Hallo,
Habt Ihr Ideen wie man eine Morgenstunde in der Psychiatrie gestalten könnte? Das Klientel sind an Depression erkrankte im Alter zwischen 20-70 Jahren und es wird jeden Morgen das selbe abgefragt (Geht's Ihnen gut? Wie haben Sie von 0-10 geschlafen? Was ist Ihr Tagesziel?) Habe den Eindruck, durch diese Morgenrunde wird man noch ,,depressiver" als man schon ist?
Bin also offen für Ideen und Anregungen
Leider hat man in Ausbildung/Studium wenig Zeit mal über den Tellerrand zu schauen. Ist es nicht interessant dass die Psychiatrie keinen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Patienten macht? Als ob unsere Psyche die selbe sei *lach*
Meine Empfehlung prüfe mal die Aussagen vom Psychologen und Familientherapeut Dr. John Gray (nicht der Politiker, der bestsellerautor). Hat 100 Bücher zu Mann / Frau geschrieben und ist auch kostenlos in Youtube oder mit K.I. Recherchierbar. Prüfe die Frage: Erhöht über Gefühle zu reden Oxitocin? Führt das dazu dass es Frauen besser geht? Und Männern schlechter, weil weiblichen Geschlechtshormon und Sie Testo brauchen? Ist es deshalb dass ohne notwendigheit von Anerziehung Weltweit ehr Frauen gern und viel über Gefühle reden? Was machen Männer um sich zu entspannen? Erhöht Wettkampf Testosteron? Oder auch nur angeschaute Siege wie Fußball, Baseball, Football?
Ich verwende Fragen statt Aussagen, weil ich Autodidakt bin und so zu meinem Wissen kam. Außerdem bin ich kein Behandelnder Arzt für jemanden hier und gebe keine konkreten Ratschlage (es könnte ja je Patient auch immer das Gegenteil gelten). Außerdem halte ich es für lohnenswert Leute mit Fragen zu motivieren und falls ich mich irre, die Person dann mich korrigiert bzw. mein Wissen erweitert.
Siehe auch die Bücher der Schlafexperten Dr. Matthew Walker und Dr. Hans-Günter Weeß. Psychiater waren (teils sind) der Meinung psychischer Erkrankungen gehen mit Schlafstörungen einher, Schlafstörungen seien aber nicht die Ursache für psychische Erkrankungen wie Depression, Bipolare Erkrankungen oder gar Shizophrenie. Findest du die Stelle in den Büchern wo die Schlafexperten Aussagen, dass es durchaus (auch) umgekehrt geht, das Schlafmangel psychische Erkrankungen verursacht und aufrechterhält?
Siehe auch
www.uni-bonn.de
Wie wäre es mit der Frage, ob alle ausgeschlafen haben oder ob der Wecker/Personal Sie beim fertig schlafen gestört haben? Klar es ist "normal", das wir nach Wecker aufstehen. Allerdings erst seit 200 Jahren (Industrialisierung wo Menschen für Maschinen da sein müssen). Schlaf gibt es wie lange unter Lebewesen? 1 Milliarde Jahre? Epidemie an psychischen Erkrankungen wegen diesem Unding namens... Wecker? Änderung schafft Feinde, aber Ausschlafen könnte die beste Heilung für deine Patienten sein.