Bis zum Beitrag 8 gab es "nur" die Info Palliativ, ab da dass es sich um einen hochbetagten Mann handelt, der sich in der finalen Phase seines Lebens befindet. Die letzte Krankenhauseinweisung (warum?) war "schrecklich".
Es ist extrem bedauerlich, dass kein Arzt den Herrn zu Hause aufsucht, das wird sich wohl auch nicht mehr ändern lassen.
Ein Versorgung mit dem "Titel" Palliativ" konnte bis dahin beinhalten, dass der Herr sich auch noch in einer stabilen Phase befindet.
Maren wurde von ihrer PDL beauftragt, die Maßnahme durchzuführen.
Wenn ich mir unsicher bin, dann - muss ich mir Infos einholen - die nächste hier war die PDL. Falls diese sich unsicher gewesen wäre (?) hätte sie auf eine weitere Pflegefachkraft verweisen können.
Notfalls - kann man auch in der Urologie (Praxis, Klinik) anrufen, um Info bitten?
Ich bin im Zweifel, aber zuversichtlich - aufgrund der Gesamtsituation.
Wenn ich in Details unsicher bin, nach den telefonischen Infos - dann muss ich Infos einholen im web (z.B. pflegewiki, DocCheck) beide haben sehr detaillierte Infos dazu, wobei DC als Quelle pflegewiki angibt. Interessanter Nebenaspekt, egal.
Nachdem Maren sämtliche Utensilien dabei hatte - wurden vor der Maßnahme Details besprochen, oder?
Oder hat man im ambulanten Pflegedienst immer sämtliches dabei, was man für ein anspülen braucht? K.A.
Wenn ich völlig unsicher bin - muss ich die Maßnahme ablehnen, sie an eine andere Pflegekraft delegieren.
Jetzt hat die (vermutlich ebenfalls wenigstens betagte/ evtl. auch hochbetagte Ehefrau) das Wissen, irgendwie (alte Spritze, Sprudel) ihrem Mann helfen zu können. Hat das vermutlich auch schon oft gemacht. Davor - zugeguckt. Bei anderen.
Ja, eigentlich sollte nicht, aber hier trifft auch m.M. nach uneigentlich zu - war das eine praktikable Lösung, hinsichtlich der Gesamtsituation.
In der finalen Lebensphase des hochbetagten Herrn dürfte die Trinkmenge a) nicht mehr relevant sein b) nicht ausreichend sein c) Infusionen auch nicht gegeben werden womit d) das Problem immer wieder auftritt, ein schmerzhaftes, lästiges.
Was mich zur Frage führt: Was ist das für ein suprapubischer Katheter - dünnes Lumen oder ein DK wie er auch transurethral gelegt werden könnte.
Die Frage darauf - wär es hilfreich UND möglich, insofern der SPK ein dünnes Lumen hat, einen transurethralen mit größerem Lumen zu legen, damit DER dann nicht mehr ständig verstopft?
Die Frage nach potentiellen Infektionen - wie relevant ist sie hier?
Nebenbei sorgt die Ehefrau ja schon dafür, nur nochmals zur Erinnerung.
Auch wenn sie das "nur" tut um zu helfen und um ihrem leidenden Ehemann damit Schmerzen zu nehmen. Sinnvoll wär es, wenn die Ehefrau den Pflegedienst dazuholt, jedes Mal.
Die Frage ist: Warum macht sie das nicht?