Recht auf Verwahrlosung... wo ist die Grenze?

Hallo Marty,
oh,Du Glückliche hast Urlaub...:klatschspring:.
Also wenn man es so interpretiert,wie Du es beschrieben hast,dann lieg ich tatsächlich meilenweit daneben...autsch :knockin:. Aber nun gut,man lernt ja bekanntlich nie aus und da ich mich so im Einzelnen noch nie damit beschäftigt hab,hab ich wieder was dazu gelernt.
Trotzdem,die Zitate im blauen Kasten kann man auch anders interpretieren,also sorry Angus,wenn ich nicht sonderlich "helle" gewirkt habe :engel:.
 
Danke Marty du hast es verstanden.

@ ZNA-Öse:
Bitte alles Lesen
Es handelt sich um eine DEFINITION von Problemverhalten!
Und diese DEFINITION stammt nicht von mir sondern ist aus einem Pflegekonzept. (siehe Quellenangeabe in klammer)

Definition Problemverhalten
Unter Problemverhalten verstehen wir ein Verhalten das für
· BewohnerIn,
· MitbewohnerInnen,
· Angehörige oder
· Betreuungspersonal problematisch ist.
Ob ein Verhalten von einer dieser Gruppen als problematisch eingestuft wird, hängt davon ab
· Wie die Situation ganz persönlich, also subjektiv wahrgenommen wird
· Welche Regeln oder Normen (ausgesprochene und unausgesprochene) das Umfeld für
Verhalten vorgibt.
(Quelle: Pflegekonzept zur RAI -Abklärungshilfe Verhalten)

@ Marty: Ich glaube du hast verstanden um was es geht.
 
Ich glaube letztendlich geht es darum, etwas von meiner eigenen Definition von Problemverhalten abzurücken und dafür in dem System, in dem ich mich befinde, eine Konsensdefinition zu finden.
Also, in dem Hausbeispiel müssen sich die Nachbarn fragen, wie streng sie sozusagen das Problemverhalten definieren und ob sie es an gewissen Stellen nicht lässiger sehen können und die Hausbewohner müssen sich fragen, wo sie sich an die Sichtweise der Nachbarn annähern können und ihr Verhalten auch ein Stück weit als Problem sehen können.
So findet man im günstigsten Fall ein Miteinander.

Laut Angus geht das dann so:
  • Die Situation soll Abgeklärt werden. ("sorgfältige Analyse der Situation")
  • Entwickeln und Festlegen einer gemeinsamen Strategie und dies im Interdisziplinären Team
  • Schriftliches Festhalten
  • Orientieren aller Beteiligten
  • Termin für Evaluation
Schwierig, das.
Aber was nicht?:mrgreen:
 
@Angus

Sind beim Entwickeln und Festlegen einer gemeinsamen Strategie eure Klienten dabei? Von Anfang an? Oder legt ihr euch eine Strategie zurecht und diskutiert die dann mit den Klienten? Oder gar nicht?

Und dann hätte ich noch ne persönliche Frage zu deinem Nickname. Da fallen mir nämlich die wunderschönen rabenschwarzen und als Steak auch wohlschmeckenden Angusrinder ein.
Nix für ungut, bin halt neugierig wie Schmidts Katze.

Gruß, Marty
 
Sind beim Entwickeln und Festlegen einer gemeinsamen Strategie eure Klienten dabei?
<-- Du hast die Analyse vergessen.

Nein. Klienten sind nicht dabei.
Dies wird im Interdisziplinärem Betreuungsteam erarbeitet. (Pflege, Arzt, Pflegeexperte, PDL, Sozialdienst, . . . und je nach dem auch andere Berufsgruppen oder Spezialisten)

Oder legt ihr euch eine Strategie zurecht und diskutiert die dann mit den Klienten?
Der Einbezug eines Klienten hängt von diversen Faktoren ab. Die kognitiv Leistungsfähig des Klienten ist meiner Meinung nach der wichtigste Faktor.
Der Klient wird beim erstellen der Tages- und Wochenstruktur mit einbezogen.


Und dann hätte ich noch ne persönliche Frage zu deinem Nickname. Da fallen mir nämlich die wunderschönen rabenschwarzen und als Steak auch wohlschmeckenden Angusrinder ein.
Hmmmm Steak. Fein.
Angus ist ein Vornahme aus England / Schottland / Irland.
Als ich mich im Forum angemeldet hab, las ich einen Roman. Eine der Hauptpersonenen war ein Schotte Angus Mac . . .
gruss Angus
 
Dankeschön. Sehr interessant.
Und Gruß in die wunderschöne Schweiz. War letztens da, meine Freundin ist nach Bern gegangen. Die hat ihr Glück gefunden.
 
danke für eure zahlreichen einträge und interssanten ansätze. :daumen:

lg:nurse:
 

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