Stationsleitung wird übergangen

Ingrid59

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Hallo,
ich arbeite als Stationsleitung mit 36 Stunden auf der Inneren. Meine Stellvertretung mit 15 Stunden, davon 5 zu Hause für den Dienstplan. Jetzt wurde mir heute in einem Gespräch mit der PDL und Abteilungsleitung mitgeteilt, dass an diesem System festgehalten werden soll. Auch in Zukunft sollen die planbaren Abläufe über die Stellvertretung laufen. Meine Frage ist, nach sieben Jahren den Posten bzw. die Funktion als Leitung aufgeben oder aussitzen bis es schief geht, was ich eigentlich nicht will, da wir Ihr den Rücken freihalten und wir Mitarbeiter die Arbeit haben, da Sie nur 10 Stunden vor Ort ist. Und, ist dieses rechtlich überhaupt möglich mit 15 Stunden als Stationsleitung bzw. stellvertretenden Stationsleitung?

Danke schon mal im vorraus
Mfg aus dem Ruhrpott
Ingrid
 
Also eigentlich erstellt die Leitung die Pläne und die stellvertretende Leitung übernimmt deine Aufgaben während deiner Abwesenheit (Urlaub, Krankheit). Frage an dich: Wenn nun mal etwas schief laufen sollte, wer hält dann den Kopf hin, du oder die PDL?
 
Geht es hier um Machtkampf?

Und, ist dieses rechtlich überhaupt möglich mit 15 Stunden als Stationsleitung bzw. stellvertretenden Stationsleitung?
Das sind Betriebinternas, da mischt sich kein Gesetzgeber ein.

Jetzt wurde mir heute in einem Gespräch mit der PDL und Abteilungsleitung mitgeteilt,...
Gabs da einen Anlass dazu nach 7 Jahren?
Warum wurde das überhaupt Thema?

nach sieben Jahren den Posten bzw. die Funktion als Leitung aufgeben oder aussitzen bis es schief geht, was ich eigentlich nicht will,
Weiß ich auch nicht, aber es wichtig, dass du dich für eine Seite entscheidest und nicht das rumeiern anfängst, dann hast du schon verloren.

Nachtrag:
@Robby:
wer hält dann den Kopf hin, du oder die PDL?
Das ist nicht die Frage, immer die PDL, die letztlich jeden Dienstplan genehmigt.
 
Ich finde es nicht unüblich, dass die Stellvertretung der Leitung den Rücken frei hält, für die eigentlichen Leitungsaufgaben.

Das Leiten einer Station ist doch mehr als Dienstplan schreiben, oder verstehe ich das jetzt falsch?

lg
Narde
 
Kenne ich auch so wie Narde:
Die Stellvertretung steckt die Kärtchen (präPC) und die Stationsleitung nickt ab. Routinearbeiten, die zudem noch zu Hause am PC zu machen sind, halten der Stationsleitung den Rücken frei für wirklich akute Aufgaben.

LG, Frieda
 
Vielen Dank für die schnelle Antwort, natürlich stimme ich Dir zu, den Kopf halte ich aber hin. Deswegen auch die Überlegung hinzuschmeißen.
 
Auch dem stimme ich zu, aber wenn planbare Sachen nicht mehr über mich laufen, sondern über eine 15 Stunden-Stellvertretung, dann stimmt doch etwas nicht. Auch falls ich nicht mehr Stationsleitung bin, würde es doch so nicht funktionieren, oder?
 
Nachvollziehbar!

Wenn die PDL nicht hinter der Stationsleitung steht, und ihr, für ihren Bereich, keine Entscheidungskompetenz einräumt, was soll's?
 
Auch dem stimme ich zu, aber wenn planbare Sachen nicht mehr über mich laufen, sondern über eine 15 Stunden-Stellvertretung, dann stimmt doch etwas nicht. Auch falls ich nicht mehr Stationsleitung bin, würde es doch so nicht funktionieren, oder?
Du hast es noch nicht ganz erklärt. Es scheint doch seit jeher so zu sein?
Ist das System doch neu? Bist du neu, ist sie neu?

