Nachsorge

Espanja

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Hallo liebe Kollegen und Kolleginnen aus der häuslichen Pflege
wie "versorgt" ihr die Waschschüssel nach der Pflege? Wird sie von euch selbst desinfiziert?
Oder machen das die Angehörigen nach Anweisung?Habt ihr dies genau in den Standarts beschrieben??
Ich mach mir so meine Gedanken um Keime( z.B. E.Coli), die sich nach der gr. Pflege noch an der Waschschüssel befinden, und am nächsten Morgen dem Pat. in die Augen oder das Gesicht gerieben werden.Viele Grüße Espanja
 

Nordlicht

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Waschschüsselnachsorge

Moin Espanja,
noch keine Antwort? Also bei uns gibt's pro Pat. 2-3 Waschschüsseln: eine oben, eine mitte, eine unten. Die sind farblich und größenmäßig unterschiedlich, damit sie keiner durcheinander bekommt. So, nach Gebrauch ausspülen und abtrocknen, bei (Pilz-)Infektionen werden sie nach jedem Gebrauch mit Desinfektionslösung, die wir "im Keller" bei uns mischen, ausgesprüht, Wischdesinf. und gut (nach herstelleranweisung). Das machen die Schwestern oder nach Anleitung die Angehörigen und ich kann Dir sagen, die Angehörigen werden sehr gut eingearbeitet, die sind sehr aufmerksam.
Also kommt nur in die Augen, was auch gestern in den Augen war und die mechanische Reinigung überstanden hat.
Bin morgen im Büro und sende Dir dann bei PN noch Standard, gruß Britta.
 

Elisabeth Dinse

Poweruser
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Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
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Intensivüberwachung
Als nicht in der Häuslichkeit tätige Pflegekraft stellt sich für mich die Frage: wird da nicht etwas übertrieben? Ich setze eine gründliche mechanische Reinigung und Nachspülen voraus. Warum dann nochmal desinfizieren? Wie haben unsere Altvorderen eigentlich überlebt zu Zeiten als es noch kein fließendes Wasser aus der Wand gab? Diesen ganzen Sterilitätswahn im Haushalt halte ich für mehr als überzogen. Warum wird aus der häuslichen Umgebung eine Krankenhausatmosphäre gemacht?
Nimmt man jedesmal einen neuen Waschlappen, ein neues Handtuch? Die Keimzahl erhöht sich ja erwiesenermaßen auch. Und wenn der Lappen da so vor sich hin trocknet, ist es garantiert, das die Keime schön auf ihren Lappen bleiben, wo sie in der Regel oft nur wenige Zentimeter voneinander entfernt hängen. Handtücher berühren sich nicht selten sogar. Wie realistisch sind die hygienischen Vorstellungen überhaupt?

Elisabeth
 

Dreamcatcher

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Naja, wäre ja vielleicht mal ganz interessant in den Hygienerichtlinien nachzuschlagen, aber die führen sowas nicht gerade :deal: .

Ich denke da etwas zwiegespalten.
Einerseits gebe ich der Kollegin hier recht, das man sicher auch manche Sachen übertreiben kann.
Auf der anderen Seite stellt sich natürlich auch die Frage, was ist, wenn mal was passiert. D.h. wenn ich Keime verschleppe, etc.
Sicher, Infektionen können auch ohne unser Zutun entstehen, aber ich möchte jedenfalls nicht wissentlich die Verantwortung dafür übernehmen.
Das mindeste finde ich, das man getrennte Waschutensilien hat. Und wie oft was zu wechslen ist, hängt nicht meist von den Wünschen der Kunden und natürlich der Angehörigen ab. Auch gegen 2 verschiedene Waschschüsseln hab ich nichts einzuwenden und sei es nur aus psychologischer Sicht für den Patienten.
Gruß,
Dreamcatcher
 

Uli05

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1
Hallo,

ich denke auch 2 Schüsseln sind schon prima. Aber ich hatte auch Patienten da waren wir froh eine zu haben und das das Wechseln der Handtücher 2-3 mal in der Woche möglich war!! Nach der Pflege wurde die Schüssel geschruppt und das war es!! :motzen:
uli
 

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