In der Pflegebranche fehlen Fachkräfte und Nachwuchs. Warum nicht gleich in der Schule für die Attraktivität der Pflegeberufe werben? Das hat nun ein neues Kooperationsprojekt zum Ziel.
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Naja, aber ein Teil der schlechten Arbeitsbedingungen sind ja auch die fehlenden Pflegekräfte; dadurch wird aber ja die Arbeit nicht weniger, sondern verteilt sich auf noch weniger Schultern - bis die auch noch zusammenbrechen und aufgeben. Ein Teufelskreis...ist ja alles ganz doll. Löst aber das Problem der schlechten Arbeitsbedingungen nicht und damit die Flucht aus dem Beruf nach relativ kurzer Zeit.
Stimmt, darüber bin ich auch gestolpert..."Die meisten der Schüler in dem Kurs haben schon Misserfolge in der Schule hinter sich"
naja -Naja, aber ein Teil der schlechten Arbeitsbedingungen sind ja auch die fehlenden Pflegekräfte;
und ich Frage wieder,- bessere Bezahlung insbesondere in der Altenpflege
Es ist für mich schwer zu sagen, was zuerst kam; stimmt schon, daß es bereits früher (80er/90er Jahre) Probleme in der Pflege gab, aber zumindest war es halbwegs auszuhalten, da einigermaßen ausreichend Kollegen vorhanden waren.naja -
1. sind die Arbeitsbedingungen so schlecht gewesen, dass die Konsequenz die fehlenden Pflegekräfte sind
oder
2. sind die fehlenden Pflegekräfte die Ursache für die schlechten Arb.bed.
Da habe ich mich möglicherweise mißverständlich ausgedrückt:und ich Frage wieder,
ab wie viel Geld nehme ich diese (krankmachenden) Arbeitsbedingungen bis zur Rente in Kauf?
Wieviel Brutto müssten oder sollten es denn sein?
In den Krankenhäusern bzw. in der Krankenpflege ist es in der Tat noch etwas besser als in der Altenpflege; z. B. ist die Personalbesetzung in der Altenpflege noch schlechter. Auch ist in Kliniken das Verhältnis Fachkräfte/Hilfskräfte viel günstiger.und
warum ist es in den KH nicht besser, dort wird besser bezahlt und auch APs werden dort mittlerweile ohne Hürden eingestellt?
Wenns nur oder hauptsächlich ums Geld ginge, dürften die KH doch keine Probleme haben?
Hmm, das sehe ich anders; denn durch die arbeitsrechtliche Schlechterstellung der MA in Diakonie und Caritas (kein Streikrecht, kein Betriebsrat, wenn´s blöd läuft befindet ein Kirchengericht auch noch über Dein Privatleben:Kirche - Nebenkriegsschauplatz - trotzdem, ich bin deiner Meinung und sollte angegangen werden, ist aber kein nennenswerter Beitrag zur Problemlösung.
Das ist schon wahr, aber was genau sollten sie denn tun? Wenn ihre Gegner jeden schmutzigen Trick nutzen, um sie kleinzuhalten? Wenn Whistleblower mit der vollen Härte des Arbeitsrechts abgestraft werden (keinerlei gesetzlicher Schutz in D), wenn in Streiks Erreichtes hinterher vom AG unterlaufen wird (siehe Charité)? Wenn große Teile der Pflegekräfte ÜBERHAUPT nicht streiken dürfen?Anerkennung, Vorbehalt, Selbstverwaltung, Generalistik - ja bin da voll bei dir
aber
da bringt halt DIE PFLEGE aber auch gar nix, zumindest wenig zu Stande,
ausser
ständig nach DER POLITIK zu rufen und ganz, ganz viel zu Jammern.

Ich finde, da urteilst Du etwas zu hart über die Berufsgruppe.
Das soll aber natürlich NICHT heißen, daß man jetzt gar nichts tun soll; wir müssen es einfach versuchen, uns organisieren... ich gebe die Hoffnung nicht auf!
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Sich in einer Gewerkschaft zu organisieren oder einem Berufsverband läuft erbarmunglos ins Leere??? Ja natürlich weil sich keiner formiert wie du es audrückst!!! und weil die Berufsgruppe so erbarmunglos apolitisch ist.Sämtliche Anstrengungen sich zu formieren laufen erbarmungslos in die Leere.
Die sollen nicht Kämpfen sondern sich organisieren - meine Güte.Da ist kein Platz mehr für Pflegekammer oder sonstiges Kämpfen für positive Veränderungen. Die sind einfach nur noch leer und ausgebrannt.


Das ist ja krass, ich glaub ich bin im falschen Film!!Uniklinik Düsseldorf: Ärger um neue Dienstpläne
gefunden
Solche Aktivitäten steigern die Attraktivität nicht und treiben die Leute aus dem Beruf.
Das höre ich zum 1. Mal! 
Wir haben die Stechuhr, aber die einzigen , die kollabieren, sind wir. Die länger gebliebene Zeit wird ohne entsprechende schriftliche Begründung als Privatvergnügen gewertet! Mit Begründung wird sie gutgeschrieben.
Schriftlich begründete Nichtpause ist schwieriger, es ist und bleibt eine gesetzliche Pflicht zur Pause, da muss die Begründung schon sehr gut sein.
Super Video!Zum Thema Ökonomisierung des Gesundheitswesens gibt es dieses schöne Video (16min) mit Gewerkschaftssekretär Kalle Kunkel aus Berlin.
Unbedingt anschauen!Leute, dort gehen sie auf eine 5-Tage Woche.Das ist ja krass, ich glaub ich bin im falschen Film!!Das höre ich zum 1. Mal!
Bei uns ging es damals in den 90ern genau den umgekehrten Weg, d. h. die Schichten wurden verlängert, so daß man weniger Tage rein mußte - und das war auch angemessen und genau richtig so!
Hoffe, die Gerichte kassieren diesen Schwachsinn von der Uniklinik Düsseldorf!![]()
Wo liest Du das raus mit der 5 Tagewoche?Leute, dort gehen sie auf eine 5-Tage Woche.
Das ist doch völlig normal. 7,7Stunden/ Dienst entspricht 38,5h/ Woche auf 5 Tage.
Ganz normal und AG- freundlich!
Es gibt genug 5,5 und 6-Tage - Systeme in vielen Einrichtungen. Kann man drüber streiten, aber eine 5-Tage Woche ist nun wirklich nichts schlimmes und außergewöhnliches.
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