Ausbildung Ü30

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getlucky

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Hallo Zusammen.

Wer von euch war denn zu seiner Ausbildung schon Ü30 und hat bis zur Ausbildung schon gearbeitet und sogar schon eine Ausbildung gemacht?

Ich würde mich gerne mit euch austauschen.

Wie habt ihr eure Ausbildung empfunden, was war gut, was nicht, wo gab's Probleme und wie seid ihr damit umgegangen?

LG
GetLucky
 
Benutz mal die Suchfunktion, das Thema wurde schon vielfach angesprochen!
 
Ich weiß nicht mit was ich die Suchmaschine füttern soll.

Über Links würde ich mich freuen

EDIT: ich habe gerade die Funktionen der SUFU beschrieben bekommen. Leider ist nichts dabei was mich weiter bringt.

Ich würde mich gerne mit eben älteren Azubis (oder ehemaligen) austauschen die es schwer in der Ausbildung hatten, speziell wegen Ihres alters.

Gerne per PN da ich diesen Austausch nicht in die Öffentlichkeit holen will. Das Internet ist ein Dorf ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich war auch schon deutlich ü30 zu Beginn der Ausbildung. Es gab Dinge die waren schwer ertragbar und andere konnte ich eher gelassen angehen.

Worum geht's dir denn?
 
Hallo Zusammen.

Wer von euch war denn zu seiner Ausbildung schon Ü30 und hat bis zur Ausbildung schon gearbeitet und sogar schon eine Ausbildung gemacht?

Ich bin aktuell noch 38 Jahre jung und jetzt im Mitelkurs der GuK Ausbildung.Vor der Ausbildung habe ich u.a viele Jahre gearbeitet und direkt davor die AP Ausbildung gemacht.

Ich würde mich gerne mit euch austauschen.
Was möchtest Du denn genau wissen?

Wie habt ihr eure Ausbildung empfunden, was war gut, was nicht, wo gab's Probleme und wie seid ihr damit umgegangen?
Die Ausbildung ist anspruchsvoll.Man muß von Anfang an am Ball bleiben und bereit sein eine Menge zu lernen,wenn man nicht gerade jemand ist der etwas einmal liest und dann abgespeichert hat:rolleyes:
Probleme!? Hmm,es gibt immer mal jemanden den man nicht so mag,mit dem man nicht unbedingt auf einer Wellenlänge schwimmt.Aber bisher konnte ich noch von jeder Fachkraft etwas lernen und für meine weitere Ausbildung mitnehmen.Aber wirklich Probleme hatte ich bisher keine. Und was mein Alter betrifft eh nicht.Es gibt bei mir im Haus Schüler die noch einige Jahre Älter sind :mrgreen:
 
Was gibt es denn konkret für Probleme? Die Anforderungen sind für alle gleich. Jeder hat einen anderen Hintergrund, andere Vorkenntnisse, bringt andere Lebenserfahrungen mit. Und da es ja nicht nur einen Weg nach Rom gibt... .

Ich versteh nicht, warum es am Alter liegen sollte, wenn man in der Ausbildung nicht so richtig Fuß fassen kann ... bzw. dies glaubt.

Mit welchen Vorstellungen tritt man so eine Ausbildung an? Was erwartet man, dass man dann nicht findet?

Elisabeth
 
Guten Morgen oder schon eher Mahlzeit :D

Elisabeth evtl. ist das unglücklich ausgedrückt.

Was den Stoff und die Bildung angeht komme ich super zurecht...
Allerdings habe ich Probleme mich in die Klasse zu integrieren. Wie sich das äußert möchte ich nicht öffentlich schreiben.
Ich würde sagen ich passe nicht ins Team. Und das hat mit der größeren Lebenserfahrung zu tuen die sich zwangsläufig ergibt wenn man doppelt so alt wie der Kurs ist.
 
Es ging mir gar nicht so sehr um den Bildungsgrad. Die Interessen von einem 17jährigen liegen naturgemäß nicht ganz auf dem, was einen 30jährigen interessiert. Wenn du zurück denkst oder deine eigenen Kinder ansiehst... hast du in dem Alter auch schon so gedacht wie heute? Brauchtest nicht auch du eine Zeit der Reifung zu dem Menschen, der du heute bist? Warum magst das den anderen nicht zugestehen? Weil sie als angehende Pflegekräfte nicht so sein dürfen wie viele andere Jugendliche heutzutage auch?

Du wirst dich in unserem Beruf oft zurück nehmen müssen. Sehe es einfach als Übung an,dich auf deine Mitschüler einzustellen. Vielleicht kommst damit ja weiter. Jugendliche sind oft eher skeptisch gegenüber Älteren. Ist so eine Art Selbsterfüllende Prophezeiung: die Alten wissen immer alles besser und begründen das mit Lebenserfahrung. Du bist doch sicher erfahren genug, dass du das Klischee nicht bedienen willst und dich trotzdem nicht anbiederst.

