- Registriert
- 20.10.2004
- Beiträge
- 2.078
- Ort
- Bayern
- Beruf
- Gesundheits- und Krankenpflegerin
- Akt. Einsatzbereich
- Intensiv
- Funktion
- Praxisanleiterin
06.10.08 18.20 - 18.50 Uhr WDR - Wenn die Arbeit krank macht
Wenn die Arbeit krank macht - Servicezeit :Gesundheit - WDR Fernsehen
Seit den 90er-Jahren hat sich die Arbeitswelt rasant verändert. Inzwischen sind die gesundheitlichen Folgen dieser Entwicklung nicht mehr zu übersehen. Durch neue Kommunikationstechniken wie Handy und Internet sind wir überall und jederzeit erreichbar. Die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit verschwimmen. Arbeitsverdichtung und Konkurrenzdruck haben enorm zugenommen. Und das bei ständiger Angst um den Arbeitsplatz.
Nicht jeder kann diesen Druck auf Dauer aushalten. Immer öfter sind psychische Störungen der Grund für Krankschreibungen oder Frühverrentungen. Als krankmachende Faktoren werden zunehmend auch chronische Unterforderung und mangelnde Anerkennung diagnostiziert. Die gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz beschränken sich heute nicht mehr auf Gefahrenstoffe oder zu hohe körperliche Belastungen. Dauerstress ist inzwischen eine der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit.
Mittlerweile versuchen vor allem große Firmen, die Folgen dieser Entwicklung abzufangen. Sie bieten zum Beispiel im Rahmen ihrer betrieblichen Gesundheitsversorgung Entspannungskurse oder Zeitmanagement-Seminare an.
Viele Ärzte und Psychologen bezweifeln allerdings, dass das den Betroffenen auf Dauer hilft. Sie fordern ein grundsätzliches Umdenken, eine Entschleunigung unseres gesamten Lebens, damit nicht noch mehr Menschen körperlich und seelisch beschädigt werden.
Wenn die Arbeit krank macht - Servicezeit :Gesundheit - WDR Fernsehen
Seit den 90er-Jahren hat sich die Arbeitswelt rasant verändert. Inzwischen sind die gesundheitlichen Folgen dieser Entwicklung nicht mehr zu übersehen. Durch neue Kommunikationstechniken wie Handy und Internet sind wir überall und jederzeit erreichbar. Die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit verschwimmen. Arbeitsverdichtung und Konkurrenzdruck haben enorm zugenommen. Und das bei ständiger Angst um den Arbeitsplatz.
Nicht jeder kann diesen Druck auf Dauer aushalten. Immer öfter sind psychische Störungen der Grund für Krankschreibungen oder Frühverrentungen. Als krankmachende Faktoren werden zunehmend auch chronische Unterforderung und mangelnde Anerkennung diagnostiziert. Die gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz beschränken sich heute nicht mehr auf Gefahrenstoffe oder zu hohe körperliche Belastungen. Dauerstress ist inzwischen eine der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit.
Mittlerweile versuchen vor allem große Firmen, die Folgen dieser Entwicklung abzufangen. Sie bieten zum Beispiel im Rahmen ihrer betrieblichen Gesundheitsversorgung Entspannungskurse oder Zeitmanagement-Seminare an.
Viele Ärzte und Psychologen bezweifeln allerdings, dass das den Betroffenen auf Dauer hilft. Sie fordern ein grundsätzliches Umdenken, eine Entschleunigung unseres gesamten Lebens, damit nicht noch mehr Menschen körperlich und seelisch beschädigt werden.