Abgeschlossene Ausbildung - ab wann WBL möglich?

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Ort
Forchheim
Beruf
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Akt. Einsatzbereich
Pflegeheim
Funktion
Pflegefachkraft auf Station
Hallo,
Ich habe bis März 2021 meine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gemacht und mit Erfolg abgeschlossen.
Seit April 2021 arbeite ich in einem Pflegeheim. Da meine Wohnbereichsleitung wegen Kur und Krankheit von mitte Juli 2021 bis mitte September 2021 ausgefallen ist, habe ich sie für die Zeit vertreten. Bin damals in's eiskalte Wasser geschmissen worden. Aber dafür, dass ich keine Ahnung habe, hat es recht gut geklappt. Die Stellvertretung ist mir geblieben, auch nachdem sie wieder da war.
Sie hatte dann im alten Jahr noch gekündigt und geht jetzt ende März. Ab April 2022 wird jetzt sozusagen bei mir auf Station eine Wohnbereichsleitung gesucht.
Seit Dezember ist die Stelle jetzt ausgeschrieben und im Februar fangen die Vorstellungsgespräche an und ich hatte meine Bewerbung anfang Januar abgegeben.
Den Fortbildung zur Wohnbereichsleitung brauche ich natürlich nicht. Hab jetzt alleredings eine E-Mail bekommen, dass ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen bin.
Ich traue mir das zwar zu, auch wenn die erste Zeit anstrengend werden wird. Allerdings habe ich ehrlich gesagt gedacht, sie sagen mir, dass sie mich nicht nehmen können, weil sie mich nicht für die Fortbildung anmelden können, weil ich im April 2022 erst ein Jahr mein Examen habe.
Kennt sich da jemand aus?
Und wie läuft diese Fortbildung ab. Ich arbeite ja jetzt schon 40 Std/Woche. Und dann noch eine Weiterbildung. Außerdem die Kosten. Wie kann man das mit der Finanzierung machen.

Kann mir da jemand weiterhelfen und ein paar Informationen geben?
 

Bachstelze

Poweruser
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Ort
NRW
Beruf
Fachkrankenschwester OP, Anästhesie, KODA
Das Haus übernimmt die Fortbildungskosten und die Freistellung für die Unterrichtstage. So oder gar nicht. Was hast Du zu verlieren?
 

Kardionaut

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Beruf
Fachkrankenpfleger A/I, B.Sc., MBA
Huhu helenavonavalon,

ich würde Dir empfehlen mit Deinem Arbeitgeber zu reden. So extrem wie Bachstelze sehe ich es nicht, obwohl es wohl die Regel sein sollte. Ich habe in meinem Berufsleben schon sehr viele Weiterbildungen und Studiengänge gemacht und bin für mich zu der Erkenntnis gekommen, das ich ja damit auch was für mich tue. Und das darf halt auch mal was kosten. Die Frage ist ja schlichtweg was es Dir wert ist? Ich kann Dir nur einen Tipp geben, eine Investition in deine Ausbildung/Weiterbildung/Fortbildung ist nie verschenktes Geld. Du steigerst dein Humankapital, besser kannst du Geld nicht anlegen;) Und es zahlt sich hintenraus 3 x aus. Zumal es ja nicht nur um Geld geht, es geht ja auch um Erfüllung, Selbstverwirklichung, etc... oder nicht?

Back to topic >> im besten Fall übernimmt es Dein Arbeitgeber, wenn nicht überleg Dir mal, was es Dir wert wäre. Ich hatte mich mal mit meinem Arbeitgeber geeinigt, ich wurde 7 Wochen freigestellt zur Weiterbildung und habe dafür 2 Monate auf 25% Gehalt verzichtet und musste mich für 2 Jahre verpflichten. Ich empfand es damals als faires Angebot und habe es nie bereut. Wenn beide Seiten wollen, gibt es doch immer Möglichkeiten....viel Glück

Ach ja und zu den "ich arbeite ja jetzt schon 40Std/Woche..." da muss man halt mal beißen;) Augen zu und durch
 
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