
 

HerrPfleger84

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mir geht es explizit um die frage, kann die pdl verlangen, das wir uns um den dienstplan kümmern, obwohl die hütte an patienten-bedürfnissen brennt und damit A. ich keine pause habe und B. patienten nicht die aufmerksamkeit bekommen weil leitung nach personal suchen muss.
 

FLORA.BLEIBT

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Die Diskussion haben wir auch immer wieder, insbesondere am Wochenende. Ich machs einfach nicht und fertig.. Wer frei hat, der hat frei, das ist der erste Grund, ich belästige meine Kollegen nicht wenn diese sich in Ihrem wohlverdienten Frei befinden. Ich melde den Ausfall meinem Chef (der es nicht für nötig hält sich drum zu kümmern), damit ist das Thema für mich erledigt. Danach erfolgt ne Info an den OP-Koordinator dass von unserer Seite aus 1 Saal bzw. 1 Baustelle weniger läuft und fertig. Die kotzen zwar ab, dass interessiert mich aber nicht die Bohne..
 

-Claudia-

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Ich melde den Ausfall meinem Chef (der es nicht für nötig hält sich drum zu kümmern), damit ist das Thema für mich erledigt. Danach erfolgt ne Info an den OP-Koordinator dass von unserer Seite aus 1 Saal bzw. 1 Baustelle weniger läuft und fertig.
Das geht aber nicht auf Station, wo die Arbeit bereits vor Ort auf uns wartet. Bei bekanntem mittelfristigen Personalmangel schon, aber nicht bei einem plötzlichen Ausfall.
 

FLORA.BLEIBT

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Geht auf Station genauso, klare Kommunikation dass nur noch das nötigste läuft.
 

-Claudia-

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Ja klar, in solchen Fällen muss etliches unter den Tisch fallen - beschreibt alesig ja schön - aber ich kann nicht von einer Schicht auf die nächste plötzlich Betten sperren.
 

HerrPfleger84

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ich melde sowas auch dem chef, konkret war es der fall habe angerufen, gesagt das ich schwimme, und er sagt er hätte keinen ich sollte mal durch das haus telefonieren.

so was machst du jetzt? entweder du sparst dir die telefonierei und weisst weiterhin wohin mit der vielen arbeit, oder eben du rufst an und die pdl hat mal wieder nichts gemacht.

Na klar habe ich für solche dienste Überlastungen geschrieben, aber sehen wir es mal so, wenn der OP mich anruft und mir sagt bring XY , kann ich auch nicht sagen, nee, geht nicht , schaut mal selber wie ihr es macht.

genau es ist eine Aufgabe.

Und in diesem konkreten falle der mich betraf waren patienten aufgrund der mangelbesetzung akut gefährdet, also muss ich doch sowas schon rein juristisch mindestens der mav melden, besser wäre anwalt.

Was sagt ihr? Übertreibe ich? Geht ihr es anders an?
 

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Bei uns geht die Gefährdungsanzeige an die Pflegedirektion, den Geschäftsführer und den Betriebsrat.
Allerdings arbeite ich glücklicherweise in einem Betrieb, in dem der Betriebsrat, in Anwesenheit der Geschäftsführung und PD, die juristische Notwendigkeit/Pflicht der Gefährdungsanzeige, erläuterte - im Rahmen einer Betriebsversammlung.
 

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Warum soll das nich gehen??
Sind doch elektiv-OPs. Letztendlich will der Chirurg operieren, dann kann er auch schauen wie der Patient in OP kommt. Wenn du sagst ist nicht, dann ist nicht.
 
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ludmilla

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Na klar habe ich für solche dienste Überlastungen geschrieben, aber sehen wir es mal so, wenn der OP mich anruft und mir sagt bring XY , kann ich auch nicht sagen, nee, geht nicht , schaut mal selber wie ihr es macht.
Wenn du Patienten gefährdest, weil sie während deiner Abwesenheit (wenn du einen Patienten zum OP fährst) nicht ausreichend versorgt sind, müsstest du das meines Erachtens sogar ablehnen!
 

FLORA.BLEIBT

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Kommt selten vor, aber da muss ich Ludmilla zustimmen..
 

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Die PDL kann dir den Auftrag Kollegen anzurufen etc. weitergeben. Wenn du dem nicht nachkommst wäre das Arbeitsverweigerung.

Grundsätzlich ist die Personalbeschaffung eine Aufgabe der Leitung. AAAAber diese Aufgabe kann delegiert werden. Und wie es mit der Delegation ist, das kann auch begründet abgelehnt werden. Und was ist ein besserer Grund zu Ablehnung als Patientengefährdung?
 

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