Nach langer Krankheit wieder zurück in den Beruf, nur wo kann ich als Krankenpfleger außer in der reinen Pflege arbeiten?

DerPfleger81

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Guten Abend liebe Community, bin neu hier :-) bin der Flo
lange Zeit habe damit gekämpft die Frage hier zu stellen und offen über mein Problem zu sprechen.
Falls der Beitrag in der falschen Kategorie ist, bitte nicht böse sein, einfach verschieben falls das geht :-)

Ich hoffe Ihr seid mit nicht böse, wenn ich so viel schreibe :( nur ich weiß nicht so recht weiter.....
Ich weiß das mir keiner sagen kann was ich machen soll, das verlange ich auch gar nicht, aber vielleicht ist hier jemand der sagt "Hey, schau dir das mal an, da kriegt man Gehalt was in Ordnung geht und es wäre evtl. genau das richtige für dich"
Ich hoffe wirklich das sich jemand die Zeit nimmt, ich weiß es ist wahnsinnig viel Text, aber würde so gerne wieder im Sozialen Bereich arbeiten und nicht als Lagerarbeiter irgendwo enden :(, das würde mein Leben überhaupt nicht erfüllen.

Folgendes ich bin gelernter Gesundheits und Krankenpfleger, war 10 Jahre in verschiedenen Bereichen der Psychiatrie tätig. Leider habe ich nur meinen letzten Arbeitgeber ein Burnout erlitten mit Angststörungen was sich das Tabletten stellen sowie die gabe von Medikamenten jeglicher Art betrifft. Dazu kam noch ein 2 facher Bandscheibenvorfall während meiner Krankheitszeit.

Eine lange Zeit habe ich bzw. wollte ich komplett Abstand nehmen von Sozialen Berufen. Aufgrund der Erkrankung und der Unsicherheit was sich das Berufliche betrifft, bin ich zur Zeit in einer Rehabilitationsmaßnahme, dort habe ich verschiedene Praktika durchlaufen und habe festgestellt das der Soziale Bereich mir einfach fehlt und Einzelhandel z.B. für mich gar nichts ist.

Ich habe zur Zeit massive Probleme heraus zu finden, wo ich überall als Krankenpfleger tätig werden kann, wo ich gut aufgehoben bin, d.h. schwere Körperliche Arbeit wäre tabu aufgrund meines Rückens und nach Möglichkeit wo man nicht massen an Tabletten stellt, am besten gar keine mehr, weil ich nicht weiß ob ich die Angststörung in den griff bekomme werde, also das Problem, das durch meine Schuld jemand zu Schaden kommt oder sogar verstirbt, das sind meine Ängste. Ob es sowas gibt?

Ich habe schon verschiedenes ausprobiert, war bei der Berufsberatung beim Arbeitsamt, die sagten solange ich keine Leistung beziehe kann man mir nicht helfen, könnte aber mich dort am PC setzen und googeln und genau da ist das Problem, wenn ich google habe ich nachher 50 Tabs offen und verlieren den Überblick und dann bin ich wieder da wo ich vorher war. Am besten helfen mir bei sowas Oberkategorien, wenn ich solche habe dann kann ich damit besser umgehen und kann strukturierter suchen.
Und die Berater in der Reha sagen halt ergoogeln sie sich das......aber das kann ich so schlecht und das wird dort nicht berücksichtigt. Verliere halt super schnell die Orientierung


Zu mir:
- Bin ein sehr geduldiger und ruhiger Mensch
- kann super mit Menschen umgehen, habe oft gesagt bekommen das Gespräche sehr beruhigend wirken da meine Stimme so angenehm ist und meine ruhige Art wie ich auf die Leute wirke.
- Ich liebe es zu Beraten, oder gemeinsam mit den Menschen zu schauen, was gibt es für Hilfen, wo bekommt man die, und wie geht man das am besten an.
- Bin total begeistert für neues, umso mehr Wissen ich mir aneignen kann umso besser fühle ich mich, habe eine hohe Wissbegierde.
- Habe keine Scheu auf Menschen zu zugehen und komme sehr schnell in den Kontakt und in ein Gespräch.
- Bin sehr humorvoll und ich wage es zu behaupten ein Kollege der sehr loyal ist.
- Habe keine Abneigung gegenüber Körperlich oder Psychisch eingeschränkten Menschen.
- Ich freue mich, wenn der Mensch sich freut, wenn er z.B. was erreicht hat oder wenn er was tolles bekommt was er sich schon immer gewünscht hat :-)
- bin leider ein Gerechtigkeitsfanatiker :(
- bin sehr Lernfähig und habe ein super Auffassungsvermögen sowie Fehler schnell zu finden und diese nach Möglichkeit zu beheben.
- Neues Lernen fällt mir gar nicht schwer. Umso komplizierter um so lieber lerne ich.

