Weiterbildung gerontopsychiatrische Fachkraft

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von Ovian, 04.08.2018.

  1. Ovian

    Ovian Junior-Mitglied

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    Hallo, ich beginne demnächst die Weiterbildung und wollte fragen ob man danach im Dienstplan als Fachkraft betitelt wird oder weiterhin als GukP... Also mir ist es egal aber ich weiss dass auf intensiv damals viele Fachpfleger als Titel hatten.

    Ist aber wohl nicht bei allen Weiterbildungen so.
     
  2. BellaSwan2012

    BellaSwan2012 Stammgast

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    Du wirst dann als Fachkraft eingestuft und damit höher eingruppiert.
    Wenn du allerdings die Chance hast statt geronto-psych die allgemein Psych Fachweiterbildung zu machen, dann würde ich die nehmen.
    Ich hab kürzlich mit dem Fachweiterbildungsleiter von der Ausbildungsstätte meiner Klinik gesprochen und er meinte, dass wenn man die Geronto -WB hat, bekommt man fast nur noch Geronto- Stellen, mit der allgemeine Psych WB hätte man viel bereit gefächerte und interessantere Optionen. Er hat mir quasi von der Geronto-Psych WB abgeraten.
     
  3. Martin H.

    Martin H. Poweruser

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    Hääää? Jede dreijährig ausgebildete Pflegekraft, egal ob Altenpfleger, GuK oder GuKK IST Fachkraft.
     
  4. Ovian

    Ovian Junior-Mitglied

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    Die allgemeine Psych. WB würde mich auch interessieren und wollte ich zuerst machen, allerdings bietet unser Heim nur die Gerontopsych. an.

    Ich arbeite seit ca. vier Jahren in einem Heim für Menschen mit Behinderung und habe dort sehr viele unterschiedliche Krankheitsbilder (BAS; Schizophrenie; Zwangsstörungen; Auto/ Fremdaggressives Verhalten usw.), kann ich mich mit der bereits gewonnen Erfahrung in einer Psychiatrie bewerben und dort die allg. psych. anfangen oder muss ich wieder erst einmal zwei Jahre Berufserfahrung im psychiatrischen Bereich sammeln bevor ich die WB antrete? Ich weiß nicht inwiefern meine Arbeit mit Menschen mit Behinderung als "Berufserfahrung" für die WB Voraussetzung gilt.

    Bei uns auf der Wohngruppe haben wir sehr viele gemischte Krankheitsbilder... Sucht (Alkoholmissbrauch - Intelligenzminderung), Kaufsucht und Waschzwänge, viele unsere Bewohner werden langsam "dement" vor allem die mit Trisonomie 21, aber wir haben auf der selben Gruppe gleichzeitig zwei Bewohner mit einer bipolaren affektiven Störung (manchmal fremdaggressiv, wenn was nicht nach seiner Nase läuft... z. B. behauptet er, er würde hier 20 Jahre leben und nicht 10 Jahre wie es in den Akten steht und wir müssen unbedingt seine Akten verbrennen... ) usw.

    Was meint ihr?

    @Martin:
    Als ich Schüler auf der Intensiv war, gab es einige Mitarbeiter die nicht als GUKP drin standen, sondern FK für Intensiv irgendwie eingetragen waren bzw. vermerkt waren... Im Prinzip ist es aber ja egal wie man drin steht :P Hat mich interessiert ob es für andere Weiterbildungen auch so ist, ob man dann ein "Fachkraft für ..." vermerk bekommt :D
     
    #4 Ovian, 09.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 09.08.2018
  5. Martin H.

    Martin H. Poweruser

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    Schau Dir vielleicht mal die Seite an:
    Psychiatrische Pflege/Gerontopsychiatrie
    Dort sind beide Weiterbildungen ganz gut gegenübergestellt.
    Die WB Psychiatrische Pflege dauert i. d. R. 2 Jahre, die WB gerontopsychiatrische Pflege wohl nur ein bis eineinhalb Jahre.
    Generell würde ich BellaSwan zustimmen, daß die Möglichkeiten mit der WB allg. Psych. Pflege besser sind (mehr Möglichkeiten). Ich persönlich kenne die WB gerontopsych. Pflege mehr aus dem Altenpflegebereich; es haben einige Pflegekräfte im stationären Altenpflegebereich diese WB, insbesondere wohl im Bereich von Demenzabteilungen.
    Ok, mag egal sein und ist sicher immer eine Frage des Zusammenhanges; ich kenne halt Pflegefachkraft in erster Linie als Gegensatz zur Pflegehilfskraft. Und so möchte ich mich auf keinen Fall betiteln lassen!
     
