Erst Krankenpflegerin um Heilpraktikerin zu werden?

herzblatt1984

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Recklinghausen
Beruf
zur Zeit noch Sozialversicherungs- fachangestellte
Hallo an alle,

ich habe gesehen, dass es hier schon mal einen ähnlichen Beitrag gab, der allerdings schon älter war und hoffe daher nun um Rückmeldung :wink:

Ich bin 23 Jahr alt, habe bereits eine Ausbildung im als Sozialversicherungsfachangestellte und arbeite nun seit über einem Jahr bei einer anderen Behörde im Verwaltungsbereich. Bin dort erstmal nur befristet bis Ende 2007 und es sieht sehr schlecht aus. Seit Jahren denke ich schon daran, was anderes zu machen. Ich blieb immer bei der Heilpraktikerin stehen, habe bisher aber noch nie einen Weg gefunden und habe gewartet. Nun bin ich aber an dem Punkt und überlege richtig, mache mich hier und da schlau. Nun wurde mir von meinem Hausarzt geraten, ich solle zuerst die Ausbildung als Krankenpflegerin machen, um Erfahrungen zu sammeln, ein Gespür für Kranke zu bekommen und dann im Anschluss die Ausbildung als Heilpraktikerin machen.

Wer kann mir mehr dazu sagen, wer hat die Ausbildung schon gemacht oder hat ähnliche Erfahrungen gesammelt?

Ich weiß, dass es im Prinzip zwei paar verschiedene Schuhe sind, aber ansich fand ich die Punkte überzeugend. Ich habe bisher nur im Verwaltungsbereich gearbeitet. :verwirrt:
Da ich aber das Gefühl habe, noch immer nicht das richtige gefunden zu haben, dass mein Leben noch keinen Sinn hat und ich unglücklich bin im Beruf möchte ich nun endlich loslegen. Habe vorsichtshalber gestern noch Bewerbungen rausgeschickt. Für Ausbildungsplätze als Krankenpflegerin.
Ich weiß ja noch gar nicht, wies weiter geht, da es sehr schlecht aussieht ab 2008 für mich.
Gleichzeitig habe ich schon Bewerbungen für Schulen am laufen um eine Ausbildung als Heilpraktikerin zu machen. in Teilzeitform. Freitags und Samstags. Wollte in meinem Beruf bleiben und das dann nebenbei machen, aber seitdem mir ans Herz gelegt wurde erst die Ausbildung als Krankenpflegerin zu machen, bin ich am grübeln :verwirrt:
 
Hallo Herzblatt,

lass dich nicht do surcheinander bringen, das bringt dich nicht weiter!
Ich bin seit 22 Jahren in der ´Krankenpflege tätig und momentan in der Entscheidungsphase, welche Schule ich für mein Heilpraktikerstudium nehmen werde. Durch mein Vorwissen erspare ich mir bei der Schule, die ich in die nähere Auswahl genommen habe, einen Vorbereitungskurs, also ich spare etwas Zeit und vielleicht auch etwas Geld.

Aber der wird ja extra angeboten für die Studierenden ohne Vorkenntnisse, wäre also auch für dich geeignet als Verwaltungsangestellte!
Nicht alle Schulen machen das, ich kann dir aber wenn du magst, eine nennen.

Sicher kann ich mir vorstellen, dass es etwas leichter ist, allein was Krankenbeobachtungsaspekte angeht, dieses als Krankenschwester zu tun, da hat man ja Erfahrungen sammeln können, sieht eben mehr oder aufmerksamer beim Patienten die Hinweise auf Erkrankungen als jemand, der aus dem Büro kommt.
Aber Vorraussetzung ist das nicht, die Schulen haben sehr viele Studierende aus "fremden" Bereichen.

Klar, ich liebe meinen Beruf und wenn du eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin machen magst, nur zu!

Aber nur weil du im Snschluss daran die Heilpraktiker-Ausbildung machen möchtest, würde ich persönlich das so nicht machen wollen

Gruß
justine
 
Hallo Justine,

danke für deine schnelle Antwort :o !?!!?!!??!

Mag sein, dass ich mich im Moment sehr durcheinander bringen lasse.