Ich freue mich jetzt schon auf evtl. Antworten und wünsche euch einen schönen Abend.
Sorry für die Rechtschreibefehler, das ist halt ein manko an mir ;), arbeite aber bereits daran.

Liebe Grüße vom Flo
 

pepita-sheep

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Anwendungsberater im Homecare, Wundmanager und noch andere medizinische Beruf (im Internet mal nachsehen)
 
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BellaSwan2012

Stammgast
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GKP/ B.Sc.
Es kommt drauf an was DU möchtest. Es gibt sehr viele Möglichkeiten als GuKP. Schau mal auf stepstone, auf indeedjobs, jobware etc. Gib da mal deinen Beruf ein, und schau dir die Stellenangebote an. Ignoriere dabei natürlich die direkte Pflegestellen in Krankenhäusern und Pflegeheimen.
 
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-Claudia-

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Eine beratende Tätigkeit wäre möglich. Wundtherapie, Stomatherapie, Diabetesberatung etc. (sofern Du da genügend Erfahrung mitbringst. Nichts für ungut, aber wie oft hattest Du in zehn Jahren Tätigkeit in der Psychiatrie damit zu tun?).

Möglich wäre auch eine Tätigkeit als Pflegeberater bei einer Krankenkasse. Hier sehe ich aber das Problem, dass Du selbst von Dir sagst, nicht zu vernünftiger Internetrecherche in der Lage zu sein - wie willst Du Anlaufstellen, Unterstützungsmöglichkeiten, Pflegedienste vor Ort u.ä. finden?

Denkbar wäre die Tätigkeit eines medizinischen Fachangestellten. Ist weniger belastend für den Rücken, gibt aber auch deutlich weniger Geld.

Auch administrative Tätigkeiten kommen in Frage: Kodierassistent oder Study Nurse z.B. Die Lehrgänge dazu sind von überschaubarer Dauer. Das bedeutet halt keinen direkten Patientenkontakt mehr.

Alle diese Tätigkeiten sind aber mit einer gewissen Verantwortung verbunden. Du kannst vielleicht keine Fehler mit tödlichem Ausgang machen, aber doch eine Menge Mist verzapfen: Termin verbaseln, Studiendaten durcheinander bringen, Deinem AG einen finanziellen Verlust bescheren... wie sieht es in diesem Zusammenhang mit Deinen Panikattacken aus?

Bist Du aktuell überhaupt schon wieder arbeitsfähig? Bist Du irgendwo angestellt, hättest also eine Chance auf betriebliche Wiedereingliederung? Oder musst Du Dir komplett was Neues suchen?
 
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DerPfleger81

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Hey ihr 3 lieben, @pepita-sheep @BellaSwan2012 und @-Claudia- danke für die Antworten. Sorry das ich so lange nicht geantwortet habe, hatte viel zu tun die Tage.

Ja das mit Steptone klingt ja einfach, werde ich auf jeden Fall einfach mal alles durchforsten.
Auch danke für die Zahlreichen Ideen.
Ich war gerade bei einer Stelle die Weiterbildungen machen zum Pflegeberater und das was sie sagte klingt schon sehr interessant und könnte mich dort gut wiederfinden. Aber am besten ich mache dort in dem Bereich mal ein Praktikum.

@-Claudia- momentan bin ich noch nicht Arbeitsfähig bzw. 3-6 Std täglich bin ich noch eingestuft, das Ziel ist natürlich am ende der Reha wieder Vollzeit belastbar zu sein. Die Std. sind halt nicht mehr das Problem, die habe ich in den Praktikas gut gemeistert, sondern was das alles so kompliziert macht, ist die Unsicherheit, was, wo , wie und wann.

Die Panikattacken kommen wirklich nur vor, wenn ich Entscheidungen treffen muss, wo Menschenleben gefährdet werden können, oder halt Tabletten unter Zeitdruck stellen muss oder verabreichen, ganz schlimm wird es bei i.m. Injektionen. Alles andere ist zum Glück alles bestens, also ich kann damit gut umgehen wenn ich so einen Fehler mache, wie du schon geschrieben hattest, das ich Termine verpasse oder Daten durcheinander bringe könnte und wie ich damit umgehe, aber es gab bis jetzt noch keine Gravierenden Fehler....doch einer, aber da bin ich sehr gut mit umgegangen, war halt mein Fehler und stand auch dazu.

Danke das ist so lieb von euch.

Liebe Grüße

der Flooo :-)
 

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