Trotz aller ( mehr oder weniger ) berechtigten Peitschenhiebe der sich hier gerierenden Moral-Inquisition, sollte am vielleicht diesen Thread auch mal als das betrachten, was er eigentlich ist, oder besser gesagt, meiner bescheidenen Meinung nach, sein sollte !!!
- Nämlich die Anregung eines Berufsanfängers über einen vermeintlichen Widerspruch zu diskutieren.
Nicht mehr nicht weniger !!!
So manch neuer Aspirant in Spe macht sich in diesen Zeiten sprichwörtlich in die Hose macht, wenn er oder sie zur Eignungsuntersuchung beim Betriebsarzt vorstellig werden muss !
Es wird nämlich ( berechtigt oder nicht ) befürchtet, dass Jener die nicht perfekt-gerade Wirbelsäule, die Brillenstärke oder den etwas hohen Blutdruck als Begründung für Berufsuntauglichkeit heranziehen wird und mit diesem Hintergrund kann die Frage nach der" Daseinsberechtigung " einer Magersüchtigen ( welcher Art und Spezies auch immer ) in diesem Job durchaus gestattet sein.
Auf jeden Fall bei einem Berufsanfänger mit offenbar wenig Erfahrung in diesem Arbeitsbereich.
Sollte sich der Threadersteller per se diskriminierend gegenüber dieser Betroffenenen ( und anderen ) äussern, kann man immer noch auf ihn/sie einschlagen.......
Bis jetzt wurde dies aber nicht getan. Hier ging es doch wohl eher um die Hervorhebung eines Widerspruchs oder einer vermeintlichen Nicht-Logik.
@ Elisabeth Dinse:
Ich gebe Dir recht, dass die Meisten mit sehr untergewichtigen Personen eher eine Krankheit assozieren als mit stark Übergewichtigen.
Woran das liegt weiss ich nicht. Da kann ich nur mutmassen:
Dicke Menschen werden eher als faul, inkonsequent, unmotiviert und träge angeshen. In dem Fall kommt Niemand drauf, dass das falsche Essverhalten einer (krankhaften ) psychischen Störung zugrunde liegen könnte, denn Bewegungsmangel und zu volle Teller kann ja schliesslich Jeder ohne Probleme hinter sich lassen, wenn nur genügend Selbstdisziplin vorhanden wäre.
Der Unteregewichtige dahingegen vermittelt das Bild des Darbenden und Sterbenden..... Der sprichwörliche Schatten seiner selbst als Bote des nahestehenden Todes, kann es, bei entsprechend ausgeprägter Anorexie, den Leuten schon leicht machen hier gewisse Parallelen zu Pest, Aids und Krebs im Endstadium zu ziehen...