  6. Ovian

    Ovian Junior-Mitglied

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    Vielen Dank Martin für die schnelle Antwort.
    Die Seite werde ich mir gleich mal ansehen :-)

    Ja so war es nicht gemeint, im Grunde genommen habe ich mich durch meine blöde Aussage selbst als Hilfskraft betitelt und wollte ich nicht, da wir ja alle Fachkräfte sind :P Es kam nur falsch rüber bzw. ich habs sehr unglücklich formuliert im Ausgangspost.

    Ich bin am Überlegen ob ich nicht sogar wieder aus dem "Heim" in dem ich aktuell arbeite aussteige und evt. in der Psychiatrie anfange und dann versuche dort die Weiterbildung (allg. psych) zu bekommen.
    Ich weiß halt nicht ob es mir was bringt, was ich die letzten Jahre geleistet habe in der Behindertenpflege trotz psych. auffälliges Klientel und ob meine Arbeit noch als "zwei Jahres Berufserfahrung" gilt.. es heißt ja, man soll min. 2 Jahre im Fachgebiet gearbeitet haben
     
  7. Martin H.

    Martin H. Poweruser

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    Kein Problem! :wink: Das ist ja auch etwas verwirrend, man spricht ja auch z. B. von der Fachweiterbildung Anästhesie/Intensiv.
    Puh, schwierig... ich weiß halt auch nicht, ob Du, wenn Du jetzt in einer psych. Klinik anfangen würdest, gleich mit der Weiterbildung begonnen könntest; i. d. R. wohl eher nicht.
    Aber vielleicht können Leute, die aus dem Bereich stammen, hier Genaueres dazu sagen. :weissnix:
     
  8. BellaSwan2012

    BellaSwan2012 Stammgast

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    Vielleicht kannst mit der Ausbildungsstätte mit der dein "Heim" kooperiert Kontakt aufnehmen und dort fragen, ob du statt Geronto- die allg. psych Fachweiterbilung machen kannst.
    Natürlich könntest du auch eine neue Stelle in Psychiatrie suchen, aber dann wird es etwas dauern bis du deine FB machen kannst, jetzt nicht nur weil dir vielleicht die zwei Jahren Berufserfahrung fehlen, sondern auch, weil du erst mal neu wärst, da hättest du Probezeit, die Einarbeitungsphase, das generelle Kennenlernen des Hauses, die Abläufe etc. Außerdem startet die WB alle zwei Jahre, es wären vermutlich schon Kollegen auf der Warteliste etc.
     
  9. Ovian

    Ovian Junior-Mitglied

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    Danke für die Antwort :-)
    Tut mir leid, war die letzten Tage nicht mehr hier im Forum.

    Ich werde es vermutlich trotzdem bei der Gerontopsych. WB belassen falls sich die Möglichkeit ergibt.

    Da ich ja trotzdem Krankenpfleger bin kann ich mich bestimmt in einigen Jahren wenn mir die Arbeit nicht mehr gefällt trotzdem in einer psych. Klinik bewerben... ob die mich, sobald ich die Gerontopsych. WB habe, in die Akut oder Sucht etc. lassen ist natürlich fraglich... kann ja gut sein dass die dann meinen "Oh du hast Geronto WB du musst jetzt in die Gerontopsy." ...

    Das sind so meine einzigen Bedenken. Aber generell kann ja die Gerontopsych. WB ja nicht schaden, selbst im "normalen" Krankenhaus ist es doch auch nützlich und durch den demographischen Wandel (mehr ältere Menschen mit psych. Erkrankungen etc.) ist die WB ja nichts schlechtes..
     
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