Naja, da bei den meisten, die sich in der Krankenpflegeschule bewerben, das Zeugnis der 8. Schulstufe das Abschlusszeugnis der Hauptschule ist. Viele machen dann noch eine 3-jährige Fachschule zur Zeitüberbrückung und da man das Abschlusszeugnis bei der Bewerbung noch nicht hat, verlangen sie das der 10. Schulstufe. So wurde es jedenfalls mir erklärt.
Zum Lernen kommt es darauf an, wie es dir beim Lernen geht. Manche von unserer Klasse, haben schon wochenlang vor Prüfungen gelernt und andere (ich zum Beispiel) eine Nacht vorher durch - ist aber nicht zu empfehlen.
Ich kann nicht behaupten, dass ich jeden Tag gelernt habe, gerade in der Praktikumszeit habe ich eher wenig gelernt. Dafür habe ich immer im Unterricht brav aufgepasst

. Es sind ja auch nicht alle Fächer gleich. Mir ist Interne sehr schwer gefallen, 1. weil ich den Soff schwer gefunden habe und 2. weil es mich persönich weniger interessiert hat. Da hab ich eben reinbeißen müssen, dafür hab ich in Chirurgie wenig bis fast gar nichts zusätzlich lernen müssen.
Also keine Angst, es ist zu schaffen.
Wegen der Wohnung kommt es darauf an, wie es dir finanziell geht. Da man in der österreichischen Ausbildung sehr wenig Taschengeld bekommt, ist es sehr schwer eine Wohnung selbst zu finanzieren.
Ich war selbst im Schülerheim und kann es aus mehreren Gründen nur empfehlen. Du sparst dir Geld; es ist immer wer da, den du bei Unklarheiten zum Unterrichtsstoff fragen kannst; Lerngruppen sind einfacher zu bilden; du hast deine Rückzugsmöglichkeit, kannst aber genauso jederzeit jemanden anderen besuchen, man findet immer jemanden, der spontan mit fortgeht und es macht einfach Spaß (vor allem die Partys).
Und soviele Einschränkungen wie früher hat man nicht mehr in Heimen, man kann gehen und kommen, wenn man will. Wir durften keine Jungs mit aufs Zimmer nehmen (geistliches Haus - aber kontrolliert hat es auch keiner

) und im Zimmer nicht rauchen, dass waren die einzigen Hausregeln - natürlich sollte man sich schon an die Regeln halten, die das gemeinschaftliche Zusammenleben fordert.
Gruß,
Lin