Das Problem ist halt auch, dass ich ja nur bis Ende des Jahres befristet bin, es sehr schlecht aussieht für 2008 (ich bin nun schon länger krank und soll nun auch wohl bald eine Kur machen) und ich noch nichts neues habe und dann keine Ausbildung als Heilpraktikerin machen kann, da es dann finanziell eher schlecht ist, da ich eine eigene Wohnung seit dem Sommer habe :(

Jemehr ich mich aber nun mit dem Beruf als Krankenpflegerin auseinander setze, desto mehr Interesse kommt in mir auf. Ich möchte nun wohl auch im kommenden Jahr ein Praktikum machen, um mal reinzuschnuppern.

Wäre sehr lieb, wenn du mir eine Schule nennen könntest. Ich wohne in Recklinghausen (NRW). Wäre aber super, wenn ich es dort wenn dann auch in Teilzeit machen könnte.

Aber nur weil du im Snschluss daran die Heilpraktiker-Ausbildung machen möchtest, würde ich persönlich das so nicht machen wollen


Würdest du direkt die Heilpraktikerausbildung machen?
 
Hallo,

die Ausbildung zum Heilpraktiker kann in Teilzeit oder Vollzeit erfolgen. Ich unterrichte bei verschiedenen Heilpraktikerschulen. Die TeilnehmerINNEN haben ganz unterschiedliche Vorbildungen und Berufe. Man muss nicht erst Krankenpflege erlernen und dann Heilpraktiker werden.

Rede doch einfach mal mit dem Arbeitsamt. Die fördern die Ausbildung teilweise noch.

Du kannst Dich auch unverbindlich bei den HP Schulen informieren.
Falls Du eine Empfehlung brauchst, melde Dich mit einer PN
 
Man muss nicht erst Krankenpflege erlernen und dann Heilpraktiker werden.

Rede doch einfach mal mit dem Arbeitsamt. Die fördern die Ausbildung teilweise noch.

ich weiß ja, dass man nicht erst krankenpflege lernen muss.
mir gehts ja regelrecht um die erfahrungen, die man dabei sammeln kann.

ich mein, was ist, wenn ich meinen schein als heilpraktiker habe und noch keine erfahrungen? wie gehen andere damit um? machen sie fortbildungen? oder sogar praktika?????????????????

beim amt frage ich dirket mal nach...danke für den tipp :wink:
 
Auch ein Mediziner macht keine Krankenpflegeausbildung vorher (obwohl man es manchem anraten sollte).
Wieso machts du nicht einfach einige Praktikas? Bei Heilpraktikern, bei Pflegediensten, im Krankenhaus und entscheidest danach ob du selber eine vorherige Ausbildung zur Krankenpflege brauchst um das "Gespür für den kranken Menschen" (was immer das auch bedeuten mag) zu bekommen.

Elisabeth
 
Wieso machts du nicht einfach einige Praktikas? Bei Heilpraktikern, bei Pflegediensten, im Krankenhaus und entscheidest danach ob du selber eine vorherige Ausbildung zur Krankenpflege brauchst um das "Gespür für den kranken Menschen" (was immer das auch bedeuten mag) zu bekommen.

Elisabeth

Hallo Elisabeth,

ich denke, dass ich da auch so rangehen werde. Da ich ja ab 2008 höchstwahrscheinlich eh arbeitslos sein werde, habe ich ja erstmal genug Zeit um einige Praktikas zu machen ;)

am 27. bin ich wieder bei meiner Heilpraktikerin; werde sie dann auch mal darauf ansprechen und auch noch mal nach ihrer Meinung fragen.

Weißt du zufällig, wie lange ich warten muss, bis ich im Krankenhaus ein Praktikum machen kann, ob ich mich telefonisch bewerben kann oder besser schriftlich und wie gut die Chancen sind, dass man ein Praktikum absolvieren kann...

DANKE :wink:
 
Hallo Herzblatt,

ich muss nochmals mich melden.
Praktika werden in der Regel von der Ausbildungsstätte organisiert und geplant.

Es gibt genug Häuser die Praktikanten annehmen. Krankenhäuser und auch Alten - u. Pflegeheime.

Du kannst während der Ausbildung eine ganze Menge an Seminaren besuchen, teilweise aber auch kostenpflichtig.

