Fachpfleger/-in für Notfallmedizin

-Claudia-

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Dann verstehe ich nicht, inwiefern der Umfang abschreckt. Das Gehalt läuft weiter. Jeder Studierende könnte vor Neid erblassen.

Lernen muss man mit Sicherheit, aber das ist im Wort "Fachweiterbildung" ja schon mit inbegriffen...
 

niesreiz

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Machs malu, die FWB ist einen Großteil der Inhalte echt wert. Und in der Regel sind die Tage mit Unterricht eh Arbeitszeit (zumindest in den Häusern die ich kenne ist das so üblich) - schließlich hat ja dein Arbeitgeber ein Interesse daran ;) Und die Lernerei... ja... manchmal nervts, aber es ist machbar. Das Schöne an so einer FWB ist, dass es wirklich in den meisten Inhalten um Sachen aus deinem täglichen Leben in der ZNA geht. Das Verknüpfen der Inhalten aus der FWB ist somit eher niederschwellig als übertrieben komplex. Und ganz nebenbei... mit der absolvierten Notfallpflege rutscht du, falls du im TVöD bist, stufengleich in die P9 ;) Es lohnt sich quasi nicht nur für die eigenen Fähigkeiten und das eigene Wissen sondern auch monetär. Und Rückblickend sind die zwei Jahre dann sicher auch flott vergangen... und man vermisst dann tatsächlich ein bisschen den regelmäßigen Austausch mit den KollegInnen der anderen Häuser und den frischen Input (so ging es zumindest mir) ;)
 
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Leander

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Ausser bei der Jahressonderzahlung, da lohnt sich P9 finanziell nicht. P8 ist da besser.
Aber was tut man nicht alles für die 150€ brutto mehr, ne?
 
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malu68

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Wo werden die 1800‘Stunden Praxis denn abgeleistet? Im eigenen Haus oder in externen Häusern?
Das heisst, dass der MA dann nicht für die eigene. Abteilung zur Verfügung steht?
1800 Stunden entsprechen ja fast einem Jahr VZ-Beschäftigung...
 

malu68

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Ausser bei der Jahressonderzahlung, da lohnt sich P9 finanziell nicht. P8 ist da besser.
Aber was tut man nicht alles für die 150€ brutto mehr, ne?
was ich für 150€ mehr tue oder nicht, musst du schon mir überlassen...
 

malu68

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Machs malu, die FWB ist einen Großteil der Inhalte echt wert. Und in der Regel sind die Tage mit Unterricht eh Arbeitszeit (zumindest in den Häusern die ich kenne ist das so üblich) - schließlich hat ja dein Arbeitgeber ein Interesse daran ;) Und die Lernerei... ja... manchmal nervts, aber es ist machbar. Das Schöne an so einer FWB ist, dass es wirklich in den meisten Inhalten um Sachen aus deinem täglichen Leben in der ZNA geht. Das Verknüpfen der Inhalten aus der FWB ist somit eher niederschwellig als übertrieben komplex. Und ganz nebenbei... mit der absolvierten Notfallpflege rutscht du, falls du im TVöD bist, stufengleich in die P9 ;) Es lohnt sich quasi nicht nur für die eigenen Fähigkeiten und das eigene Wissen sondern auch monetär. Und Rückblickend sind die zwei Jahre dann sicher auch flott vergangen... und man vermisst dann tatsächlich ein bisschen den regelmäßigen Austausch mit den KollegInnen der anderen Häuser und den frischen Input (so ging es zumindest mir) ;)
Fachlich würde es mich auch echt reizen... aber ich arbeite in einem kleinen Haus und ich hab ein bisschen Angst, von Teilnehmern von Häusern der Maximalversorgung überrannt zu werden. Die arbeiten ja doch auf einem ganz anderen Level...
 

malu68

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Dann verstehe ich nicht, inwiefern der Umfang abschreckt. Das Gehalt läuft weiter. Jeder Studierende könnte vor Neid erblassen.

Lernen muss man mit Sicherheit, aber das ist im Wort "Fachweiterbildung" ja schon mit inbegriffen...
Meine Güte Claudia, ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich keinen Bock auf Bildung oder Lernen habe....
und über meine Motivation eine FWB zu machen, musst du dir hier keine Gedanken machen.

Mir ging es ganz einfach um die Frage, wie 1800 Stunden Praxis untergebracht bzw. abgeleistet werden oder ob da Stunden aus der bisherigen Berufstätigkeit in der ZNA angerechnet werden.

