Wo habt ihr Euer Examen zur/ zum Gesundheits- und Krankenpfleger/in gemacht? - Prüfungsangst

Muggel du bist köstlich!!! :D

Wie soll ich denn das verstehen? Mag' sein, dass ich mit meinen Ansichten anstoße und gerade Auszubildende sich aufregen! Stört mich aber nicht! Ich bin nicht Praxisanleiter geworden, um es den Auszubildenden "nett" zu machen, sondern um Wissen zu vermitteln und zu überprüfen! Kampf der Kuschelpädagogik!
 
Ich habe mein Examen 2002 in Berlin gemacht am Rudolf-Virchow-Klinikum und wir durften damals auch Wünsche äußern wo wir gerne Prüfung machen würden.Ich hab damals meine Wunschstation bekommen,andere hatten nicht soviel Glück und mussten das nehmen wofür sie eingeteilt wurden.Allerdings hat jeder von uns auf einer Station seine Prüfung abgelegt wo er während der Ausbildung auch schonmal einen Einsatz hatte.
Ich hab mir damals die Station ausgesucht wo ich mich während der Ausbildung mit am Wohlsten gefühlt habe.
 
Bei meinem Examen wurden auch die Stationen festgelegt.

Allerdings konnte man sich 2 Stationen wünschen und hat dann auch meist eine der beiden bekommen.

Bei 4en von uns ging es allerdings nicht auf den Wunschstationen, somit haben sie uns dann 4 Stationen angeboten und wir sollten uns einigen , wer wo Examen macht.

Habe also auf der geschlossenen Akutaufnahmestation in der Psychiatrie Examen gemacht.

Im Nachhinein gesehen , wars alles n Klacks.. Angst hatte ich aber trotzdem.
;)
 
Wer sich wohlfühlen will, sollte seine Zeit im Spa verbringen! Eine staatliche Prüfung ist wohl kaum der richtige Ort, um nach "Wellness" für die zarte Seele zu verlangen! Finde ich übrigens genauso ..., wie das Proben der praktischen Prüfung!

Kann es sein das du den Beitrag worauf sich dieses Post bezieht nicht richtig gelesen hast?
Es ging hier wohl kaum um Wellness für die zarte Seele, sondern darum das ein Examen nun mal eine Ausnahmesituation darstellt und man - wenn es möglich ist - andere Faktoren die Angst und Unsicherheit auslösen, ausschließt. Es gibt auch Schüler die unter starker Prüfungsangst leiden (bei mir war das damals so) und wenn man die dann noch auf eine Station schickt, wo sie mit dem Team nicht gut können oder von der sie das Gefühl habe, dass ihnen das Fachgebiet nicht liegt, dann macht man es noch schlimmer.
Ich finde es überhaupt nicht verwerflich die Schüler wählen zu lassen wo sie Examen machen möchten. Zumal viele sogar dann das Fachgebiet wählen, wo sie vllt bereits für nach dem Examen eine Arbeitsstelle haben.
Es geht doch nicht darum den Schülern die "Ich Mentor du Schüler" Nummer, wie du sie hier gerade abziehst, einzuhämmern, sondern einfach darum sie in dieser angespannten Situation zu unterstützen, ihnen Sicherheit zu vermitteln.
Ich war selbst zwei Jahre lang Mentor und auch wenn ich keine Kuschelpädagogik praktiziert habe (wobei dieses Wort an sich schon deine Einstellung recht deutlich macht), so habe ich meine Schüler stets mit Respekt und nach dem Motto: "Was du selbst nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu" ausgebildet.

Und wenn ich lese was du hier so von dir gibst, dann danke ich dem lieben Gott auf Knien, dass ich als Schülerin Mentoren hatte, die uns ausbilden und nicht formen wollten und an die ich mich auch mal wenden konnte, wenn ich auf der ein oder anderen Station Probleme hatte.

Und um dich nochmal zu zitieren: Das Leben ist kein Ponyhof- Ist schon klar, aber ein Krankenhaus ist auch keine Militärkaserne.
 
Wie soll ich denn das verstehen? Mag' sein, dass ich mit meinen Ansichten anstoße und gerade Auszubildende sich aufregen! Stört mich aber nicht! Ich bin nicht Praxisanleiter geworden, um es den Auszubildenden "nett" zu machen, sondern um Wissen zu vermitteln und zu überprüfen! Kampf der Kuschelpädagogik!

Ich bin komplett deiner Ansicht! Und ich finde es herrlich, dass du die Wahrheit ohne mit der Wimper zucken sagst. Das meinte ich mit köstlich. :D
 
Mag' sein, dass ich mit meinen Ansichten anstoße und gerade Auszubildende sich aufregen! Stört mich aber nicht! Ich bin nicht Praxisanleiter geworden, um es den Auszubildenden "nett" zu machen, sondern um Wissen zu vermitteln und zu überprüfen! Kampf der Kuschelpädagogik!
Back to the roots - mit der Peitsche im Rücken merken sich die Schüler auch viele mehr. Ich hoffe sie stehen jeden Morgen vor dir stramm.
Nur ein zitternder Schüler ist ein guter Schüler.
 
@ Narde 2003:
Deine Phantasie geht mit Dir durch!

So schlimm, wie mir "angedichtet" wird, ist es nicht!!! Bin jetzt seit 6 Jahre Praxisanleiter und hatte, bezüglich meiner Art und Weise im Umgang mit Auszubildenden, noch keinerlei Probleme. Ich drücke mich von vorn herein klar aus und pflege einen ergebnisorientierten-sachlichen, von Freundlichkeit und Respekt, aber auch von Bestimmtheit geprägten Umgang mit den Auszubildenden. Mir ist wichtig, dass sie etwas lernen, und das tun sie nachweislich (siehe u.a. Examensnoten!) Niemand hat sich über meine Arbeit als PA beschwert, weder Auszubildende noch Lehrer oder sonst irgend jemand. Die Stationsleitung und die PDL beurteilen meine Arbeit positiv. Also! Habe ich keinen Grund meinen Kurs zu verändern und die Schüler in Zukunft an die Hand bzw. auf den Arm zu nehmen!
 

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