Was immer so ein kleines Problem ist, ist die relativ lange Wartezeit bis zur amtsärztlichen Prüfung.

Ein kleiner Tipp: Melde Dich zur Prüfung an, wenn Du mit der Ausbildung beginnst.
 
Hallo Herzblatt,

um einen kleinen Einblick in die Pflege zu bekommen würde sich auch ein PflegehelferInnenkurs (früher Schwesternhelferinnen) eignen. Dort lernst du die Basic's und hast ein Krankenhauspraktikum dabei.

Ich habe diese Kurse früher unterrichtet, es waren immer angehende HeilpraktikerInnen darunter.

Liebe Grüsse
Narde
 
Hallo Herzblatt,

um einen kleinen Einblick in die Pflege zu bekommen würde sich auch ein PflegehelferInnenkurs (früher Schwesternhelferinnen) eignen. Dort lernst du die Basic's und hast ein Krankenhauspraktikum dabei.

hALLO DU :thinker:

DAS WÄRE NATÜRLICH AUCH NOCH EINE GUTE ALTERNATIVE. DIE HAT MIR MEIN FREUND AUCH SCHON GENANNT... ER MACHT NÄMLICH AUCH EINE AUSBILDUNG GRAD ZUM GESUNDHEITS-UND KRANKENPFLEGER.

ICH HABE DIESE WOCHE ZUR VORSICHT BEWERBUNGEN FÜR EINE DREIJÄHRIGE AUSBILDUNG ABGESCHICKT UND NUN WARTE ICH ERSTMAL AB WAS SICH ERGIBT :wink1:

würde ja nun auch ziemlich blöde aussehen, wenn ich an die häuser noch mal eine zur einjährigen ausbildung schicke oder???

wieviel verdient man denn bei dieser ausbildung und danach??? wie siehts danach aus, wenn man fertig ist???
 
Hallo Herzblatt,

wieso brüllst du hier so? Ich höre nicht schlecht:(.

Im übrigen habe ich nicht von der Ausbildung zur Krankenpflegehelferin sondern zur Pflegehelferin gesprochen.
Diese Ausbildung wird von den Hilfsorganisationen angeboten und ist ein 4 Wochenkurs im Anschluss machst du ein 2 Wöchiges Krankenhauspraktikum.
Dies ist keine Berufsausbildung, wobei in den Kliniken auch vermehrt Pflegehilfskräfte eingesetzt werden.
Während des Kurses gibt es auch kein Geld.

Schönes Wochenende
Narde
 
hallo unentschlossene,
mit den 2 paar verschiedenen stiefeln hast du völlig recht, aus meiner sicht wäre es sogar eher ungünstig, eine schwesternausbildung vorab zu machen, wenn du einstllungsmäßig eher einen hang zur homöopathie hast, 2 völlig verschiedene ansätze. das anatomische und physioliogische wissen wäre eine gemeinsame basis, viel mehr fällt mir aber fast nicht ein. mein rat, wenn wirklich heilpraktikerin, dann mit haut und haaren, ohne vorher "fremd zu gehen". du musst für sachen offen sein, von deren "unwirksamkeit" man dich im bereich schulmed. gerne überzeugen möchte. lerne von anderen heilpraktikern, die werden dich sicher gerne unterstützen, es ist halt auch eine lebensphilosophie. als heilpraktikerin wirst du wahrscheinlich auch unternehmerisch tätig werden, ein auch nicht ganz uninteressanter aspekt, das vorher vermeintlich "unwirksame" wird dann deine finanzielle basis sein.
 
Hallo Herzblatt,

wieso brüllst du hier so? Ich höre nicht schlecht:(.


sorry, dass war kein brüllen :cry:

war nur auf der falschen taste und habe dann so vorerst weitergeschrieben...sorry..stimmt von dieser ausbildung hab ich auch schon ma gehört...wäre auch eine alternative...danke noch mal und ebenfalls ein schönes wochenende
 
eine schwesternausbildung vorab zu machen, wenn du einstllungsmäßig eher einen hang zur homöopathie hast, 2 völlig verschiedene ansätze.
Hallo zusammen,

eine "Schwesternausbildung", was ist das?

Ich finde, gerade das man soviel wie möglich kennengelernt haben sollte wie möglich, um sich dann entscheiden zu können, was wichtig ist für einen selber.

