Raus aus der Pflege .... was tun??

smiley1977

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Hallo,
seit 27 Jahren arbeite ich in der Pflege. Nun ist der zeitpunkt gekommen, wo ich nicht mehr in der stat. bzw. amb. Pflege arbeiten möchte.
Mir macht der Beruf sehr viel Freude, aber die Arbeitsbedingungen werden immer schlimmer und ich mag nicht mehr.
Das einzige, was ich mir noch vorstellen könnte, wäre evtl. in die Funktion zugehen, aber auch nicht alles,... z.B. Allergielabor oder in einer Amb. Blut abzunehmen und Verwaltungstätigkeiten.

Nun denn, gerne würde ich in einem Blutspendezentrum arbeiten, aber dort ist der Verdienst ausgesprochen schlecht. Weiterbildungen, die in Frage kämen hab ich alle durch. Sorichtig was dabei ist auch nciht. Das einzige, was ich mir vorstellen könnte wäre Schmerztherapie.

Ich interessiere mich sehr für Medikamente, also Pharma, hab schon überlegt, was in Richtung Apotheke usw,.. zu machen. Oder Labortätigkeiten, also MTLA würde mich auch interessieren. Weiss jemand, wie das dann läuft, wenn man so eine Ausbildung macht? Wo kann ich mich erkundigen? Beim Arbeitsamt?

Fällt euch noch was ein, was man noch machen könnte, wenn man aus der Pflege, dem Schicht-, Nacht-, und Wochenenddienst raus möchte?

Viele Grüsse und Danke ....
 

einer

Poweruser
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Hallo smiley1977

Dialyse wäre vielleicht noch ein möglicher Bereich. Natürlich nur, wenn du eine Dialysepraxis ohne Wochenendarbeit findest.

Die Sache mit dem Verdienst musst du aber akzeptieren, wenn du in einen "bürolastigeren" Bereich wechselst. Je mehr die Arbeit auch von medizinischen Fachangestellten gemacht werden kann, umso mehr wird das Gehalt auch in diese Richtung gehen.

Viel Erfolg bei deiner Suche
Einer
 

Ovian

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Gesundheits- und Krankenpfleger
Bei uns in der Einrichtung gibt es eine Ambulanz, da arbeiten 2 Krankenpfleger und machen von 8 bis 15/16 Uhr die Arztfahrten und Visiten. Montag bis Donnerstag 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr.

Die holen die Bewohner ab und fahren dann zu den Routine Untersuchungen (HNO, Uro, Zahnarzt, ...). Klingt nicht nur langweilig, ists auch.
Aber dann hast keine Schicht mehr.

Kannst ja mal generell die Lebenshilfe, Diakonie usw. anschreiben. Meine Freundin ihre Mutter war jahrelang in der Klinik auf einer Inneren und ist dann zur Lebenshilfe gewechselt, seitdem arbeitet die nur noch Montag und Donnerstags, kann sich ihre Zeit mit den Klienten selber einteilen bzw. mit den Klienten gemeinsam.

Mich würde es ehrlich gesagt auch gar nicht überraschen wenn die eine Fachkraft einstellen nur damit sich einer um alle Medis der Wohngruppen kümmert.

Ich weiß nicht warum, aber die haben einfach mehr Geld zur Verfügung und ich glaube es liegt nur am pädagogischen Fachpersonal was benötigt wird. Als GUKP kommst du da easy rein, weil fast alle Heilerziehungspfleger sind und mit Medis fast nichts am Hut haben und sich auch generell vor Arztfahrten weigern (viele, nicht alle!). Als ich noch nicht bei uns auf der Wohngruppe war kam die Ambulanz extra um Verbände zu wechseln.
 
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Martin H.

Poweruser
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Fällt euch noch was ein, was man noch machen könnte, wenn man aus der Pflege, dem Schicht-, Nacht-, und Wochenenddienst raus möchte?

Viele Grüsse und Danke ....
Also ich arbeite seit einem Jahr in der Suchthilfe und habe keine Nachtschicht und höchstens ab und zu mal ein, zwei Stunden am Wochenende (so ca. alle zwei Monate). Ansonsten Früh- oder Spätschicht.
Die Arbeit hat mit Pflege nichts mehr zu tun, ist eher Arbeit für einen Sozialpädagogen.

Ansonsten fällt mir noch Lehr- oder Leitungstätigkeit ein.
 

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