- Registriert
- 29.03.2006
- Beiträge
- 43
- Beruf
- Gesundheitspfleger
Hallo zusammen.
Ich wollte mal fragen wer von den Psychiatriepflegern und -Schwestern mir hier Tipps geben kann bzgl. distanzloser Patienten mit Logorrhö (Redeschwall).
Habe einige Montate als Vertretung in der offenen Psychiatrie gearbeitet und nun die Chance bekommen mich in einem geschlossenen Wohnbereich zu bewähren. Ist natürlich alles noch Pflegeintensiver dort, das einzige Problem dabei ist ein Bewohner der einem keine Ruhe lässt, mit Fragen bombardiert und einem distanzlos überall hin folgt (stellt den Fuß in die Tür wenn man in Zimmer zur Pflege geht bzw. ruft und klopft an der Scheibe vom Schwesternzimmer während man Übergabe hat oder Medikamente stellt). Die Person wird zwar nochmals bei der psychiatrischen Visite vorgestellt, bin jedoch nicht davon überzeugt dass sich durch Medikamentenänderungen viel an seiner Art ändert bzw. zeitweise Fixierungen durchsetzbar sein werden. Der Betroffene hält weder etwas von Autorität noch von klar verständlichen Argumenten. Was kann man da noch tun? Auf Dauer gesehen bin ich - nur wegen dieser einen Person - weniger zuversichtlich schadensfrei dort den Arbeitsalltag zu bewältigen. Bitte innigst um Rat.
MfG: McNurse3000.
Ich wollte mal fragen wer von den Psychiatriepflegern und -Schwestern mir hier Tipps geben kann bzgl. distanzloser Patienten mit Logorrhö (Redeschwall).
Habe einige Montate als Vertretung in der offenen Psychiatrie gearbeitet und nun die Chance bekommen mich in einem geschlossenen Wohnbereich zu bewähren. Ist natürlich alles noch Pflegeintensiver dort, das einzige Problem dabei ist ein Bewohner der einem keine Ruhe lässt, mit Fragen bombardiert und einem distanzlos überall hin folgt (stellt den Fuß in die Tür wenn man in Zimmer zur Pflege geht bzw. ruft und klopft an der Scheibe vom Schwesternzimmer während man Übergabe hat oder Medikamente stellt). Die Person wird zwar nochmals bei der psychiatrischen Visite vorgestellt, bin jedoch nicht davon überzeugt dass sich durch Medikamentenänderungen viel an seiner Art ändert bzw. zeitweise Fixierungen durchsetzbar sein werden. Der Betroffene hält weder etwas von Autorität noch von klar verständlichen Argumenten. Was kann man da noch tun? Auf Dauer gesehen bin ich - nur wegen dieser einen Person - weniger zuversichtlich schadensfrei dort den Arbeitsalltag zu bewältigen. Bitte innigst um Rat.
MfG: McNurse3000.