Diese Frage bleibt tatsächlich immer noch offen....
 

Leander

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Wirst du nicht. Es wird überall mit Wasser gekocht.
Selbst das Niveau in der FWB A&I ist teilweise echt niedrig angesetzt. Kenntnisse aus der Unterstufe werden nochmal wiederholt oder gar erst vermittelt.
Von daher keine Sorge.

Edit: Nein, deine bisherigen Tätigkeit im NFZ wird nicht angerechnet. Die Stunden sind in den Einsätzen abzuleisten.
War bei mir genauso.
 

niesreiz

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aber ich arbeite in einem kleinen Haus und ich hab ein bisschen Angst, von Teilnehmern von Häusern der Maximalversorgung überrannt zu werden.
Ach, Pustekuchen, Leander hat es ja schon erwähnt, die kochen auch nur mit Wasser. Und btw... ich bin auch in nem kleineren Haus tätig. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die KollegInnen der Maximalversorgern da ein "Gefälle" bilden, wo keins zu rechtfertigen ist. Natürlich haben manche KollegInnen aus anderen Häusern andere Möglichkeiten, Strukturen oder ggf. sogar bessere Prozesse etabliert - aber das bietet sich ja nicht nur als potentielle Einschüchterung an, sondern vielleicht sogar als Anregung, was man noch in seinem eigenen Haus anpacken und verändern kann. Und das ist keine generelle Frage der Hausgröße oder Versorgungsstufe. Auch der Bigplayer kann vom Little was lernen - wo in großen Häusern mehr SpezialistInnen sind, so sind im kleinen Haus, naturbedingt die Allrounder daheim. Und krank, selbstpflegedefizitär und/oder hilfesuchend sind die Menschen überall, wo sie sich in Notaufnahmen vorstellen, egal ob beim Maximal- oder beim Basisversorger.

Als Bespiel: Wir (in meiner Notaufnahme) haben auch überwiegend Grad-B Schockraumanmeldungen (Grad A geht häufig in die ebenfalls kurzfristig erreichbaren Maximalversorger der Region) - trotzdem kann hinter einem Grad-B ein ebenso komplexes Geschehen stecken, wie hinter einem Grad A. Das KnowHow, welches dir die NotfallpflegeFWB gibt, kann überall gebraucht werden - und auch von den Lehrenden der FWB wird verlangt, dass sie wissen zu wem sie da lehren und in welchen Umständen und Settings sich die Lernenden da bewegen.

Und falls du doch auf einE arroganteN oder herablassendeN KollegIn triffst.... naja... des Risiko haste immer... überall :knockin: ... Konfliktmanagement, Deeskalation und Kommunikation sind eh große Themen in der FWB ;)

Mir ging es ganz einfach um die Frage, wie 1800 Stunden Praxis untergebracht bzw. abgeleistet werden oder ob da Stunden aus der bisherigen Berufstätigkeit in der ZNA angerechnet werden.
Das ist alles (zukünftige) Arbeitszeit (weil das auch mit Praxisanleitung, also praktischem Unterricht passieren soll), also halb so wild. Die genauere Ausgestaltung, ob du das bei dir oder woanders machst / machen kannst, ist von den Vertragspartner der FWB abhängig.
 
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-Claudia-

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Und in der Regel sind die Tage mit Unterricht eh Arbeitszeit (zumindest in den Häusern die ich kenne ist das so üblich) - schließlich hat ja dein Arbeitgeber ein Interesse daran ;)
Eben. Man leistet seine Arbeit, zum Teil auch in anderen Häusern, und lernt dann eben auch andere Abteilungen kennen. Das ist bei den zweijährigen Fachweiterbildungen die Regel.

Es kann in meinen Augen interessant sein, mal in die Maximalversorgung hineinzuschnuppern, wenn man aus einem kleinen Haus stammt. Oder eben auch umgekehrt. In beiden Fällen blickt man über den eigenen Tellerrand.
 
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malu68

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Grundsätzlich finde ich es immer spannend, mal in andere Häuser hineinzuschnuppern.
Da ich aber nur eine halbe Stelle habe, würde dasbedeuten, dass ich dann so gut wie gar nicht mehr in "meiner ZNA" bin und es würde entsprechend lange dauern, bis ich die Stunden zusammenhabe... oder ich müsste in den zwei Jahren auf VZ aufstocken?
 
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