Psychische Gesundheit von Fachkräften der Psychatrie

NeMu12

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04.12.2024
Beiträge
1
Beruf
Studentin
Akt. Einsatzbereich
Psychosoziale Versorgung/ Psychiatrie
Funktion
Betreuungskraft
Hallo zusammen,

ich bin Studentin im Bereich Sozialpädagogik und Management und schreibe gerade meine Bachelorarbeit. Das Thema meiner Arbeit ist die psychische Belastung von Fachkräften in der Psychiatrie und psychosozialen Versorgung – ein unglaublich wichtiges und aktuelles Thema!

Dafür brauche ich eure Unterstützung:
Ich führe eine Umfrage durch und suche dringend noch Teilnehmer*innen, die in diesen Bereichen tätig sind. Es dauert nur ein paar Minuten und würde mir wirklich sehr helfen.

So könnt ihr helfen:
1. Nehmt an der Umfrage teil (Link einfügen).
2. Teilt den Link mit Kolleg*innen oder Bekannten, die ebenfalls in der Psychiatrie oder psychosozialen Versorgung arbeiten.

Ich bin euch wahnsinnig dankbar für eure Unterstützung und freue mich über jede Teilnahme und Weiterleitung!

Hier der Link: https://www.survio.Survio® | Psychische Gesundheit von Mitarbeitenden in der psychosozialen Versorgung/ Psychiatriecom/survey/d/G6V9W6B4P6K9M6H2D


Vielen Dank und liebe Grüße
Nele
 
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Reaktionen: PassionMentalFitness
Folgende Worte beziehen sich nicht auf dich, sondern das "System:" Es ist schon interessant das die Meinung einer Person subjektiv und sobald irgendwie strukturirert in Studien oder Umfragen bei manchen als objektiv gilt, obwohl es "nur" eine Sammlung von Meinungen von Menschen (=Subjekten) ist.

Ich antworte einfach mal ohne die Umfrage auszufüllen direkt mit meinen Ansichten:
Als ich mal eine Polizeidoku sah wo ein Polizei eine "hysterische" Frau aufsuchte, sagte er zu ihr: "BERUHIGEN SIE SICH!" (absichtlich etwas übertrieben geschrieben). Es ist nicht möglich sein Gegenüber zu beruhigen, wenn die Person dazu aufgefordert wird (weil der Polizist überfordert ist), ist es ja erstmal sein Bedürfnis sich zu beruhigen weil die Hysterie in ansteckte (Spiegelneuronen/Empathie und so). Daher halte ich es bei der Arbeit im sozialen Bereich UND generell in der Arbeit für am sinnvollsten die ganzen "Psychotipps" zur Beruhigung (progressive Muskelentspannung, Atemübungen etc.) selbst WÄHREND der Arbeit PRAKTIK anzuwenden.

Sorry für die Großschrift, soll einfach den Punkt klar machen :)

Das schnellst und effektivste: Langsam tief aus dem Mund ausatmen. Besser als nach 8 Stunden stress erst dann zum VHS-Yoga Hektiker Kurs zu rennen *lach*

Und lächeln. Lächeln erhöht die geistige Leistungsfähigkeit meines Wissens um 30 % und deaktiviert das "Reptilienhirn" (Kampf, Flucht, Todstellreflex = Aggression, Angst, Blackout/Depression). Sich über Wasser zu halten ist die Voraussetzung damit Patienten sich an einem festhalten können.

Auch halte ich es für Erlaubt Patienten zu sagen das auch Personal Menschen mit Bedürfnissen sind. Diese klar mitzuteilen hat Vorteile. Z. B. "Bin gerade selbst gestresst, würde gern erst kurz Pause machen / Durchatmen, einen Snack essen und bin dann fit für sie da, wäre es okay wenn sie 30 Minuten warten?"

Und für den der sagt Personal soll für Patienten da sein und wird ja auch dafür bezahlt.... ja.. und wenn der Patient in höchster Not ist, hat das natürlich Vorrang. Nur mal ehrlich: Personal dass ihre Bedürfnisse nicht direkt ausdrückt, drückt es indirekt aus. Durch Diagnosen: Sie sind zu Laut, zu leise, zu Extrovertiert, zu introvertiert, zu dickköpfig, zu negativ, zu ....

Also ver-urteilungen, die sagen Patient soll sich gefälligst nicht so verhalten, damit es mir/dem Personal gut geht. Das kann und darf man auch kommunizieren ohne es als Diagnose in die Krankenakte zu schreiben. Den auch jedes Personal ist unterschiedlich. Mancher Therapeut will das der Patient mehr lächelt, der nächste Therapeut will das der Patient mehr Arbeitet, der nächste Therapeut will das der Patient abschaltet von der Arbeit.... so ziehen wir an den Patienten, in gegensätzliche Richtungen. Da einfach mal sich selbst, dem Patienten und dem Mitpersonal klar zu machen was wir brauchen ist sinnvoll.

Wenn wir ein Studium voller Therapie haben, wieso wenden wir es nicht an uns an? Könnte noch viel mehr drüber schreiben, aber warte erstmal ab, ob es nützlich war, oder es noch nachfragen gibt.
 

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