Welche OP zur praktischen Prüfung?

Janinehwi

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hallo alle miteinander,

ich bin im dritten lehrjahr und in knapp einem halben jahr geht es los mit den prüfungen!
im juni müssen wir uns für eine operation entscheiden,in der wir uns praktisch prüfen lassen wollen!
ich schwanke zwischen einem sprunggelenk oder einer lapraskopischen galle!:gruebel:
könnt ihr mir weiterhelfen?was habt ihr für erfahrungen gemacht,was würdet ihr mir raten?
vlg janine
 
Hallo,

ich würde mich wahrscheinlich eher für die Galle entscheiden. Die OP läuft bei uns immer nach dem gleichen Muster ab. Klar kann auch mal was passieren, was nicht geplant ist, bei ner Galle aber doch eher seltener. Bei nem Sprunggelenk kommt es da schon öfter vor, dass wir dann intraoperativ andere Schrauben oder Platten nehmen. Anatomisch fällt mir die Gallenop z.B. auch leichter. Aber da liegen ja bei jedem die Vorlieben woanders. Überleg einfach mal was dir am meisten liegt oder du lieber machst.

liebe Grüße
 
Ich persönlich würde eher das Sprunggelenk wählen, da hier ja wirklich nur das Osteosytheseverfarne bzw. dessen umfang ändern kann. Wohingegen bei ner lap. Galle ja so ziemlich alles passieren kann, bis hin zum Umsteiger mit allem drum und dran, so ist es ner Kollegin von mir gegangen...
 
hallo,
ich kann dir nur von der gallenblasenoperation zur prüfung abraten.da können dir tausend sachen ranschnappen,die man sich und den patienten so schon nicht wünscht,aber gleich gar nicht zur prüfung.
das sprunggelenk finde ich so schlecht nicht.kommt halt immer bissl drauf an,wieviel erfahrung du in der trauma hast.
ich hab zur prüfung ne konventionelle leistenhernie instrumentiert und ne arthroskopie.war sehr angenehm.
wünsch dir viel erfolg und nen guten riecher für deine entscheidung.wird schon schiefgehen.:)
 
Wenn ich diese Auswahl hätte würde ich auch die Lap.Galle nehmen, kommt eben drauf an worin du fitter bist. Wobei ich sagen muss das bei unseren Abschlußprüfungen keine dieser OP`s ok gewesen wär. Sprunggelenk vielleicht, aber es sollte schon was "größeres" sein, ja ja ich weiß was bei ner Galle passieren kann. War aber so.

Grüße,
Citrus
 
danke für eure antworten...
wir dürfen uns aussuchen was wir machen möchten,ob bandscheibe,leistenhernie oder ne tep...je nachdem worin wir uns sicher fühle!
hatte heute zum ersten mal das vergnügen bei ner lap. galle umsteigen zu müssen *ätzend!
werd ich mir nochmal genaustens überlegen!
was habt ihr euch denn ausgesucht und wie ist es verlaufen?dürft ihr euch auch euer op-team selbst zusammenstellen(springer,operateur usw.)?
 
Also erstens find ich's ja mal super, dass ihr euch aussuchen dürft, was ihr für ne OP habt zur Prüfung... (Wir kriegen ja alles schöööön vorgegeben) und zweitens muss ich jetzt mal blöd fragen: Was heißt denn "umsteigen"? (Kenn mich noch nicht so gut aus im OP :gruebel:)
 
Ahso okay. Danke. Dachte es mir irgendwie schon :knockin:
 
Ich würde persönlich auch ne OP wählen die mir richtig gut liegt und die immer nach einem speziellem Standard operiert wird.
Bei uns z.b. Hüft-Tep. Die läuft eigentlich immer gleich ab,das kann man schon fast im Schlaf instrumentieren. :mrgreen:
Aber am besten eine zementfreie. Is gaaanz blöde wenn Pfanne oder Schaft drinn stecken,dann geröngt wird und festgestellt wird sitz doof oder beim reponieren springt der Kopf immer wieder aus der Pfanne. Und denn den Zement wieder rausprökeln is ne saublöde Sache. Nix für ne Prüfung.
Kreuzbandplastik is auch noch was feines wenn ihr das macht.

Auf jeden Fall. Viel Erfolg.Für welche OP du dich auch immer entscheidest.

LG OP-Mietze
 
Moin,

wenn man die Chance hat, sich eine OP auszusuchen, die man für die Prüfung instrumentieren möchte, dann sollte man ganz einfach nach dem eigenen Leistungsstand wählen.

Komplikation kann es bei allen Operationen geben, und wenn man soweit ist, eine Abschlußprüfung zu machen, dann sollte die auch bewältigen können.

Glück Auff !!!

Klaus
 
Hallo,

also ich würd die lap. Galle nehmen. aber denk immer dran, umstieg is möglich, komplikationen. Achte auch auf die Ärzte die das machen, sind die sprunggelenkstechniker besser als die gallen-rauspflücker?=)

bzw. mach einfach das was dir mehr liegt.=)

Als kleinen Motivationsschub, auch für alle anderen hier:

Meine Prüfungs-Op im Kurzdurchlauf.

Hatte am 19.05.09 Prüfung an der zentralklinik Bad Berka, Herzchirurgie. war in ner mta-o ausbildung. heißt med.-techn. assistent - operationsdienst, otas haben wir in thüringen nämlich nich.


Geplant war eine 5-fach-Bypass-Op. Geworden ist es eine dreifache, LIMA> Riva, Vene auf RCX und RCA. dauer so ungefähr 3 1/2 - 4 h.

In dem Kurs waren wir 13 leute(2006-2009). ich war der jahrgangsbeste zwecks praktischer prüfung, laut aussage meiner praxislehrerin.

Ich hab blut und wasser geschwitzt. es war die hölle. in den letzten drei monaten durfte ich 40 ops mit hlm machen, prüfung war da jeden tag.=)
alle beim selben arzt, angefangen von 2-fach bypass bis hin zu 5-fach.

Wenn du also, wie ich in der ausbildung solche komplexen ops machen darfst, bist du am ende dankbar. und zwar deswegen, weil ich jetzt wieder in der herzchirurgie arbeiten dar. in Fulda am klinikum. is zwar n harter einstieg heir aber geht schon.

Ich bleib noch lange bei den herzen und maschinen. glaub ich.



also hüft-tep is ja au anspruchsvoll, bzw lap zeug. hab ich übrigens noch nie gemacht. war wie gesagt ein jahr in der herzchirurgie. und den rest halt wirbelsäulenklinik bissel bauch auchschneiden usw.

such dir das schwierigste raus. is am ende das beste, denn du musst dir selbst dann beweisen dass du s kannst.!!

mfg fecher:hicks: auf diene prüfung anstoß;)
 
Moin,

zur praktischen Abschlußprüfung sollte amn sich eine OP aussuchen, die man gut beherrscht und auch mag.

Nicht alle haben das Glück, ihren Prüfungs-OP 50 mal oder öfter "trainieren" zu können.

Aber das ist auch nicht notwendig. Sprecht euch mit eurem Praxisanleiter ab. Der kann euch (hoffentlich) gut einschätzen und Ratschläge geben.

Tach auch

Klaus
 

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