Alleine um sich ein Urteil bilden zu können. Alles andere ist blauäugig. Es gibt keine Schwesternausbildung, dies so zu beschreiben ist alleine schon unprofessionell.

Dann hier von Schwestern zu schreiben, hegt meinen Verdacht sich nicht viel Gedanken gemacht zu haben.
Abwägen für sich persönlich, fehlt mir hier. Auch der professionelle Hintergrund.

Ein Pflegehelferinnen-Kurs, wie von Narde erwähnt, kann in dem Moment nicht schaden um zu reflektieren, wie stehe ich weiterhin dazu? Was will ich? Was will ich nicht?

Liebe Grüße Brady
 
Hallo Brady,
also wenn ich mal ganz direkt sein darf, Dein letzter Beitrag war etwas "dünn". Entschuldige bitte diese forsche Formulierung, bei soviel Unsachlichkeit erscheint mir diese Anmerkung aber durchaus angemessen. Etwas Zurückhaltung wäre hier passend. Vielleicht überprüfst Du ja diesen Sachverhalt für Dich einmal ganz in Ruhe.
Seit langem denkt sie über eine Ausbildung zum Heilpraktiker nach, über lange Zeit hat sich ihr Wunsch gefestigt. Nun meint ihr Hausarzt, sie solle doch erst einmal eine Krankenpflegeausbildung machen. Nunja, ihre aufgetretene Unsicherheit verstehe ich dann. Aber Deine Logik, dann erst einmal als Pflegehilfskraft zu arbeiten, erschließt sich mir , wenn überhaupt, dann nur bedingt.
Also auch in diesem Fall gibt es verschiedene Ansichten, das ist auch gut so!
Auch der Begriff "Schwester" scheint in dir irgendetwas auszulösen, was Dich zu solchen Beiträgen treibt. Vielleicht ist diese Bezeichnung in Deiner Klinik nicht mehr existent, bei uns alltäglich und ohne jegliche negative Besetzung. Aber vielleicht wurde diese Diskussion in unserer Ecke einfach nur noch nicht geführt.
Lieber Gruß
rotesbier
:streit:
 
Alleine um sich ein Urteil bilden zu können. Alles andere ist blauäugig. Es gibt keine Schwesternausbildung, dies so zu beschreiben ist alleine schon unprofessionell.
Auch der Begriff "Schwester" scheint in dir irgendetwas auszulösen, was Dich zu solchen Beiträgen treibt.
Guten Morgen,

ihr fangt jetzt hier aber keine Gebetsmühlenartige Diskussion an, bezüglich des Begriffes Schwester, oder? Sonst laufe ich nämlich laut schreiend weg.

Rotesbier, ich hatte Herzblatt vorgeschlagen den PH-Kurs zu machen um einen ersten Einblick zu bekommen, ob sie sich für die Krankenpflege interessiert, da sie doch vtl. auch ein Praktikum machen möchte, dieser Kurs beinhaltet beides. Es ist einfach ein Erfahrungswert, dass viele HP's einen solchen im Vorfeld absolvieren und dies gut finden, so sind zumindest meine Erfahrungen aus diesem Bereich. Ich habe sowohl Schwesternhelferinnen ausgebildet - Sorry Brady, damals wurden diese wirklich so benannt - als auch in einer HP-Schule unterrichtet.

Verschneite Grüsse
Narde
 
Guten Morgen Narde,
da fühle ich mich doch jetzt geschickt und angemessen abgeholt, eben ein breiter Fächer Erfahrungen, das spricht auch für die mitlerweile :bussis:vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten in unserem Gesundheitswesen
 
Ich habe sowohl Schwesternhelferinnen ausgebildet - Sorry Brady, damals wurden diese wirklich so benannt - als auch in einer HP-Schule unterrichtet.Narde
Hallo Narde,

Danke, ja früher und das ist eben auch nicht ohne Grund so. Aber keine Angst, es war das letzte mal, dass ich darauf nochmal anspringe.

Professionalität kann man eben nicht aufdrücken, sie muss auch getragen werden von den Menschen.
Jedes Wort, jede Begrifflichkeit sollte man deshalb überdenken.

Liebe Grüße Brady
 

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