Warum stört es jetzt, was genau fehlt dir?

Den "Kopf hältst du hin", falls du den Plan unterschreibst. Da sie ihn aber schreibt, wird sie ihn auch UNTERschreiben, oder?
 
Jetzt wurde mir heute in einem Gespräch mit der PDL und Abteilungsleitung mitgeteilt, dass an diesem System festgehalten werden soll. Auch in Zukunft sollen die planbaren Abläufe über die Stellvertretung laufen. Meine Frage ist, nach sieben Jahren den Posten bzw. die Funktion als Leitung aufgeben oder aussitzen bis es schief geht, was ich eigentlich nicht will, da wir Ihr den Rücken freihalten und wir Mitarbeiter die Arbeit haben, da Sie nur 10 Stunden vor Ort ist.

Von wem wurde das System denn in Frage gestellt ? Hast du dir das jetzt sieben Jahre angesehen und willst nun nicht mehr oder wie?
 
ich arbeite als Stationsleitung mit 36 Stunden auf der Inneren. Meine Stellvertretung mit 15 Stunden, davon 5 zu Hause für den Dienstplan. Jetzt wurde mir heute in einem Gespräch mit der PDL und Abteilungsleitung mitgeteilt, dass an diesem System festgehalten werden soll.
Verstehe ich es richtig, dass dieses System schon immer so war und man Dir nur mitgeteilt hat, dass daran festgehalten wird?
Dann verstehe ich nicht wieso Du dann jetzt die Stelle abgeben willst?
Was sollte Deiner Meinung nach schief gehen und ist geklärt, dass Du nur die Verantwortung für etwas übernehmen kannst, was Du auch selbst verursacht hast? Und wieso wird ihr der Rücken frei gehalten, sie braucht doch eh bloß 10 Stunden vor Ort zu sein.
Welche Aufgaben hast denn Du als Leitung?

Ich persönlich kenne es überhaupt nicht, dass aussschließlich die stellvertretende Leitung den Plan schreibt.
Bei uns macht den Plan der, der gerade Lust und Zeit hat und wichtige Dinge werden dabei beidseits abgesprochen, damit der jeweils andere auch weiß warum gerade so geplant wurde.
Prinzipiell präferiere ich auch ein Leitungsteam mit Leitung und Stellvertretung in dem alle Aufgaben aufgeteilt werden und jeder alles kann.
Von daher gibt es auch keine Probleme wer zur Verantwortung/Rechenschaft gezogen wird, da wir Entscheidungen gemeinsam vertreten.
 
Ich habe vergessen zu erwähnen das meine Stellvertretung erst seit 5 Monaten aus dem Mutterschutz zurück ist, deswegen auch die 15 Stunden- Woche. Es wurmt mich halt das die PDL mich einfach übergeht. Ich danke Euch aber schon mal für die vielen Antworten.
 
Übergeht? Ja womit denn? Wolltest du gefragt werden: "Soll es so bleiben wie es immer war, oder wollen wir was ändern" Wenn man etwas so lässt wie es schon immer war, kann man doch niemanden übergehen mit einer Entscheidung, denn man entscheidet ja eigentlich gar nichts, weil alles beim Alten bleibt.
 
Ich kenne sogar Stationen, in denen Praxisanleiter den Dienstplan schreiben (weil die sich dann darum kümmern, dass jeder Azubi eine feste Begleitperson hat).

Aufgabenteilung ist doch - sofern der Laden damit gut läuft - keine schlechte Sache. Hier hat man der jungen Mutter die Möglichkeit gegeben, einen Teil ihrer Aufgaben von zu Hause zu erledigen. Halte ich für familienfreundlich. Und Du als Leitung hast sicherlich noch andere Aufgaben, die sich wiederum nicht aus der Ferne lösen lassen.

Wo genau liegt das Problem? Wirklich darin, dass Deine Stellvertretung für den Dienstplan zuständig ist?
 

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