Elisabeth
 
Hey.

Ja als ich dem Alter war, war ich Haar genauso. Ich habe Verständnis für meine Mitschüler.
Deswegen sage ich auch "ich" habe ein Problem mich zu integrieren. Ich Schaffe das schwer zu überbrücken. Warum hab ich dir ja privat geschrieben.

Nein die Klischees bedienen will ich sicher nicht. Aber ich glaube ich kann das in meinem Fall schwer vermeiden. Das liegt an mir. Ich schaffe es nicht mich wieder auf 20 runter zu brechen. Ich kann nur die Klappe halten und ertragen. Mir fehlt allerdings ein Gleichgesinnter/ Leidensgenosse mit dem ich mich direkt austauschen kann.

Kennst du sicher. Geteiltes Leid ist halbes Leid. ;)
 
Nur du kannst den Weg finden. Jeder von uns geht andere Wege. Ich bin jemand, der zwar gerne provoziert aber eben auch mal mit den Wölfen heult. Man kann andere nicht ändern sondern nur sich selber. Und umso schneller man das verinnerlicht umso leichter wird es im Beruf.

Elisabeth
 
Ja das weiß ich... :(

Ich komm da auch iwie durch. Versaut mir gerade nur ein wenig das Wochenende. Ich bin da zu sensibel.
 
Du bist nicht zu sensibel. Es ist schwer, sich in einer neuen Umgebung zu orientieren. Da kann man auch mal den falschen Weg eingeschlagen haben. Macht aber nix, wenn man das rechtzeitig genug erkennt. Das ist ja das wunderbare am Menschen, er kann neue Wege finden, Alternativen finden und Kompromisse schließen.

Morgen ist ein neuer Tag. Und vielleicht bietet er ja die Möglichkeit einen neuen Weg zu finden und Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen.

Elisabeth
 
Ich hoffe es. Ich hab keine Lust auf Ärger...

Danke Dir/ Euch
 
Sicher wirst du dich ärgern. Ärgern gehört zum Leben. Kommt nur darauf an, ob du dem Ärger erlaubst, sich überall auszubreiten und alles ungenießbar zu machen.

Elisabeth
 
Das kann ich nachvollziehen und muß zugeben das fällt mir schwer. Die einzige Möglichkeit die ich habe ist morgen zur Schule zu gehen und bestmöglich offen für das zu sein, was da passiert.

Mich nicht angegriffen zu fühlen etc. Und das ist eben richtig schwer, bei dem was mir vorgeworfen wird und vor allem wie.

Ich muß den Tratsch und deren akute Unfähigkeit nicht alles zu glauben was man so erzählt auf meinen Schultern tragen.
Und werde dann noch vermutlich vorgeführt und muß die Position: "alle gegen einen" aushalten.
Ich muß da morgen rein und weiß absolut nicht was passiert. Ich weiß nur das was passiert...
Das kann von einer Katastrophe bis hin zur Glückseligkeit gehen. Mein unruhiger Geist und angst geht von einer Katastrophe aus.

Das gefällt mir nicht und fällt mir schwer. Aber wem würde es nicht so gehen?

Ich mag mich nicht stellen (ja auch der Mensch ist stellenweise ein Fluchttier) aber ich muß, wenn ich mein Ziel erreichen will.

Ich bin erwachsen und habe einen guten Zugang zu mir. Mir hilft es darüber zu reden. Daher auch meine Frage hier.
 
Vorsicht. Du tappst gerade in die Falle "Selbsterfüllende Prophezeiung".

Ängste runterreden ist hilfreich. Keine Frage. Nur Horroszenarien aufbauen bringt nix.

Nimm es einfach als Fehler. Niemand ist perfekt oder muss perfekt sein. Du kannst morgen deine Intention aufzeigen. Mißverständnisse ausräumen. Deine Mitschüler haben um das Gespräch gebeten. Nutze die Chance doch einfach und seh sie nicht als Gegner.

Nur Mut. Der Kopf wird dir nicht abgerissen... nur gewaschen. *g*

Elisabeth
 
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Reaktionen: getlucky
Nicht dafür.

Elisabeth
 
Genau dieser Austausch war mir wichtig. Ich habe in der Schule sonst niemanden mit dem ich darüber so reden kann.
Ich kann nicht zum Lehrer gehen und alleine bin ich damit überfordert. Mein Freund ist im Rettungsdienst, nicht immer für mich greifbar und geht an so eine Sache nahezu vernichtend ran. Die Ganze Klasse wäre aus dem Häuschen und er würde in der Mitte sitzen und nicht wissen warum sich alle aufregen.
 

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