Nachsorge von ITS-Patienten

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von pperle27, 14.01.2009.

  1. pperle27

    pperle27 Newbie

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    Hallo!
    Ich benötige dringend eure Hilfe!:gruebel:Wir möchten in unserer Klinik ein neues Projekt starten; Wir wollen Patienten, die längere Zeit bei uns auf der ITS verbracht haben, nicht gleich aus den Augen verlieren, sondern sie als eine Art Kontaktpflege auf der peripheren Station 'weiterbetreuen'( Kurzbesuche ).
    Nun müssen wir dem Ganzen einen Namen geben( kurz und knapp) und darin liegt unser Problem. Wenn jemand eine zündende Idee hat wären wir dankbar.:-) Was haltet ihr überhaubt von der Sache?
    Liebe Grüsse Andrea!:nurse:
     
  2. Dirk

    Dirk Stammgast

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    Hallo Andrea !
    Ich finde Euer Projekt sehr begrüssenswert, und es sollte vielleicht noch einige Nachahmer finden.
    Die Nachsorge nach INtensivaufenthalten scheint mir extrem wichtig, da es immer mehr und immer wieder auch langzeitprobleme nach Entlassung gibt. Oft verlassen PAtienten die Intensivstation, und es bleiben sehr viele Fragen unbeantwortet.

    Such doch mal hier nach dem Begriff Intensivtagebuch .....
     
  3. sigjun

    sigjun Gast

    Was genau soll denn diese "Kontaktpflege" beinhalten? Betrifft es die Pflege oder auch die Ärzte?
    Mir ist nicht klar welches Ziel dabei verfolgt wird??
     
  4. anästhesieschwester

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    Hallo!

    Finde ich eine gute Idee:-)!
    Macht Ihr auch im Vorfeld Visiten bei Patienten denen eine geplante OP mit Intensivaufenthalt bevorsteht?


    Gruß

    Die Anästhesieschwester
     
  5. Lin

    Lin Poweruser

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    Mir fällt zwar nichts zur Nachsorge ein, aber ich finde es super, dass es in unserem Haus die Möglichkeit besteht, dass Pat., denen postop. ein Intensivaufenthalt bevorsteht, diese vorher besichtigen können. Die Bezugsschwester macht mit einer Schwester der Intensiv einen Termin aus und begleitet den Pat. und evtl. eine Angehörige dorthin. Er kann dann schon mal Fragen zu seinem Aufenthalt stellen. Vielen nimmt das schon sehr viel Angst, da sie vielleicht vorher noch nie eine Intensiv von innen gesehen haben und sich das ganz anders vorstellen.

    Zur Nachsorge fällt mir ein, dass die Pat. tägl. vom Schmerzdienst (Anästhesist) besucht werden, wenn sie noch eine Schmerzpumpe oder einen Epiduralkatheter haben. Aber ansonsten fällt mir nichts ein, warum eine Nachsorge von Intensivpflegern/-ärzten notwendig wäre :gruebel:. Mich würde auch interessieren, welches Ziel ihr verfolgt?

    Gruß,
    Lin
     
  6. Dirk

    Dirk Stammgast

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    Nachsorge bei Intensivpatienten - bzw. Follow up

    Das Problem ist, dass viele Patienten auf der Intensivstation einer Apparatur ausgesetzt sind, die für sie vollkommen fremd, und doch lebensbestimmend ist.
    Oft ist man diesen Eindrücken hilflos ausgeliefert, und verlässt die Intensivstation mit vielen Fragen. Diese Fragen kommen meist nicht im Moment des Aufenthaltes auf, sondern einige Zeit später.
    Es wäre gut, wenn der Patient im Nachhinein nochmal die Möglichkeit hätte, diese Fragen zu stellen.
    Nettes Beispiel aus der Praxis :
    Eine Kollegin der Chirurgischen Abteilung ruft mich auf der IPS an, und sagt mir :

    DU - ich betreue die Patientin xy, die ihr zu mir auf die Abteilung verlegt habt. Ich habe da ein kleines Problem.

    Was ist das Problem ??

    Die Patientin kann nicht schlafen, sie sagt, sie müsse nochmal zu Euch auf die Intensivstation kommen, weil sie nicht schlafen kann.

    Kein Problem - kommt doch eben runter ....

    Die Patientin kam, und konnte sich alles nochmal anschauen, konnte fragen stellen, und sich Dinge erklären lassen.
    Im Anschluss sagte die Patientin : Ich hätte nie gedacht, dass das hier so ein guter Ort sei - jetzt kann ich wieder schlafen.

    Wieviele Patienten haben vielleicht das Bedürfnis, es ebenso zu machen, sprechen es aber nicht aus. Da kommt das Angebot, ein Follow Up zu machen doch dem Patientenwunsch entgegen.
     
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