Schwester B.
Senior-Mitglied
- Registriert
- 25.07.2019
- Beiträge
- 127
- Beruf
- Krankenschwester
- Akt. Einsatzbereich
- Uniklinik, Allgemeinchirurgie
- Funktion
- Normaler Pflegedienst
. (Beides allerdings TZ, Funktion 75 %, ZNA wohl dann eher nur 50 % aufgrund der og Gründe)
Ist doch blöd irgendwie, dass der Job für eine Fortführung bis zur Rente einfach zu anstrengend ist. Egal ob man den Stress nicht mehr ertragen kann oder unter den Schichten leidet.
Ich kenne viele in meinem Alter, die ihre Stelle reduzieren weil sie einfach nicht mehr die Energie für Vollzeit aufbringen und zwischendurch dringend ein paar freie Tage brauchen. Traurig ist das.
Die Kollegen verzichten dann lieber aufs Geld (hat ja auch Einfluss auf die Rente) und schnallen den Gürtel enger. Dazu kommt noch dieses Gefühl von Versagen. Wenn man die jungen Kollegen sieht, die das Ganze doch noch besser verpacken (aber auch nicht in jedem Fall), dann kann man schon mal doofe Gedanken kriegen. In einem richtigen Horror-Dienst, wenn du nicht mehr weißt, wo Dir der Kopf steht und dieses verdammte Telefon nicht eine Minute still ist, hilft dir deine Berufserfahrung und deine prinzipielle Unaufgeregtheit keinen Meter weiter.
Super malu, klasse!
*/Lachtränen wegwisch */ Schon alleine deswegen: Willkommen zurück! 
.
.... dann hab ich wohl nichts falsch gemacht.
Man hat seine Ruhe, die Leute sind vernünftig und keine Psychos, die ständig am durchknallen sind (warum zieht die Pflege nur solche Volldeppen magisch an???
), man spult seinen Job ab, und hat auch noch vernünftige Konditionen/Arbeitszeiten wie Du schreibst. Was will man mehr??
Jeder tickt halt anders.

