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Guten Abend liebe Community,
Vielleicht hat jemand da schon Erfahrungen gesammelt und/oder hat einen Rat.
Ich versuche mich ganz kurz zu fassen:
Ich arbeite auf einer gerontopsychiatrischen Station.
Weil ein Kollege mitgedacht hat, wissen wir nun dass ein Patient einen PSA von über 40 hat, ab 4 sollte ja eigentlich definitiv eine Abklärung erfolgen.
Der Patient hatte schon mal ein Blasen-CA.
Unsere Oberärztin sagt nun einfach das wäre nicht unsere Baustelle und Ende. Kein Vermerk in der Doku. Es wird keine Information der Familie erfolgen und die Oberärztin erlaubt unserer Stationsärztin nicht ein Konsil auszustellen.
Ja der Mann ist über 80 - aber es kann doch nicht sein, dass einfach nichts gemacht wird.
Für mich ist das gefühlt schon unterlassene Hilfeleistung und grob fahrlässig.
Wir diskutieren ständig diesbezüglich, aber da unsere Oberärztin komplett dagegen geht, sagt auch unsere Stationsärztin, dass sie nichts machen kann, obwohl sie gerne würde.
Ich verstehe es einfach nicht.
Ich persönlich kann damit ganz schlecht umgehen.
Was kann ich machen?
Es würde ganz klar gemacht dass die OÄ da das sagen hat, aber ich habe doch auch eine Verantwortung und ich weiß, dass der Wert erhöht ist und der Pat. keine Hilfe erhält.
Hat einer von euch so etwas schon mal erlebt? Oder gar eine Idee, was ich machen kann?
LG
Vielleicht hat jemand da schon Erfahrungen gesammelt und/oder hat einen Rat.
Ich versuche mich ganz kurz zu fassen:
Ich arbeite auf einer gerontopsychiatrischen Station.
Weil ein Kollege mitgedacht hat, wissen wir nun dass ein Patient einen PSA von über 40 hat, ab 4 sollte ja eigentlich definitiv eine Abklärung erfolgen.
Der Patient hatte schon mal ein Blasen-CA.
Unsere Oberärztin sagt nun einfach das wäre nicht unsere Baustelle und Ende. Kein Vermerk in der Doku. Es wird keine Information der Familie erfolgen und die Oberärztin erlaubt unserer Stationsärztin nicht ein Konsil auszustellen.
Ja der Mann ist über 80 - aber es kann doch nicht sein, dass einfach nichts gemacht wird.
Für mich ist das gefühlt schon unterlassene Hilfeleistung und grob fahrlässig.
Wir diskutieren ständig diesbezüglich, aber da unsere Oberärztin komplett dagegen geht, sagt auch unsere Stationsärztin, dass sie nichts machen kann, obwohl sie gerne würde.
Ich verstehe es einfach nicht.
Ich persönlich kann damit ganz schlecht umgehen.
Was kann ich machen?
Es würde ganz klar gemacht dass die OÄ da das sagen hat, aber ich habe doch auch eine Verantwortung und ich weiß, dass der Wert erhöht ist und der Pat. keine Hilfe erhält.
Hat einer von euch so etwas schon mal erlebt? Oder gar eine Idee, was ich machen kann?
LG