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- 26.01.2026
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- 20
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- Exam. Altenpfleger
- Akt. Einsatzbereich
- Pflege
Hallo zusammen,
ich brauche dringend euren Rat zu einem Vorfall, den ich in 15 Jahren Pflege so noch nicht erlebt habe.
Ich bin aktuell krankgeschrieben (ordnungsgemäße AU liegt vor). Anstatt der normalen Lohnfortzahlung erhalte ich nun massiven Druck von der Leitung und der Geschäftsführung. Mein Chef verweigert die Zahlung des Gehalts und stellt stattdessen schriftlich Forderungen, die mich fassungslos machen.
Die Forderungen meines Arbeitgebers:
Mir wurde unmissverständlich mitgeteilt: Solange ich diese Details nicht offenlege, wird die Lohnfortzahlung einbehalten.
Meine Fragen an euch:
Besonders die Forderung nach der Krankenhistorie der letzten Jahre empfinde ich als extremen Eingriff in meine Rechte. Hat jemand von euch schon mal so eine „Erpressung“ erlebt und wie seid ihr damit umgegangen?
Vielen Dank für eure Hilfe!
ich brauche dringend euren Rat zu einem Vorfall, den ich in 15 Jahren Pflege so noch nicht erlebt habe.
Ich bin aktuell krankgeschrieben (ordnungsgemäße AU liegt vor). Anstatt der normalen Lohnfortzahlung erhalte ich nun massiven Druck von der Leitung und der Geschäftsführung. Mein Chef verweigert die Zahlung des Gehalts und stellt stattdessen schriftlich Forderungen, die mich fassungslos machen.
Die Forderungen meines Arbeitgebers:
- Er verlangt von mir die Nennung der genauen Diagnosen (Was genau habe ich?).
- Er will wissen, wie die Diagnose festgestellt wurde und warum ich von genau diesem Arzt krankgeschrieben wurde.
- Ich soll eine Liste meiner rückwirkenden Erkrankungen der letzten 12 Monate vorlegen.
- Er verlangt die Information, wie lange die Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich noch dauern wird (über die aktuelle AU hinaus).
Mir wurde unmissverständlich mitgeteilt: Solange ich diese Details nicht offenlege, wird die Lohnfortzahlung einbehalten.
Meine Fragen an euch:
- Es ist doch mein gesetzliches Recht, die Diagnose gegenüber dem Arbeitgeber geheim zu halten, oder? Die AU für den AG enthält ja bewusst keinen ICD-Code.
- Darf der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung als „Druckmittel“ einsetzen, um an medizinische Daten zu kommen?
- Wie reagiere ich am besten rechtssicher, um den Lohnstopp aufzuheben, ohne meine Privatsphäre preiszugeben?
Besonders die Forderung nach der Krankenhistorie der letzten Jahre empfinde ich als extremen Eingriff in meine Rechte. Hat jemand von euch schon mal so eine „Erpressung“ erlebt und wie seid ihr damit umgegangen?
Vielen Dank für eure Hilfe!