Krank in der Probezeit

Koyuki

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09.02.2008
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19
Ort
Hamburg
Beruf
Kinderkrankenschwester
Akt. Einsatzbereich
Zeitarbeit
Hallo Forengemeinde

Ich brauch einen Rat von euch
Ich bin in der Zeitarbeit tätig und habe anfang des Monats die Firma gewechselt.
Jetzt wurde bei mir aber ein HWS-Syndrom festgestellt, was mir Dauerschwindel verursacht. Damit trau ich mich natürlich nicht arbeiten zu gehen. Zu groß die Gefahr, dass mir was passiert oder das mir Fehler unterlaufen

Die Therapien dauern ja aber alle so lange bis sie Wirkung zeigen und ich hab jetzt ehrlich etwas Angst, dass meine Firma mich kündigen wird.

Weiß jetzt nicht genau wie ich mich verhalten soll.

Was würdet ihr machen?

Freue mich über Ratschläge

Danke im Voraus
 
Das ist schwer zu sagen, weil wir Deinen Arbeitgeber ja nicht kennen. Ist der neue Arbeitgeber auch einer aus dem Personaldienstleistungsgewerbe (Zeitarbeit)? Zeitarbeitsfirmen sind bekannt dafür, dass sie innerhalb der Probezeit schnell mit den Kündogungen sind. Oftmals reicht die erste Krankenmeldung dafür bereits aus - zumindest habe ich das erfahren, als ich in einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet habe. Wer in der Probezeit länger als zwei Tage krank war, wurde sofort gekündigt!

Ich denke, dass du bei einem normalen Arbeitgeber nicht viel zu befürchten hast, wenn du eins bis zwei Wochen krank geschrieben bist. Aber ich würde immer zur arbeit gehen und es zumindest versuchen, denn nach Hause gehen kannst du immernoch, wenn nichts mehr geht. Und vor allem sieht man dann, dass du wirklich krank bist ;-) Oder rede einfach mit dem Arbeitgeber und erkläre es ihnen.
 
Also ich mach jetzt schon 2 Jahre Zeitarbeit und war auch hin und wieder mal Krank durch Verletzungen, aber da wurde mir nie mit Kündigug gedroht, aber da war ich auch Durhweg nie in der probezeit

Mein neuer Arbeitgeber ist auch ne Zeitarbeitsfirma weil ich fest im KH nicht arbeiten will aus verschiedenen Gründen.

Ich würde sehr gerne arbeiten, anstatt diesen Dauerschwindel zu ertragen und ich hab echt Angst damit arbeiten zu gehen. Aber da ich meine neue Firma noch nicht gut einschätzen kann, hab ich auch Angst vor der Kündigung und die damit verbundenen Schwierigkeiten.
Aber ich sorge mich ebenfalls um meine Gesundheit und möchte nicht berufsunfähig werden

Bin da irgendwie im Zwiespalt
 
Du bist krank --- Deine Gesundheit geht vor. Wenn man dir kündigt suchst du dir halt einen neuen Arbeitgeber.
 
Nur so zur Info: Wenn Du noch keine vier Wochen in dem Betrieb gearbeitet hast, hast Du keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, es sei denn, Dein Arbeitsvertrag sagt was anderes. Ich will nicht, dass Du krank zur Arbeit gehst, aber Du solltest dennoch wissen, was da finanziell auf Dich zu kommt.

In der Probezeit kannst Du, wie Du sicher weißt, ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Dagegen wirst Du ohnehin nichts tun können.
 
Sie müßte dann aber Krankengeld bekommen.
 
Nur wenn sie minimum 6 Wochen krankgeschrieben wurde
 
Ja, aber Krankengeld ist ja nur 70% vom Bruttolohn. Sind dann netto vielleicht nicht ganz 30% weniger, aber doch auf dem Konto erkennbar.

Man muss es halt wissen und seine Ausgaben entsprechend einschränken (oder auf die Reserven zurückgreifen).
 
Welcher Mensch ist denn heute noch in der Lage, sie ein halbwegs akzeptables Finanzpolster anzulegen?
 
Nur wenn sie minimum 6 Wochen krankgeschrieben wurde

Das stimmt nicht. Das gilt für Arbeitsverhältnisse die länger als 4 Wochen bestehen. In den ersten 4 Wochen ist der Ag sofort aus dem Schneider und die KK muß eintreten.

Klar sind das dann nur ca. 70%. Man muß halt abwägen was machbar ist. die Gesundheit geht vor.
 
Welcher Mensch ist denn heute noch in der Lage, sie ein halbwegs akzeptables Finanzpolster anzulegen?

Ich weiß nicht, was Du unter halbwegs akzeptabel verstehst, aber meine Ersparnisse aus der Vollzeit-Arbeitsphase haben mir fünf Jahre Teilzeitarbeit plus Studium ermöglicht.
 
Spätestens wenn man Familie hat wirds kritisch.
 
Also wenn man in den ersten 4 Wochen der Probezeit erkrankt, dann zahlt die Krankenkasse Krankengeld! So war es bei meiner Tochter. Die ist in der 1. Woche ihrer neuen Arbeit hingefallen und hat sich das Steißbein gebrochen. Arbeitsausfall 8 Wochen. Seit einigen Tagen arbeitet Sie wieder. Aber Geld hat Sie hat sie ausser dem Krankengeld noch nicht gesehen. Denn als sie ihre Chefin gefragt hat, was mit dem Geld nach dem Krankengeld ist wurde ihr mitgeteilt,dass sie kein Geld bekommt, weil sie von dem Heim einfach freigestellt wurde. Meine Tochter wusste davon nichts! Ist das eigentlich zulässig? Wo kann sie sich jetzt hinwenden? Schließlich hat ja jeder Verpflichtungen, die Miete bezhalt sich nicht von selbst:
Sie ist am Boden zerstört, es klang alles so schön!! Aber sie machen das mit allen so, nicht nur mit denen, die in der Probezeit sind!
 
Wer mehr als sechs Wochen wegen Krankheit bei der Arbeit fehlt, erhält Unterstützung von der Krankenkasse. Sie zahlt, wenn die Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber endet. Die Lohnfortzahlung beträgt 6 Wochen, solange muss der Arbeitgeber zahlen, danach erhält man Krankengeld von der Krankenkasse. Beispiel: 1.1.2013 Steissbeinfraktur Lohnfortzahlung bis 11.2.13 durch Arbeitgeber danach Krankenkasse. Die Krankenkasse zahlt ja nicht sofort sondern erst nach 6 Wochen. Ich verstehe deinen Beitrag nun so, das deine Tochter ausschliesslich Krankengeld bezogen hat. Das kann nicht sein, da wie gesagt der AG die ersten 6 Wochen weiterzahlen muss.
 
Ich verstehe deinen Beitrag nun so, das deine Tochter ausschliesslich Krankengeld bezogen hat. Das kann nicht sein, da wie gesagt der AG die ersten 6 Wochen weiterzahlen muss.

Doch....in einem neu begründeten Arbeitsverhältnis hat man in den ersten 4 Wochen im Krankheitsfall keinen Anspruch auf eine Lohnfortzahlung.
 

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